Stenger/Loose

Bewertungsrecht - BewG/ErbStG/GrStG (Grundwerk mit Fortsetzungsbezug für mindestens 2 Jahre)

Bewertungsrecht - BewG/ErbStG/GrStG (Grundwerk mit Fortsetzungsbezug für mindestens 2 Jahre)
Kommentar
Loseblattwerk Verlag Dr. Otto Schmidt KG


Bewährter Großkommentar zum Bewertungsgesetz, dem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz sowie dem Grundsteuergesetz. Verzahnte Erläuterungen helfen bei bewertungsrelevanten Fragestellungen. Inklusive Datenbank "Stenger/Loose online".

Erscheinungsweise: Ergänzungslieferungen viermal jährlich
  • Vollständiges Bewertungsgesetz und alle damit zusammenhängenden Steuergesetze in einem Werk
  • Kritische und praxisnahe Kommentierungen
  • Berechnungsbeispiele, Tabellen und Schaubilder
  • Inklusive Online-Modul „Stenger/Loose online“

ISBN 978-3-504-25074-4

2021, 8214 Seiten, 4 Bände, Ordner Leinen, 145x205
154,00 € inkl. MwSt.
  • lieferbar
Beschreibung

Die wichtige Grundsteuerreform stellt die Bewertungsregeln auf eine neue verfassungsgemäße Grundlage. Das neue Grundsteuerrecht, einschließlich der neuen Bewertung wird ab sofort im Stenger/Loose kommentiert. Damit versammelt der bewährte Großkommentar jetzt das vollständige Bewertungsgesetz und alle damit zusammenhängenden Steuergesetze in einem Werk – ergänzt um sorgfältig eingeordnete Rechtsprechung, Verwaltungsmeinung und Literatur.

Neu sind auch der Name des Werks – Stenger/Loose – und sein Herausgeber – Prof. Dr. Matthias Loose. Als Mitglied des u.a. für Bewertung, Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer sowie Grundsteuer zuständigen II. Senats des Bundesfinanzhofs gewährleistet er weiterhin die geschätzte Tiefgründigkeit und Praxisnähe des Kommentars.

Qualität aus einer Hand
Alleinstellungsmerkmal des renommierten Großkommentars zum Bewertungsrecht ist die fundierte Kommentierung der Vorschriften des BewG und der beiden bewertungsabhängigen Gesetze Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) und Grundsteuergesetz (GrStG) in einem einzigen Werk. Die sowohl kritischen als auch praxisnahen Kommentierungen machen den Stenger/Loose zum unverzichtbaren Handwerkszeug für all diejenigen, die mit Fragen der Bewertung praktisch befasst sind.

Bewährte Arbeitshilfe

  • Die Kommentierungen sind eng miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt
  • Berechnungsbeispiele, Tabellen und Schaubilder veranschaulichen die komplizierte Materie
  • Rechtsprechung, Verwaltungsmeinung und Literatur sind kritisch erläutert und vollständig dokumentiert
  • Am Aufbau der jeweiligen Norm orientierte systematische Kommentierungen
  • Regelmäßige Aktualisierungen – online und im Loseblattwerk

Topaktuell enthalten
Um die Grundsteuerreform mit der neuen Grundstücksbewertung abzubilden, erhält der Kommentar zusätzliche Inhalte.

  • Kommentiert werden die neuen Regeln des Bewertungsgesetzes: §§ 218-266 BewG
  • Sukzessive aufgenommen und kommentiert wird das komplette GrStG und hinzutretende Landesbewertungsgesetze
  • Eingebunden in die bestehende Kommentierung zum ErbStG werden die Erbschaftsteuer-Richtlinien und Erbschaftsteuer-Hinweise 2019

Inklusive Datenbank
Abonnenten des Loseblattwerks erhalten zusätzlich Zugang zu der eigenständigen Datenbank „Stenger/Loose online“ mit weiterführender Literatur zu den wichtigsten Bewertungsthemen. 

Inhalte der Datenbank „Stenger/Loose online“

  • Stenger/Loose Bewertungsrecht BewG ErbStG GrStG Kommentar
  •  von Oertzen/Loose Erbschaftsteuergesetz und Schenkungsteuergesetz Kommentar mit Bewertung und ErbSt-DBA
  • Wiese Unternehmensnachfolge – Steuerliche und rechtliche Gestaltung
  • Erbschaft-Steuerberater, 12 Ausgaben/Jahr mit Zeitschriften-Archiv seit 2003
  • Gesetze, Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen
  • Möglichkeit zum Selbststudium nach § 15 FAO

Neuer Name, Neuer Herausgeber.
Aus Gürsching/Stenger wird Stenger/Loose. Als neuer Herausgeber und Mitautor sorgt RiBFH Prof. Dr. Matthias Loose für Kontinuität in Qualität und Anspruch des bereits seit 1953 erscheinenden und bewährten Kommentars.

Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer sowie Rechts- und Steuerabteilungen der Unternehmen nutzen den Stenger/Loose mit Gewinn. Das Gleiche gilt für die Angehörigen der Finanzverwaltung, die Richter der Finanzgerichtsbarkeit und die Immobilienwirtschaft.

Alle Änderungen stets im Blick.

Lieferung 155 – Juni 2021

  • Neu im Werk: §§ 5, 11, 25, 26 GrStG
  • Aktualisierung: §§ 189–191 BewG; §§ 1, 6, 8, 9, 10 ErbStG, insb. Einarbeitung der ErbStR 2019

Die Kommentierung des Sachwertverfahrens (§§ 189, 190, 191 BewG) wurde umfassend überarbeitet. Eingearbeitet wurden sowohl die ErbStR 2019, fortlaufende Entwicklungen (z.B. beim Baupreisindex), die jüngere Rechtsprechung sowie die beabsichtigten Gesetzesänderungen im Rahmen des Grundsteuerreform-Umsetzungsgesetzes (GrStRefUG). Damit bleibt die Kommentierung auf der Höhe der Zeit. In der Praxis sind sowohl weiterhin das alte für Bewertungsstichtage bis zum 31.12.2015 als auch das neue für Bewertungsstichtage ab dem 1.1.2016 geltende Sachwertverfahren von Relevanz. Daher werden Ihnen parallel die Kommentierungen zum „alten“ und zum aktuell gültigen Recht zur Verfügung gestellt. (Mannek/Krause)

§ 10 ErbStG wurde durch das JStG 2020 umfassend geändert. So zählen nunmehr nach § 10 Abs. 3 Satz 1 ErbStG n.F. auch vom Erblasser herrührende Steuererstattungsansprüche zum steuerpflichtigen Erwerb, wenn sie rechtlich erst nach dem Tod des Erblassers entstanden sind. § 10 Abs. 6 Satz 3 und Sätze 5 ErbStG n.F. schränken die Abzugsfähigkeit von Schulden und Lasten z.B. aufgrund von Pflichtteilsansprüchen erheblich ein. Dazu passt auch die Rechtsprechung des BFH zum Abzug von Pflichtteilsansprüchen im Fall der Konfusion. Zusätzlich wurden natürlich auch im § 10 ErbStG die ErbStR 2019 und ErbStH 2019 eingearbeitet. (Högl/Kirschstein)

Die §§ 1, 6, 8 und 9 ErbStG waren aufgrund der Rechtsprechung des BFH u.a. zu nichtrechtsfähigen Stiftungen neu zu bearbeiten. Dabei wurden auch die praktisch wichtigen ErbStR 2019 und ErbStH 2019 eingearbeitet (Esskandari)

§ 5 GrStG befasst sich mit der praktisch bedeutsamen Grundsteuerbefreiung bei zu Wohnzwecken benutztem Grundbesitz. Die umfassende Erstbearbeitung dieser Vorschrift enthält die maßgebliche Rechtsprechung der Finanzgerichte und des BFH zu den einzelnen Katalogtatbeständen sowie ausführliche Darstellungen der einzelnen Befreiungstatbestände. Ausführlich wird der Wohnungsbegriff in § 5 Abs. 2 GrStG erläutert. (Knittel)

§ 11 GrStG regelt zwei gesonderte Haftungstatbestände, zum einen für den Nießbraucher und zum anderen für den Erwerber des Grundstücks. Die Vorschrift hat bei Grundstückserwerben eine erhebliche Bedeutung. (Loose)

Die Neukommentierung des § 25 GrStG (Festsetzung des Hebesatzes) betrifft den Kernbereich der kommunalen Grundsteuer. Besonders relevant ist dabei die neue Baulandsteuer C. § 26 GrStG enthält eine Öffnungsklausel für landesrechtliche Regelungen zum Verhältnis der Hebesätze, zu Höchstsätze und zu Ausnahmen von der Besteuerung. (Mannek/Sklareck) 

Informationen zu den Ergänzungslieferungen
Zuletzt erschien Lieferung 155 (Juli 2021 / 89,80€ zzgl. 21,-€ für die Datenbank). Lieferung 156 ist für November 2021 geplant.
Autoren
Bearbeitet von RRin Stefanie Blum, RR a.D Gerhard Bruschke, StB Hans Günter Christoffel, VorsRiBFH a.D. Prof. Dr. Franz Dötsch, RA/FAStR Dr. Manzur Esskandari, RA/FAStR/StB Dr. Hellmut Götz, RAin/FAinStR Prof. Dr. Ingeborg Haas, RD a.D. Winfried Hartmann, RiFG a.D. Hans-Werner Högl, RA/FAStR/StB/WP Friedemann Kirschstein, RA/FAStR/StB/WP Dr. Michael Knittel, RR Ingo Krause, RD Wilfried Mannek. Begründet von RiBFH a.D. Dr. Lorenz Gürsching, RiBFH a.D. Dr. Alfons Stenger. Fortgeführt von VorsRiBFH a.D. Dr. Max Rid.
154,00 € inkl. MwSt.