Kohlmann

Steuerstrafrecht Kommentar

Ordnungswidrigkeitenrecht und Verfahrensrecht. Kommentar zu den §§ 369-412 AO
Steuerstrafrecht Kommentar
Loseblattwerk Verlag Dr. Otto Schmidt KG


Erstklassige Autoren, kontinuierliche Begleitung der rasanten Rechtsentwicklung, in Jahrzehnten gewachsenes Renommee, einhundert Prozent Praxisbezug. Hier finden Sie alles, was Sie für eine kompetente Beratung im Vorfeld und in jedem Verfahrensstadium brauchen. Inklusive Online-Modul "Kohlmann online".

Erscheinungsweise: Ergänzungslieferungen dreimal jährlich
  • Seit Jahrzehnten bewährtes Standardwerk
  • Wertvolle Praxistipps und Handlungsempfehlungen
  • Anschauliche Fallbeispiele, Tabellen, Übersichten und Schaubilder
  • Erläuterungen von Experten aus Wissenschaft und Praxis
  • Inklusive Online-Modul „Kohlmann online“

ISBN 978-3-504-25950-1

2022, 4.570 Seiten, 3 Bände, Ordner Leinen, 145x205
149,00 € inkl. MwSt. Fortsetzungsbezug für mindestens 24 Monate. Kündigung danach jederzeit möglich.
  • lieferbar
Beschreibung

Mit diesem Praxiskommentar sind Berater seit jeher auf der sicheren Seite. In dem seit Jahrzehnten bewährten Standardwerk finden Sie alles, was Sie für eine kompetente Beratung im Vorfeld und in jedem Verfahrensstadium brauchen, und zwar sowohl im materiellen Steuerstrafrecht als auch im Verfahrensrecht unter Berücksichtigung der steuerlichen Auswirkungen. Ob gegenüber dem Finanzamt, den Ermittlungsbehörden oder den Gerichten.

Experten aus Wissenschaft und Praxis geben Ihnen alles an die Hand, um das Beste für Ihren Mandanten herauszuholen. Praxisnah mit wissenschaftlicher Grundlegung.
- Wertvolle Praxistipps und Handlungsempfehlungen
- Anschauliche Fallbeispiele, Tabellen, Übersichten und Schaubilder
- Kritische Auswertung höchstrichterlicher Rechtsprechung und Literatur
- Konzentrierte Wiedergabe wichtiger Sachverhalte und Urteilspassagen

Drei Lieferungen pro Jahr bieten die beste Gewähr für eine kontinuierliche Begleitung der rasanten Rechtsentwicklung.

Beziehern des Kohlmann steht im Rahmen ihres Abonnements exklusiv der Zugang zu der Datenbank „Kohlmann online“ zur Verfügung. Dieses Online-Angebot erweitert die bewährte Qualität des Loseblattwerks um eine starke elektronische Komponente auf der leistungsstarken und benutzerfreundlichen Oberfläche von Otto Schmidt online.

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Das Online-Modul bietet folgende hochwertige Inhalte:

  • Kohlmann, Steuerstrafrecht Kommentar, 4.200 Seiten
  • Müller-Gugenberger, Wirtschaftsstrafrecht, 3.300 Seiten
  • Schaumburg/Peters, Internationales Steuerstrafrecht, 1.200 Seiten
  • Fachzeitschrift ZWH – Wirtschaftsstrafrecht und Haftung im Unternehmen, 12 Aufgaben/Jahr
  • Gesetze, Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen

Alle Änderungen stets im Blick.

Lieferung 76 – Oktober 2022

  • § 378 AO „Leichtfertige Steuerverkürzung“
  • Textteil: AStBV (St) 2022, DA-KG 2022

Für die vorliegende 76. Lieferung ist § 378 AO „Leichtfertige Steuerverkürzung“ vollständig überarbeitet worden. Das Thema Tax CMS ist nach wie vor aktuell, insbesondere im Zusammenhang mit der leichtfertigen Steuerverkürzung nach § 378 AO: Die Einrichtung eines Solchen kann, so die aktuelle Version des AEAO zu § 153, ein Indiz gegen leichtfertiges Handeln sein, wenn es der Erfüllung der steuerlichen Pflichten dient. Verbindliche Rechtssicherheit im Strafverfahren erlangt der Steuerpflichtige durch ein BMF-Schreiben allerdings nicht.

Bei der Beauftragung eines steuerlichen Beraters gibt es sowohl für den Stpfl. Als auch den Berater einiges zu beachten: Allein durch die Beauftragung eines Steuerberaters kann sich der Stpfl. nicht ohne Weiteres seiner Verantwortung entziehen, wenn es zu einer (leichtfertigen) Steuerverkürzung kommt. Hat er den Berater allerdings umfassend informiert und daraufhin eine Rechtsauskunft erhalten, darf er sich grundsätzlich darauf verlassen.

Im Zusammenhang mit Kindergeldzahlungen bei Wohnsitzverlagerung ist gegenwärtig ein Revisionsverfahren beim BFH anhängig. Ausgangspunkt war die Feststellung des Hessischen FG mit dem (sinngemäß) wiedergegebenen Inhalt, dass die Rechtsprechung zur Beibehaltung des Wohnsitzes eines Kindes für den Bezug von Kindergeld derart komplex ist, dass dem Kindergeldbezieher (juristischer Laie) kein Vorwurf (weder vorsätzlichen noch leichtfertigen Verhaltens) gemacht werden kann, wenn er die objektiv notwendige Mitteilung nach § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG zum Wohnsitz von im Ausland zu Ausbildungszwecken wohnenden Kindern unterlässt. Der BFH muss zum einen die Frage klären, ob es als vorsätzlich oder leichtfertig angesehen werden kann, wenn eine Mitteilung nach § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG in Bezug auf den Wohnsitz von im Ausland zu Ausbildungszwecken wohnenden Kindern unterbleibt. Konsequenz wäre der Eintritt der verlängerten Festsetzungsverjährung nach § 169 Abs. 2 Satz 2 AO. Zum anderen soll er sich dazu äußern, ob der Wegzug eines Kindes in das Ausland eine mitteilungspflichtige Tatsache im Sinne des § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG darstellt.

Der Textteil enthält die Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren (Steuer) (AStBV (St)) 2022 und die Dienstanweisung zum Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (DA-KG) 2022.

Informationen zu den Ergänzungslieferungen
Zuletzt erschien Lieferung 75 (Juni 2022 / Preise inkl. MwSt.: 86,80 € zzgl. 30 € für die Datenbank).
Autoren
Begründet von Prof. Dr. Günter Kohlmann † ., Fortgeführt von RA/FAStR Dr. Christian Bertrand, RA/FAStrafR/FAStR Dr. Frank Heerspink, RA/FAStR/StB Ingo Heuel, RAin Dr. Brigitte Hilgers-Klautzsch, RiFG Dr. Marko Matthes LL.M. oec., StA Dr. Sebastian Peters, Prof. Dr. Andreas Ransiek LL.M. (Berkeley), RA/FAStR Dr. Jörg Schauf, RA/FAStR Dr. Peter Talaska.
Leseprobe

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