Warenkorb (0)
Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb
Optionaler Banner (120 x 600)
11.10.2018
BMF-Schreiben

Umsatzsteuerliche Behandlung von Abschlägen pharmazeutischer Unternehmen an private Krankenversicherungen und Träger der Beihilfe

Mit BMF-Schreiben v. 4.10.2018 hat die Finanzverwaltung auf die Entscheidung des BFH v. 8.2.2018 - V R 42/15 reagiert und ie Urteilsgrundsätze in den Umsatzsteuer - Anwendungserlass übernommen.
Anzeige:

Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker, um weiterhin auf unsere News zugreifen zu können.

BMF-Schreiben v. 4.10.2018 - IIIC 2 - S 7200/08/10005 :002, DOK 2018/0788482

UStG § 10

Mit Urteil v. 8.2.2018 - V R 42/15 hat der BFH entschieden, dass der Abschlag, den ein pharmazeutisches Unternehmen aufgrund einer nationalen Gesetzesregelung einem Unternehmen der privaten Krankenversicherung gewährt, zu einer Minderung der Bemessungsgrundlage für dieses Unternehmen führt, wenn es Arzneimittel über Großhändler an Apotheken liefert, die die Arzneimittel an privat Krankenversicherte liefern (Umsetzung der EuGH - Entscheidung v. 20.12.2017 - C - 462/16 - Boehringer Ingelheim Pharma). Da das Urteil zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt ist, hat das BMF nun den Umsatzsteuer - Anwendungserlass in Abschnitt 10.3 Abs. 7 unter Aufnahme der Grundsätze der vorgenannten BFH - Entscheidung aktualisiert.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 11.10.2018 02:05
Quelle: BMF online