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Steuer und Wirtschaft - StuW (Probeabo)

Zeitschrift für die gesamten Steuerwissenschaften
ISSN  0341-2954
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Steuer und Wirtschaft - StuW (Probeabo)

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Mit Beiträgen zu Grundsatzfragen des Steuerrechts und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre sowie zu schwierigen Spezialfragen der einzelnen Steuerarten. Enthält kritische Rechtsprechungsaufsätze, die in der Fachwelt große Beachtung finden. Steuer und Wirtschaft veröffentlicht Beiträge sowohl zu Grundsatzfragen des Steuerrechts und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre als auch zu schwierigen Spezialfragen der einzelnen Steuerarten. Die Aspekte des Verfassungsrechts werden regelmäßig mit berücksichtigt. Steuer und Wirtschaft bietet auch rechtshistorischen und rechtssoziologischen Arbeiten Raum. Die Zeitschrift enthält kritische Rechtsprechungsaufsätze, die in der Fachwelt große Beachtung finden, Buchrezensionen sowie Gesetzgebungs- und Tagungsberichte. In der Rubrik "Europäisches/ausländisches Steuerrecht" und der ab 2015 neu geschaffenen Rubrik „Aus der internationalen Diskussion“ wird über die Entwicklung des Steuerrechts und von Schrifttumsbeiträgen in den wichtigsten Staaten berichtet. Wissenschaft und Praxis haben die StuW als kritisches Informationsorgan von hohem Rang schätzen gelernt.

Leseprobe

Erscheinungsweise:
4 x jährlich (15.2./15.5./15.8./15.11.)

Herausgeber/Autoren:
Gegründet 1922 von H. Reinach (Hrsg. bis 1934). Hrsg. seit 1934 C. Boettcher, bis 1936 mit W. Ehrhard, ab 1958 mit D. Leibrecht (1963 bis 1970 Alleinhrsg.). Hrsg. von 1971 bis 1973 K. H. Friauf, K.-H. Hansmeyer, G. Mann, G. Rose, G. Schmölders, K. Tipke. Hrsg. von 1974 bis 1988 K. Tipke. Hrsg. von 1989 bis 2014 J. Lang.
Geschäftsführende Herausgeberin (seit 2015): Prof. Dr. Johanna Hey in Verbindung mit Prof. Dr. Tina Ehrke-Rabel, Prof. Dr. Joachim Englisch, Prof. Dr. Clemens Fuest, Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Prof. Dr. Hanno Kube, Prof. Dr. Ralf Maiterth, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön, Prof. Dr. Roman Seer, Prof. Dr. Christoph Spengel.

Nachbezug früherer Jahrgänge:
Gebundene Jahrgänge dieser Zeitschrift sind ausschließlich über die Schmidt Periodicals GmbH zu beziehen. Bitte richten Sie alle Bestellungen und Anfragen zu gebundenen Jahrgängen an:
Schmidt Periodicals GmbH
Dettendorf Römerring 12
83075 Bad Feilnbach
Tel: 08064 221
Fax: 08064 557
E-Mail: schmidt@periodicals.com
www.periodicals.com

Heft 4/2019

Abhandlungen

Förster, Guido, 100 Jahre deutschsprachige Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, StuW 2019, 317-327

Die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Sie ist aus einem praktischen Bedürfnis heraus entstanden und hat beachtliche Leistungen in Forschung und Lehre erbracht. Der Beitrag skizziert den Standort der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, ihre geschichtliche Entwicklung, ihre Aufgaben und Methoden sowie aktuelle Herausforderungen.

Ley, Ursula, Die Einbringung in und die Ausbringung aus Personengesellschaften, StuW 2019, 328-339

Die strukturelle Flexibilität der Personengesellschaft macht diese Rechtsform insbesondere für den Mittelstand in Deutschland steuerlich attraktiv. Die relevanten Normen, § 6 Abs. 5 S. 3 EStG, § 16 Abs. 3 S. 2 ff. EStG und § 24 UmwStG, sind nicht stringent und deshalb Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen, so auch der Dissertationen von Lisa Riedel und Stefan Kreutzer. Ziel dieses Beitrages ist es, einen kurzen Überblick über die beiden Dissertationen zu geben und die von ihnen erarbeiteten Gesetzesreformvorschläge mit der heutigen Rechtslage zu vergleichen. Hierbei geht es in erster Linie um die Regelungen des §§ 6 Abs. 5 S. 3 Nr. 1-3 EStG, § 24 UmwStG und § 16 Abs. 3 S. 2 EStG.

Valta, Matthias / Stendel, Robert, Dynamik des Völkervertragsrechts und Treaty Override – Perspektiven des offenen Verfassungsstaats, StuW 2019, 340-354

Der Beitrag nimmt den Treaty Override-Beschluss des BVerfG mit dem nunmehr gewonnen zeitlichen Abstand in den Blick. Zur besseren Durchdringung der verfassungsrechtlichen Probleme eines Treaty Override beleuchtet der Beitrag diesen zunächst von seinen steuerrechtlichen und völkerrechtlichen Seiten. Das Völkervertragsrecht erweist sich hierbei als sehr flexibel und durch die Staatenpraxis wandelbar, so dass nicht jede Abweichung vom Vertragswortlaut zu einem Völkerrechtsverstoß führt. In der Folge schlagen die Verfasser vor, zwischen echten und unechten Treaty Overrides zu unterscheiden. Nur bei echten Treaty Overrides liegt ein Völkerrechtsverstoß vor. Häufiger und auch Gegenstand der BVerfG-Entscheidung sind jedoch unechte Treaty Overrides, bei denen kein Völkerrechtsverstoß vorliegt. Insoweit ist die BVerfG-Entscheidung in ihrem Ergebnis zu begrüßen. Für den seltenen Fall eines echten Treaty Override sollte die Rechtsprechung hingegen im Sinne der Völkerrechtsfreundlichkeit des Grundgesetzes ergänzt werden. Die Verfasser schlagen vor, das Problem des echten Treaty Override über eine prozedurale Pflicht des Parlaments zu lösen. Hiernach ist der völkerrechtswidrige echte Treaty Override nur zulässig, wenn das Parlament zuvor versucht hat, den Verstoß durch Einwirkung auf die Regierung zu unterbinden. Nur wenn dies scheitert, ist der Treaty Override als ultima ratio verfassungsgemäß.

Hagemann, Tobias / van Lück, Nicola, Kollisionsauflösung im Verhältnis von Treaty Override und Abkommensrecht, StuW 2019, 355-373

Der aktuelle Stand der Normkollisionsauflösung im Bereich des Treaty Overriding fokussiert sich auf typisierende Vermutungsregeln des Vorrangs nach Spezialität- und Zeitfolge, die mangels fest umrissener Anordnungen wegen der Vielschichtigkeit und Reichweite der Bestimmungen des Internationalen Steuerrechts an ihre Grenzen stoßen. Diese Kollisionsauflösungsregeln sind jedoch nicht nur unzureichend geeignet, Rechtssicherheit zu schaffen, sondern, wie aufgezeigt wird, auch nicht maßgeblich, weil umfassende gesetzliche Kollisionsauflösungsnormierungen bestehen. Der Beitrag nimmt eine systematische Analyse der einschlägigen Kollisionsauflösungsregeln und der gesetzlichen Kollisionsauflösungsnormierungen vor und entwickelt so ein System zur Auflösung der Normkollisionen, das Rechtssicherheit schaffen kann.

Marquardsen, Maria, Hybride Gesellschaften im internationalen Steuerrecht – Systematisierung des Diskurses, StuW 2019, 374-389

Die sog. hybriden Gesellschaften sind durch das BEPS-Projekt der OECD und der darauf beruhenden EU?Richtlinie (“ATAD“) in den vergangenen Jahren stark ins Licht der Fachöffentlichkeit gerückt. Bekannt sind die Problemstellungen bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert – und seitdem ebenso ungeklärt, obwohl sich Wissenschaft und staatliche Organisationen immer wieder um Lösungen bemüht haben. Gerade durch den jahrzehntelangen Diskurs ist mittlerweile ein kaum zu überblickendes Dickicht verschiedener Ansätze zur Handhabung entstanden, von denen einige (bruchstückhaft) Eingang in innerstaatliche Gesetzgebung und bilaterale Abkommen gefunden haben. An einem in sich schlüssigen Konzept fehlt es – auch nach BEPS und ATAD – jedoch weiterhin. Um ein solches überhaupt entwickeln zu können, bedarf es einer systematischen Aufarbeitung des bereits Bestehenden sowie der Analyse von dessen Stärken und Schwächen.

Haase, Florian, Ein Plädoyer für die abkommensrechtliche Ansässigkeit von Betriebsstätten, StuW 2019, 390-396

Die Frage der abkommensrechtlichen Ansässigkeit von Betriebsstätten wird bislang im Schrifttum hauptsächlich für internationale Personengesellschaften diskutiert, die nach den Regeln des internationalen Steuerrechts wie anteilige Betriebsstätten ihrer Gesellschafter behandelt werden. Für “echte“ Betriebsstätten als rechtlich unselbstständige Unternehmensteile hingegen fehlt es an einer solchen Diskussion. Der Beitrag zeigt die Vorteile einer Erstreckung der Ansässigkeit auch auf jene Betriebsstätten insbesondere bei grenzüberschreitenden, abkommensrechtlichen Dreieckssachverhalten sowie die ersten bereits zu beobachtenden Strömungen in dieser Richtung auf.

Hoppe, Thomas / Rechbauer, Martina / Sturm, Susann, Steuerkomplexität im Vergleich zwischen Deutschland und Österreich – Eine Analyse des Status quo, StuW 2019, 397-412

Die Komplexität von Steuersystemen gewinnt in der Debatte um den internationalen Steuerwettbewerb zunehmend an Bedeutung. Im vorliegenden Beitrag erfolgt, basierend auf den Befragungsdaten, die dem Tax Complexity Index von Hoppe et al. (2019) zugrunde liegen, eine umfassende Gegenüberstellung der Komplexität der Steuersysteme von Deutschland und Österreich unter Berücksichtigung der Mittelwerte aller vom Index abgedeckten Länder. Die Steuergesetze weisen sowohl in Deutschland als auch in Österreich einen verhältnismäßig hohen Grad an Komplexität auf. Bei den steuerlichen Rahmenbedingungen fällt der Grad an Komplexität in beiden Ländern dagegen niedrig aus, wobei Österreich im Durchschnitt weniger komplex ist als Deutschland.

Tagungsberichte

Bachmann, Carmen / Gebhardt, Johannes / Risse, Robert, DigiCampus 2019, StuW 2019, 413-415

Aus der internationalen Diskussion

Abel, Juliane, Alex Evans, The Design Elements of Flow-Through Taxation (Australian Tax Review, Vol. 48 (2019), S. 42-75)., StuW 2019, 416-417

Kostikidis, Savvas, Adam Kern, Taxing Pain and Suffering (New York University Law Review, Vol. 94 (2018), No. 3, S. 507-543)., StuW 2019, 417-419

In eigener Sache

Danksagung, StuW 2019, 420

Beitragsvorschau

  • Jachmann-Michel, Monika, Der Schutz des Steuerpflichtigen durch Freiheitsrechte und Gleichheitssatz - zu Paul Kirchhof, StuW 2017, N.N.
  • Trencsik, Stefan / Thiede, Jesko, Beihilferecht und Entscheidungsspielräume der Verwaltung bei Gesetzesauslegung und Ermessensausübung am Beispiel des Steuererlasses für internationale Kunst- und Sportveranstaltungen
  • Kinne, Kevin / Kühn, Markus / Hüsing, Silke, Bericht über die Sächsische Steuertagung 2017
  • Kirchhof, Paul, Der Schutz des Steuerpflichtigen durch Freiheitsrechte und Gleichheitssatz - zu Monika Jachmann-Michel, StuW 2017, 209 ff.
  • Bräutigam, Rainer / Spengel, Christoph / Stutzenberger, Kathrin, Steuerstrukturen in der Europäischen Union – eine Analyse der Entwicklungen bei der Unternehmensbesteuerung von 1998 bis 2015
  • Kudert, Stephan, Der „wirtschaftliche Zusammenhang“ im Außensteuerrecht aus steuerrechtlicher und (betriebs-)wirtschaftlicher Sicht
  • Meyering, Stephan / Gröne, Matthias, Die GoB als verkanntes Problem bei einer Aufgabe der Maßgeblichkeit – Kritische Analyse der Konsequenzen der Aufgabe für die deutsche Steuer- und Handelsbilanz
  • Modrzejewski, Matthias / Münch, Lukas, Tagungsbericht zur Veranstaltung "Steuerwettbewerb - Herausforderungen für die Wissenschaft"

Die vorstehenden Beiträge sind für die nächsten Hefte von StuW vorgesehen. Der Abdruck erfolgt jedoch nicht in gleicher Reihenfolge.

Für Autoren

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