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Hamann

Minderheitenschutz beim Squeeze-out-Beschluss

Materielle Rechtmäßigkeitskontrolle des gemäß § 327a Abs. 1 S. 1 AktG zu fassenden Hauptversammlungsbeschlusses
Rechtsfragen der Handelsgesellschaften
2003, Bd. 115, 266 Seiten, broschiert, Dissertation, 14,5 x 21cm
ISBN  978-3-504-64667-7
49,80 €

Minderheitenschutz beim Squeeze-out-Beschluss

Zum 1.1.2002 wurde mit den §§ 327a - 327f AktG das Institut des Squeeze-out in das deutsche Recht eingeführt. Von der neu geschaffenen Möglichkeit des Mehrheitsaktionärs, Minderheitsaktionäre gegen eine angemessene Barabfindung auszukaufen, wird inzwischen in der Praxis häufig Gebrauch gemacht. Der in anderen aktienrechtlichen Fragen oft vehement verfochtene Schutz der Minderheitsaktionäre scheint jedoch bei der Anwendung der Squeeze-out-Regelung in den Hintergrund zu treten. Etabliert werden könnte ein solcher Schutz über die Anforderungen, die an die Inhaltskontrolle des Squeeze-out-Beschlusses der Hauptversammlung zu stellen sind. Hier fügt sich die Problematik in die aktuelle Diskussion um die inhaltliche Kontrolle von Grundlagenentscheidungen und Strukturmaßnahmen in der Aktiengesellschaft ein.

Daher befasst sich die Arbeit auch grundsätzlich mit der materiellen Rechtsmäßigkeitskontrolle bei Mehrheitsentscheidungen und wendet die gewonnenen Erkenntnisse dann auf den besonderen Fall von Strukturmaßnahmen an, die zu einem Verlust der Mitgliedschaft führen. Anhand praktischer Fallgruppen wird gezeigt, in welchen Konstellationen dem Squeeze-out unter dem Aspekt der aktienrechtlichen Treupflicht Grenzen gesetzt werden müssen. Zu manchen noch ungeklärten Fragen der Neuregelung werden Wissenschaft und Praxis Lösungsmöglichkeiten geboten.
Autoren
Von (Verfasser) Dr. Axel Hamann.