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Seminar Köln

Steuern und Beratung in der Krise und Insolvenz

Das Steuerberatungsmandat in der Sanierung, Restrukturierung und Insolvenz

Anmelde-Hotline: 0221-93738-656
Themen
  • Insolvenzrechtliche Ausgangslage (Antragspflichten, Hinweispflichten bei Erstellung der HB, Folgen durch das  SanierungsrechtsfortentwicklungsG)
  • Bedeutung der insolvenzrechtlichen Forderungskategorien für die ESt, KSt, GewSt, USt und den Rechtsschutz im  Einspruchs- und Klageverfahren
  • Steuerliche Besonderheiten der PersG/KapG in der Krise/Insolvenz
  • Steuerliche Behandlung von Sanierungserträgen (ESt, KSt, GewSt)
  • Steuerliche Behandlung der Organschaften (KSt, GewSt, USt)
Programm

Aktuelle Informationen zu unseren Hygienemaßnahmen sowie Präsenz-, Hybrid- und Online-Veranstaltungen finden Sie hier.  

9.30 – 17.00 Uhr

Insolvenzrechtliche Ausgangslage

  • COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetze  (Änderung des § 15a InsO etc.)
  • Sanierungsrechtsfortentwicklungsgesetz in der aktuellen  Fassung
  • Warn- und Hinweispflichten bei Erstellung der Handelsbilanz für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte etc.
  • Einführung eines vorinsolvenzlichen  Restrukturierungsverfahrens
  • Folgen für das Besteuerungsverfahren 

Behandlung von vorinsolvenzlichen Sanierungsmaßnahmen

  • Forderungsverzichte
  • Restrukturierungspläne
  • Schuldübernahmen
  • Finanzierungshilfen der Gesellschafter (PersG/KapG)

Besonderheiten in der vorläufigen Eigenverwaltung

  • Bestellung eines vorläufigen Sachwalters
  • Haftung der Geschäftsführung
  • Folgen für das Steuerberatungsmandat

Besonderheiten im Insolvenzverfahren 

  • Insolvenzsteuerrechtliche Forderungskategorien (Insolvenzforderungen, Masseverbindlichkeiten, Forderungen gegen das insolvenzfreie Vermögen)
  • Folgen für den Rechtsschutz im Steuerrecht
  • Reichweite des § 166 AO im Haftungsverfahren

Organschaften in der Krise und Insolvenz

  • USt-Organschaft
  • KSt-Organschaft
  • GewSt-Organschaft 

Besteuerung von Sanierungserträgen

  • Einzelunternehmen (Betriebsaufgabe, Restschuldbefreiung, Verlustnutzung,  gem. § 3a Abs. 5 EStG i.V.m. § 3a Abs. 3 EStG)
  • PersG (§ 3a Abs. 4 EStG)
  • KapG (§ 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 3a EStG)

Haftung für Steueransprüche in der Krise/Insolvenz

  • § 69 AO
  • § 73 AO
  • § 74 AO


Ihr Nutzen
Die Besteuerung von Unternehmen in der Krise und Insolvenz führt zu einer Vielzahl von bilanzsteuerrechtlichen Besonderheiten in der Handels- und Steuerbilanz. Die insolvenzrechtlichen Besonderheiten für die Rechnungslegung nach Maßgabe des § 155 InsO werden ebenfalls erörtert. Die Bedeutung der insolvenzrechtlichen Forderungskategorien (Insolvenzforderungen, Masseverbindlichkeiten und Forderungen gegen das insolvenzfreie Vermögen bei der Freigabe einer Tätigkeit) werden behandelt. Die aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung aufgrund der Corona-Krise werden in ihren steuerrechtlichen Auswirkungen berücksichtigt. Die insolvenzrechtlichen Besonderheiten der vorläufigen Eigenverwaltung und des vorläufigen Insolvenzverfahrens werden mit Blick auf die Haftung der Geschäftsführung diskutiert.
Zielgruppe
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Fachanwälte und deren Mitarbeiter(innen), die Steuererklärungen, Handels- und Steuerbilanzen in der Krise und ab Insolvenzeröffnung erstellen.
Ort
Köln am 16. April 2021
Radisson Blu Hotel Cologne
Messe Kreisel 3
50679 Köln
marker Anfahrt auf Google Maps
Tel.: 0221 277200
Buchung
Teilnehmer

6 Zeitstunden gem. § 15 FAO

Referenten

Portrait von Christoph Uhländer
Prof. Dr. Christoph Uhländer Fachhochschule für Finanzen, Nordkirchen (Finanzverwaltung NRW)
Kooperation Verlag Dr. Otto Schmidt und Deutsche Bahn
DB Kooperation
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