Schulze-Osterloh/Hennrichs/Wüstemann

Handbuch des Jahresabschlusses (HdJ) (Grundwerk mit Fortsetzungsbezug für mindestens 2 Jahre)

Handbuch des Jahresabschlusses (HdJ) (Grundwerk mit Fortsetzungsbezug für mindestens 2 Jahre)
Bilanzrecht nach HGB, EStG und IFRS
Loseblattwerk Verlag Dr. Otto Schmidt KG


Dieses Handbuch bietet umfassende Informationen über den Jahresabschluss für alle Unternehmensformen aus betriebswirtschaftlicher, gesellschaftsrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht, wobei die Probleme der Abschlussprüfung und das Steuerbilanzrecht einbezogen werden.

Erscheinungsweise: Ergänzungslieferungen zwei- bis dreimal jährlich
  • Bilanzrecht nach HGB, EStG und IFRS
  • Interdisziplinärer Ansatz – Bilanzrecht aus betriebswirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Sicht
  • Zuverlässige Praxisinformation, wissenschaftliche Aufbereitung von Fragestellungen und einfacher Handhabung

ISBN 978-3-504-35110-6

2021, 5984 Seiten, 4 Bände, Ordner Leinen
198,00 € inkl. MwSt.
  • lieferbar
Beschreibung

Jahresabschluss? Nicht ohne das HdJ.
Am Jahresabschluss kommt kein Kaufmann vorbei. Dabei wächst das Risiko, Fehler zu begehen, mit der Unternehmensgröße und auch mit der zunehmenden Komplexität der gesetzlichen Regelungen. 

Werden die Anforderungen an die Rechnungslegung anspruchsvoller, heißt es in der Praxis, Hilfsmittel zu nutzen, die gängige Standards nicht bloß referieren, sondern auch hinterfragen: Hier setzt das Handbuch Maßstäbe, indem es auch eigene, sachgerechte Lösungen anbietet. Inhaltlich deckt es das Handels- und Steuerbilanzrecht ab, im Aufbau folgt es der Gliederung einer Handelsbilanz.

Eng verzahnt.
Das HdJ behandelt das Bilanzrecht aus betriebswirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Sicht. Auch und gerade weil Handels- und Steuerbilanzrecht eng miteinander verzahnt sind, werden beide Rechtsgebiete gleich gewichtet. 

Der Aufbau:

  • Bilanzrecht nach HGB
  • Bilanzrecht nach EStG
  • Berücksichtigung internationaler Standards (IFRS)

Einzelbeiträge bereiten den gesamten Themenbereich auf – unter den Prämissen zuverlässiger Praxisinformation, wissenschaftlicher Aufbereitung von Fragestellungen und einfacher Handhabung. Jeder Beitrag hat ein eigenes Inhalts-, Literatur- und Stichwortverzeichnis.

Weil es weiß, worüber man spricht.

  • Rechtsgrundlagen des Jahresabschlusses
  • Bewertungsprinzipien für die Rechnungslegung
  • Leasingbilanzierung
  • Inventur und Inventar
  • Latente Steuern im Einzelabschluss
  • Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und Sicherungsbeziehungen
  • Sachanlagevermögen
  • Finanzanlagevermögen
  • Posten der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzung
  • Rückstellungen
  • Sonderfragen der steuerlichen Gewinnermittlung

Weil Praxiserfahrung die Feder führt.
Das HdJ sticht durch seinen interdisziplinären Ansatz und das hohe fachliche Niveau hervor – stellvertretend für die Riege der Autoren die Herausgeber: 

  • Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh ist emeritierter Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Steuerrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin. 
  • Prof. Dr. Joachim Hennrichs lehrt Bürgerliches Recht, Bilanz-und Steuerrecht an der Universität zu Köln. 
  • Prof. Dr. Jens Wüstemann lehrt Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsprüfung an der Universität Mannheim. 
  • Prof. Dr. Sonja Wüstemann ist Inhaberin der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungslegung und Controlling, an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.

Alle Änderungen stets im Blick.

Lieferung 77 – April 2021

Die 77. Ergänzungslieferung enthält vier grundlegend aktualisierte Beiträge:

In Abt. I/4 vermitteln Prof. Dr. Michael Wohlgemuth und Prof. Dr. Jens Radde mit ihrer Abhandlung zu den „Anschaffungskosten in der Handels- und Steuerbilanz“ einen detaillierten Überblick über die Ermittlung der handels- und steuerrechtlichen Anschaffungskosten. Dazu wird im Anschluss an ein einleitendes Grundlagenkapitel ausführlich auf den Inhalt der einzelnen Komponenten des Bewertungsmaßstabs eingegangen – differenziert zwischen dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten, den nachträglichen Anschaffungskosten und den Anschaffungskostenminderungen. Anschließend werden Sonderprobleme betrachtet, die bei der Festlegung der Anschaffungskosten in der Praxis auftreten. Hierzu gehören die Festlegung fiktiver Anschaffungskosten bei Tauschgeschäften und unentgeltlichem Erwerb sowie die Behandlung von Zuwendungen. Darüber hinaus stehen Fälle gesetzlicher Anschaffungskosten im Fokus, die u.a. Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln, Sacheinlagen und übertragende Umwandlungen betreffen. Der Beitrag schließt mit der Erörterung von Praxisproblemen, die bspw. die Aufteilung von Gesamtanschaffungskosten, die Anschaffungskosten bei Erwerb mit Hilfe von Kaufoptionen und die Behandlung von Konventionalstrafen betreffen.

Der Beitrag in Abt. I/6 von Prof. Dr. Michael Wohlgemuth und Prof. Dr. Jens Radde behandelt die „Bewertungsmaßstäbe der Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Wirtschaftsgütern nach HGB und EStG“. Im handelsrechtlichen Teil wird zunächst ein detaillierter Überblick über die gesetzestechnischen Maßstäbe der niedrigeren Bewertung innerhalb des Niederstwertprinzips vermittelt. Dabei wird nach Maßgabe des HGB zwischen dem beizulegenden Wert, dem aus dem Marktpreis abzuleitenden Wert und dem aus dem Börsenpreis abzuleitenden Wert differenziert. Darauf aufbauend werden als konkrete Bewertungsmaßstäbe die Wiederbeschaffungskosten, die Reproduktionskosten, der vom Absatzmarkt abgeleitete Wert und der Ertragswert inhaltlich konkretisiert. Ergänzend geht es auch um die Bewertungsmaßstäbe außerhalb des Niederstwertprinzips, insbesondere den beizulegenden Zeitwert. Einen weiteren Schwerpunkt der Abhandlung bildet der Teilwert als steuerbilanzieller Wert. In einem ersten Schritt behandeln die Verfasser unter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung ausführlich die Teilwertfunktionen, die Teilwertkonzeption sowie die wirtschaftsgutspezifischen Teilwertvermutungen und deren Widerlegung. In Schritt zwei stehen die eigentlichen Teilwertabschreibungen im Fokus der Betrachtung. Dabei geht es nicht nur um die Voraussetzungen für den Ansatz eines niedrigeren Teilwerts, sondern auch um die Einordnung der Teilwertabschreibung in das System der steuerrechtlichen Abschreibungen sowie das Verhältnis zu den handelsrechtlichen Abschreibungen auf den niedrigeren Zeitwert.

In Abt. I/11 behandeln Gero Wiechens, Prof. Dr. Karsten Lorenz und Prof. Dr. Anja Morawietz die „Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und Sicherungsbeziehungen nach HGB“. Nach einem einführenden Kapitel, in dem die gesetzlichen Grundlagen der Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und die Definitionen erläutert werden, stellt der Hauptteil des Beitrags zunächst die wichtigsten Erscheinungsformen freistehender derivativer Finanzinstrumente, wie Swaps und Optionen, sowie deren bilanzielle Behandlung dar. Anschließend wird die Bilanzierung der in strukturierte Finanzinstrumente eingebetteten Derivate skizziert. Die bilanzielle Abbildung von Bewertungseinheiten wird in einem weiteren Kapitel umfassend dargestellt; die Autoren befassen sich detailliert mit den Voraussetzungen für die Anwendung von § 254 HGB und den unterschiedlichen Bilanzierungsalternativen. Ausführungen zu Angaben in Anhang und Lagebericht runden den Beitrag ab. Neben den branchenübergreifenden Fragestellungen werden auch die Besonderheiten bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten erläutert und mit zahlreichen Anwendungsbeispielen belegt. Der Beitrag berücksichtigt die neueren Entwicklungen beim IDW.

In ihrem Beitrag „Leasing im Konzernabschluss“ (Abt. V/6) haben Michael Henneberger und Peter Flick die Erläuterungen zur Leasingbilanzierung im Konzernabschluss umfassend neu bearbeitet. Im Rahmen der Aktualisierung wurde vertieft auf die Beurteilung der Konzernzugehörigkeit von Leasing-Objektgesellschaften und die typisierten Tatbestände des § 290 Abs. 2 HGB sowie auf die Entwicklungen in der Auffassung des Berufsstandes der Wirtschaftsprüfer eingegangen.

Informationen zu den Ergänzungslieferungen
Zuletzt erschien die Lieferung 77 (April 2021 / 84,80€).
Lieferung 78 ist für August 2021 geplant.
Autoren
Herausgegeben von Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh, Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Prof. Dr. Jens Wüstemann, Prof. Dr. Sonja Wüstemann. Bearbeitet von Prof. Dr. Matthias Amen, Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Baetge, Klaus Becker, Prof. Dr. Jannis Bischof, Dr. Norbert Breker, Michael Deubert, Prof. Dr. Michael Dobler, Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen, Prof. Dr. Dr. h.c. Ralf Michael Ebeling, Peter Flick, Dr. Andreas Glaser, Dr. Susanne Gröner, Prof. Dr. Dirk Hachmeister, Dr. Timo Hartman, Heinz-Josef Heger, Ralf Heinstein, Michael Henneberger, Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Prof. Dr. Jörg-Markus Hitz, Prof. Dr. Holger Kahle, Prof. Dr. Holger Karrenbrock, Prof. Dr. Christian Kersting, Nicolas Kopp, Prof. Dr. Matthias Kropp, Prof. Dr. Steffen Kuhn, Prof. Dr. Peter Kupsch, Prof. Dr. Hansrudi Lenz, Prof. Dr. Ursula Ley, Prof. Dr. Karsten Lorenz, Brigitta Lorke, Prof. Dr. Günter Lutz, Dr. Karl-Heinz Maul, Christian Mertes, Prof. Dr. André Meyer, Dr. Henning Dieter Meyer, Prof. Dr. Anja Morawietz, Jana Müller, Prof. Dr. Klaus-Peter Naumann, Dr. Rudolf J. Niehus, Dr. Moritz Pöschke, Michael Poullie, Prof. Dr. Jens Radde, Marcel Rost, Angelika Schlag, Prof. Dr. Joachim Schmitt, Alexandra Scholz, Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh, Dr. Ute Siebler, Dr. Bernd Singhof, Christian Stürke, Prof. Dr. Susanne Tiedchen, Cornelia von Oertzen, Prof. Dr. Christoph Watrin, M. Felix Weiser, Thomas Weppler, Gero Wiechens, Prof. Dr. Michael Wohlgemuth, Prof. Dr. Jens Wüstemann, Prof. Dr. Sonja Wüstemann, Dr. Fedor Zeyer, Prof. Dr. Henning Zülch.
Leseprobe

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