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Verlag Dr. Otto Schmidt

Steuerliche Berichtigungen – aber richtig - 28.11.2018

Fehlervermeidung bei Selbstanzeige und Berichtigung nach § 153 AO
28.11.2018
Köln

Referenten

Dr. Peter Talaska

Dr. Peter Talaska

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Streck Mack Schwedhelm, Köln – Berlin – München

Themen

  • Selbstanzeige: Rechtsrahmen und typische Fehlerquellen
  • Berichtigungserklärung nach § 153 AO
  • Verteidigungsansätze bei „Unfällen“, z.B. Unvollständigkeit oder Vorliegen eines Sperrgrundes
  • Praxis der Finanzverwaltung
  • Aktuelle Entwicklungen, Beispielsfälle und Praxistipps
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Seminarziel

DasOLGNürnberghat mit Urteilvom24.2.2017einemSteuerberater, der für seinen Mandanten verspätet eine steuerliche Selbstanzeige abgegeben hat, den Ersatz des Vermögensnachteils in Höhe der vom Mandanten zu zahlenden Geldstrafe nebst Verteidigerkosten auferlegt. Auch der BGH hatte sich in einer Entscheidung vom 9.11.2017 mit einer versehentlich abgegebenen Selbstanzeige durch einen Steuerberater zu befassen. Die Entscheidungen bestätigen die Praxiserfahrungen: Selbstanzeigen nach neuem Recht und insbesondere deren Abgrenzung zur steuerlichen Korrektur nach § 153 AO sind selbst in vermeintlich einfach gelagerten Fällen kompliziert und fehleranfällig. Das Seminar stellt das Recht der steuerlichen Berichtigungserklärungen im Gesamtzusammenhang dar und zeigt die wichtigsten Fehlerquellen in der Praxis auf, um dem Berater sichere Leitlinien für die Selbstanzeigeberatung an die Hand zu geben.

Teilnehmerkreis

Rechtsanwälte, Steuerstrafverteidiger, Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA), Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, leitende Mitarbeiter aus Rechts- und Steuerabteilungen

Selbstanzeige

  • Reformen
  • Zweck und Einsatz
  • Selbstanzeige durch wen?
  • Selbstanzeige für welche Delikte?
  • Form der Selbstanzeige
  • Adressat der Selbstanzeige
  • Inhalt der Selbstanzeige
  • Maßstab der Vollständigkeit und häufige Fehlerquellen
  • Strafrechtliche und steuerliche Verjährung als Basis für den erforderlichen Umfang der Nacherklärung
  • Ausnahmen vom Vollständigkeitsgebot
  • Die Sperrgründe des § 371 Abs. 2 AO
  • Zahlungsfrist und sonstige Rechtsfolgen
  • Das Verfahren der Selbstanzeige „zweiter Klasse“ gem. § 398a AO
  • Strafverfolgungshindernis bei „Drittanzeige“ gem. § 153 AO i.V.m. § 371 Abs. 4 AO
  • Nacherklärung bei leichtfertiger Steuerverkürzung
  • Nach der Selbstanzeige – außerstrafrechtliche Folgen (steuerliche Haftung, Berufsrecht etc.)


Berichtigungserklärung nach § 153 AO

  • Anzeige- und Berichtigungspflicht
  • Strafbarkeit wegen Steuerhinterziehung durch Unterlassen bei Verletzung der Anzeigepflicht
  • Sicheres Wissen als pflichtauslösender Kenntnisgrad?
  • Maßstab der „unverzüglichen“ Korrektur und Rechtsfolgen von verspäteten Anzeigen
  • Abgrenzung § 153 AO und § 371 AO aus Sicht der Verwaltung
  • Aktueller Diskussionsstand zu Tax Compliance Management Systemen

Verteidigungsansätze bei „Unfällen“, z.B. Unvollständigkeit oder Vorliegen eines Sperrgrundes

Hotel Hilton Cologne
Marzellenstraße 13–17,
50668 Köln
Tel.: +49 221 13071-0

Teilnahmebescheinigung
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 6 Zeitstunden zum Nachweis Ihrer Fortbildung gem. § 15 FAO.

Teilnahmegebühr
495,– € Seminargebühr
(zzgl. USt.) inkl. Arbeitsunterlagen, Pausengetränken, Mittagessen. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Anmeldebestätigung und eine Rechnung.

Tagungsleitung:

Dr. Peter Talaska
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht,
Partner, Streck Mack Schwedhelm,
Köln – Berlin – München


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