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FinanzRundschau - FR (Schnupperabo)

Zeitschrift für das gesamte Ertragsteuerrecht
ISSN  2567-4765
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30,00 €

Jahresbezugspreis 2018: 368,- € (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 29,20 € (inkl. MwSt.), Ausland: 52,50 €
Kombinierter Bezug mit Umsatzsteuer-Rundschau: Inland: 58,40 € (inkl. MwSt.), Ausland: 105,- €

Kombinierter Bezug mit Umsatzsteuer-Rundschau: 597,- € (inkl. MwSt.)

Die Zeitschrift als eJournal erhalten Sie über unseren Kooperationspartner De Gruyter www.degruyter.com

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- Archiv der FR
- Volltexte zu Gesetzen, Gerichtsentscheidungen, Verwaltungsanweisungen
- Mit Beiträgen zum Selbststudium und Lernerfolgskontrolle nach § 15 FAO: www.otto-schmidt.de/15fao/

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FinanzRundschau - FR (Schnupperabo)

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Spezialist für Ertragsteuern.
Die Finanz-Rundschau (FR) hat ihren Themenschwerpunkt besonders auf das Ertragsteuerrecht der Unternehmen fokussiert und gehört hier zu den ältesten und führenden Fachzeitschriften. Sie berichtet in tiefgehenden und kritischen Aufsätzen über fachliche Fragen und aktuelle Themen. Hilfreich für die frühzeitige steuerrechtliche Weichenstellung sind die in den „Diskussionsbeiträgen“ erfassten Hinweise auf mögliche Fallstricke in der Beratungspraxis. Seit Jahrzehnten wird der Inhalt durch die ständige Glosse „Ceterum censeo“ aufgelockert.

Gute Verbindungen.
Die FR wird in Verbindung mit dem Fachinstitut der Steuerberater e.V. herausgegeben. Zweck des Fachinstituts ist es, an der Auslegung und Fortentwicklung des Steuerrechts wissenschaftlich mitzuarbeiten.

Durch die Zusammenarbeit mit den Berliner Steuergesprächen e.V. erscheinen vier Mal jährlich Schwerpunkthefte zu aktuellen steuerrechtlichen und steuerpolitischen Themen.
Das passt zur Finanz-Rundschau.

Hochklassige Kommentare.
Die Zeitschrift dokumentiert die neuesten BFH-Entscheidungen, fachkundig von Experten kommentiert. Ständige Autoren sind dabei die (Vors.) Richter am Bundesfinanzhof Walter Bode, Prof. Dr. Peter Fischer a.D., Prof. Dr. Andreas Herlinghaus, Prof. Dr. Hans-Joachim Kanzler a.D., Prof. Dr. Gregor Nöcker, Prof. Dr. Heinrich Weber- Grellet a.D., Michael Wendt und Prof. Dr. Francesca Werth.

Inklusive Online-Angebot.

  • Archiv der FR seit 1991
  • Verwaltungserlasse, Entscheidungen im Volltext und Gesetzestexte
Inklusive Selbststudium nach § 15 FAO.
Wann immer es zeitlich passt: Für Fachanwälte bietet die FR Beiträge zum Selbststudium mit Lernerfolgskontrolle und Fortbildungszertifikat.

Die Zeitschriften-App: Abonnenten erhalten einen Freischaltcode für die Zeitschriften-App des Verlages zur mobilen Nutzung der Inhalte auf Smartphone und Tablet.

Erscheinungsweise:
2 x monatlich am 5. und 20.

Herausgeber/Autoren:
Herausgegeben in Verbindung mit dem Fachinstitut der Steuerberater. Schriftleitung: Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Lingemann.

Fachbeirat: RiBFH Prof. Dr. Andreas Herlinghaus, Ltd.MR Dr. Ingo van Lishaut, RA/StB Dr. Norbert Schneider, StB Prof. Dr. Andreas Schumacher, Univ.-Prof. Dr. Roman Seer

Homepage:
www.finanzrundschau.de

Nachbezug früherer Jahrgänge:
Gebundene Jahrgänge dieser Zeitschrift sind ausschließlich über die Schmidt Periodicals GmbH zu beziehen. Bitte richten Sie alle Bestellungen und Anfragen zu gebundenen Jahrgängen an:
Schmidt Periodicals GmbH
Dettendorf Römerring 12
83075 Bad Feilnbach
Tel: 08064 221
Fax: 08064 557
E-Mail: schmidt@periodicals.com
www.periodicals.com

Heft 14/2018

Aufsätze

Osterloh-Konrad, Christine, Anzeigepflichten für Steuergestaltungen, FR 2018, 621-625

Seitdem die OECD das Regelungsinstrument der “Mandatory Disclosure Rules“ in Action 12 des BEPS-Aktionsplans aufgegriffen hat, ist in die Debatte über die Einführung derartiger Anzeigepflichten für Steuergestaltungen erhebliche Bewegung gekommen. Auf europäischer Ebene liegt inzwischen eine entsprechende Regelung vor, die sog. DAC 6-Richtlinie, die am 25.5.2018 vom Rat verabschiedet wurde (Dok. 7160/18, FISC 132 ECOFIN 238). Sie wird eine Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen in den Rahmen der Amtshilferichtlinie 2011/16/EU einfügen und das Instrument damit zugleich in den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten integrieren. In Deutschland stammt der jüngste Vorstoß für die Einführung einer Anzeigepflicht, die auch innerstaatliche Sachverhalte erfassen soll, von den Ländern: Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben einen Gesetzentwurf erarbeitet, den die Finanzministerkonferenz am 21.6.2018 gebilligt hat.Die beiden erwähnten Regelungswerke lassen sich zwar gleichermaßen unter dem Stichwort “Anzeigepflicht für Steuergestaltungen“ einordnen, sie differieren in den Einzelheiten jedoch erheblich Das hängt damit zusammen, dass mit einer Anzeigepflicht ganz unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt werden können, die wiederum verschiedene Ausgestaltungen nahelegen.Der enge Zusammenhang zwischen Zielsetzung und Ausgestaltung wird in der Diskussion und, wie die neuen europäischen Vorgaben zeigen, auch in der Rechtsetzung nicht immer hinreichend in den Blick genommen. Vielmehr unterbleibt häufig bereits eine saubere Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Zielsetzungen, was sich entsprechend in fehlender Zielgenauigkeit der Ausgestaltung fortsetzt.Es lohnt sich deswegen, sich zunächst die Grundstruktur des Regelungsinstruments “Anzeigepflicht für Steuergestaltungen“ und seine verschiedenen denkbaren Ziele deutlich vor Augen zu führen, um damit einen Rahmen für die Bewertung konkreter Regelungswerke zu schaffen. Daher skizziert der folgende Beitrag zunächst das Instrument und die dahinter stehenden Ziele und macht erst in einem zweiten Schritt einige aperçuhafte Anmerkungen zu den aktuellen rechtspolitischen Entwicklungen. Zwischengeschaltet werden Überlegungen zu der häufig geäußerten Kritik, Anzeigepflichten stünden in Widerspruch zur verfassungsrechtlich garantierten Gestaltungsfreiheit im Steuerrecht. Diese Ausführungen dienen dazu, die Funktion des Instruments besser einzuordnen.

Eisgruber, Thomas, Zur Anzeigepflicht für Steuergestaltung aus Verwaltungssicht, FR 2018, 625-628

Der Verfasser analysiert, welche Ursachen und Folgen eine Anzeigepflicht für Steuergestaltungen wahrscheinlich hätte, und weist auf Schwierigkeiten einer gedachten Umsetzung der EU-Richtlinie aus Sicht der Finanzverwaltung hin.

Richter, Andreas / Welling, Berthold, Diskussionsbericht zum 67. Berliner Steuergespräch “Anzeigepflicht für Steuergestaltungen“, FR 2018, 628-632

Am 21.6.2017 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU vorgestellt, nach dem die Mitgliedsstaaten zur Einführung einer Anzeigepflicht für grenz-überschreitende Steuergestaltungen verpflichtet werden sollen. Eine solche Pflicht zur Offenlegung steuergestaltender Modelle durch sog. Intermediäre wurde zuvor bereits sowohl auf nationaler Ebene, als auch in der OECD diskutiert.Dem mit einer Anzeigepflicht verfolgten rechtspolitischen Ziel der Missbrauchsbekämpfung werden u.a. die Rechtsstaatlichkeit und das Berufsgeheimnis der Berater gegenübergestellt. Zudem stellt sich die Frage, ob und inwieweit eine solche Pflicht in der (Beratungs-)Praxis handhabbar wäre. Es besteht insbesondere Skepsis dahingehend, ob die Kriterien zur Feststellung der Anzeigebedürftigkeit einer Steuergestaltung eine klare Abgrenzung ermöglichen.Das 67. Berliner Steuergespräch – moderiert von Dr. Richter – bot ein Forum zum Austausch über die mögliche Ausgestaltung einer Anzeigepflicht für Steuergestaltungen, an dem neben den Referenten Frau Dr. Christine Osterloh-Konrad und Herrn Dr. Thomas Eisgruber, auch Frau Prof. Dr. Johanna Hey, Herr Reinhard Biebel und Herr Harald Elster teilnahmen.

Ceterum censeo

Unsterblicher Soli, FR 2018, 632-633

Diskussionsbeiträge

Hey, Johanna, Zur Verfassungsmäßigkeit von Anzeigepflichten für Steuergestaltungen, FR 2018, 633-639

Elster, Harald, Anzeigepflicht für Steuergestaltungen – Überforderung aller Beteiligten verhindern, FR 2018, 639-643

Rechtsprechung

EuGH v. 12.6.2018 - C-650/16, Niederlassungsfreiheit – Abzug der Verluste gebietsansässiger und gebietsfremder Betriebsstätten – Fakultative Regelung der internationalen gemeinsamen Besteuerung, FR 2018, 643-649

BFH v. 6.12.2017 - VI R 41/15, Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung, FR 2018, 649-653

BFH v. 31.1.2017 - IX R 17/16, Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand einer Wohnung – vergebliche und nicht durchsetzbare Bemühungen zur Herstellung der Betriebsbereitschaft, FR 2018, 653-655

BFH v. 8.3.2017 - IX R 5/16, Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren, FR 2018, 655-658

BFH v. 9.1.2018 - IX R 34/16, Entschädigung und Schadenersatz, FR 2018, 658-662

BFH v. 25.4.2018 - IV R 8/16, Gewährung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der Steuerschuldnerschaft während des Erhebungszeitraums, FR 2018, 663-666

Verwaltungsentscheidungen

FinMin. NW v. 18.6.2018 - S 0338 - 34 V A 2, Allgemeinverfügung der obersten Finanzbehörden der Länder vom 18.6.2018 zu § 10 Abs. 4 EStG, FR 2018, 667