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Zöller

Zivilprozessordnung

Kommentar
32. neu bearbeitete Auflage, 2018, 3296 Seiten, gebunden, Kommentar, 170x240 mm
ISBN  978-3-504-47023-4
169,00 €
Der meinungsführende ZPO Kommentar von Zöller auf aktuellem Stand: ZPO/EGZPO, FamFG und GVG/EGGVG, IZPR, EuGVVO und alle anderen einschlägigen EU-VO.

Zivilprozessordnung

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Der Zöller in der 32. Auflage – erneut ein Muss für jeden Prozessualisten!
Alle relevanten Reformen und Gesetzesänderungen der 18. Legislaturperiode wurden zuverlässig eingearbeitet. Hier ein paar Beispiele:
  • Weitgreifende Änderungen des elektronischen Rechtsverkehrs durch diverse Gesetzesänderungen. Die Einführung des beA wird zudem flankiert durch eine Reihe neuer Vorschriften, auch zur Zustellung an Rechtsanwälte.
  • Wichtige Änderungen hat das Recht des Sachverständigenbeweises erfahren.
  • Weitere ZPO-Änderungen durch das Gesetz zur Bereinigung des Rechts der Lebenspartnerschaft, das Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungs-RL, die geänderten Pfändungsfreigrenzen.
  • Das jüngst verabschiedete Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts hat durch die obligatorische Einrichtung von Spezialkammern tief in die Verfassung der Zivilgerichtsbarkeit eingegriffen.
  • Im grenzüberschreitenden Bereich werden die neuen §§ 946-959 ZPO zur vorläufigen Kontenpfändung kommentiert. Eine Vielzahl neuer Vorschriften für internationale Zivilprozesse hat zudem das Gesetz zur Änderung von IPR- und IZVR-Vorschriften geschaffen. Und schließlich fanden die neue europäische EhegüterVO und PartnerVO, die Änderungen der europäischen MahnverfahrensVO und BagatellverfahrensVO samt deutscher Ausführungsvorschriften Eingang in die Kommentierungen.
Selbstverständlich mit der gesamten virulenten Rechtsprechung mit Hunderten von neuen Entscheidungen.

Bewältigt hat diese erneut große Flut an Änderungen ein Autorenteam, das wieder für eine sorgfältige, zuverlässige und praxisorientierte Kommentierung garantiert. Viele Bereiche wurden grundlegend überarbeitet, so dass der Nutzer durch straffere Darstellung und verbesserte Systematik noch schneller zu den gewünschten Informationen gelangt.
Autoren
Bearbeitet von Prof. Dr. Christoph Althammer, VorsRiKG Christian Feskorn, RAuN a.D. Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhold Geimer, Prof. Dr. Reinhard Greger, RiAG a.D. Kurt Herget, PräsLG Dr. Hans-Joachim Heßler, Stellv.DirAG Dr. Arndt Lorenz, PräsOLG Clemens Lückemann, RiOLG Dr. Hendrik Schultzky, VizePräsLG Dr. Mark Seibel, RiOLG Dr. Gregor Vollkommer. Begründet von Dr. Richard Zöller.

Der Otto-Schmidt-Verlag hat erneut ein vortreffliches Werk aufgelegt, das den praktischen Bedürfnissen ebenso wie dem Wunsch nach wissenschaftlicher Vertiefung entgegen kommt. Für einen einbändigen Kommentar der ZPO ist „der Zöller“ nach wie vor ein Referenzwerk und ein „must have“ für jede Handbibliothek.
VorsRiLG und Mediator Albert Spitzer, MDR 12/2018

Der „Zöller“ bietet dem rechtssuchenden Praktiker eine fundierte Orientierung. Er hat sein hohes Niveau beibehalten und ist auch für spezielle Rechtsfragen aus der Praxis gern zu Rate zu ziehen. Im Zöller findet man Antworten auf fast alle Fragen. Vor allem für Gerichte (Richter und Rechtspfleger) und Gerichtsvollzieher und auch für Rechtsanwälte dürften bei der täglichen Anwendung des „Zöller“ kaum Fragen offen bleiben.
Stefan Mroß, DGVZ 2018, 107

Die „runderneuerte“ Auflage des „Zöller“ findet sich seit Jahrzehnten auf dem Schreibtisch in Justiz, der Anwaltschaft und der Notare. Das Werk verarbeitet alle Änderungen der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages. Beispielhaft seien erwähnt: das Gesetz zur Bereinigung des Rechts der Lebenspartnerschaft, zahlreiche Änderungen im internationalen Rechtsverkehr, insbesondere für Zustellungen, Neuregelungen für die Tätigkeit des Gerichtsvollziehers, die Reform des vereinfachten Unter- haltsrechts, 14 Verordnungen der EU, darunter die neuen Verordnungen zum Ehe- und zum Partnergüterrecht sowie die Datenschutz-Grundverordnung. Ebenso wird auf die Umstellung des Gerichtsbetriebs auf die elektronische Kommunikation und die Dokumentation im Verfahrensrecht, insbesondere im Zustellungsverfahren und bei der Zwangsvollstreckung, eingegangen. Erstaunlich ist, dass große Teile des FamFG auf 440 Seiten aufgenommen und präzise kommentiert werden und so beinahe einen selbstständigen Kommentar innerhalb des ZPO-Kommentars darstellen. Im Anhang wird ein ABC-Schlüssel zu den Verfahrenswerten des FamGKG geboten. Rechtsprechung und Literatur wurden bis September 2017 eingearbeitet. Bewältigt hat diese erneut große Flut an Änderungen ein Autorenteam, das allerdings in personeller Hinsicht Veränderungen erfuhr. Veranlasst sind diese durch den Tod von Kurt Stöber, der insbesondere das Zustellungs- und Zwangsvollstreckungsrecht kommentiert hat, sowie durch den Entschluss von Max Vollkommer, seinen umfangreichen Bearbeitungsbereich in jüngere Hände zu legen. Es wurden mit Christoph Althammer, Hendrik Schultzky, Mark Seibel und Gregor Vollkommer vier neue Bearbeiter gewonnen, die Kontinuität und Innovation in besonderer Weise vereinen. Bei dem Umfang des Werks können für eine Besprechung nur Stichproben gemacht werden. Dabei zeigt sich, dass die Benutzerfreundlichkeit des „Zöller“ noch weiter erhöht wurde. Das Schriftbild wurde modernisiert, an vielen Stellen wurde die Darstellung (ohne Einschränkung des Informationsgehalts) gestrafft, neu strukturiert und überalterte Hinweise entfernt. Instruktiv wird die Parteifähigkeit von Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit dargestellt und am Beispiel einer Außen-GbR auch der grundbuchrechtliche Eintragungszwang gemäß § 47 Abs. 2 GBO und die Auswirkungen der Verpfändung bzw. Pfändung eines Gesellschaftsanteils behandelt (§ 50 Rdn. 17; BGH, DNotI-Report 2016, 152). Lautet der Vollstreckungstitel nur auf die GbR, ohne auch deren Gesellschafter (vollständig) auszuweisen, ist die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek auf dieser Grundlage nicht möglich (§§ 319 Rdn. 14, 867 Rdn. 8; BGH, DNotZ 2011, 765; OLG München, NJW 2017, 2420; OLG Düsseldorf, Rpfleger 2017, 333; OLG Naumburg, NotBZ 2016, 72; OLG Frankfurt, NZG 2016, 619). Soll ein anderes Grundstück mitbelastet und die Unterwerfungsklausel hierauf erstreckt werden, so muss sich der Eigentümer der sofortigen Zwangsvollstreckung in dieses Grundstück besonders unterwerfen (§ 800 Rdn. 12; zum Formerfordernis OLG Hamm, MittBayNot 2017, 91 mit Anm. Wolfsteiner). Das Verfahren über die Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung löst immer mal wieder Zweifelsfragen aus, wenn der Eintritt einer Tatsache oder einer Rechtsnachfolge zu prüfen ist (§§ 797 Rdn. 5, 724 Rdn. 10). Das jüngst verabschiedete Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts hat durch die obligatorische Einrichtung von Spezialkammern tief in die Verfassung der Zivilgerichtsbarkeit eingegriffen (§ 72a GVG Rdn. 2; § 348 Rdn. 7). Der Inhaber einer gemäß § 848 ZPO entstandenen Sicherungshypothek kann die Zwangsversteigerung aufgrund des der Hypothekeneintragung zugrunde liegenden Titels betreiben (§ 867 Rdn. 20; OLG Brandenburg, FGPrax 2017, 200). Es ist nicht Sache des mit der Vollstreckung des Titels befassten Vollstreckungsorgans, die Wirksamkeit der Klausel am Inhalt des Titels zu messen (§ 724 Rdn. 14; BGH, NJW-RR 2017, 510), auch nicht, ob die Klausel ordnungsgemäß erteilt ist (OLG Düsseldorf, RNotZ 2016, 211). Die Unterwerfungserklärung nach § 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO kann auch durch einen Bevollmächtigten abgegeben werden; der Insolvenzverwalter ist nicht befugt, eine Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung im Namen des Schuldners abzugeben, ohne von diesem entsprechend bevollmächtigt zu sein (§ 794 Rdn. 33; OLG Hamm, NotBZ 2013, 146). Die wenigen notarspezifischen Beispiele zeigen, dass der Kommentar zu allen Problemlagen wertvolle Hilfestellung leistet. Jeder mit der Rechtsuche und Rechtsanwendung beruflich Befasste findet in dem bewährten Werk eine herausragende, präzise Kommentierung des geltenden Rechts und eine Lösung seiner Probleme. Der Kommentar überzeugt durch große Informationsdichte und Praxisnähe.
Notar a.D. Professor Walter Böhringer, DNotZ 2018, 239

Der Zöller hat den Zivilprozess in Deutschland maßgeblich beeinflusst und geprägt. Schmerzlich ist bei der Neuauflage, dass zwei hervorragende Juristen ausgeschieden sind. Max Vollkommer und Kurt Stöber. Ersterer einer der herausragendsten Juristen in den letzten 60 Jahren in Deutschland, letzterer war der Spezialist im Zwangsvollstreckungsrecht. Die neu eingetretenen Autoren Gregor Vollkommer, Christoph Althammer, Hendrik Schulzky und Mark Seibel übernehmen jedoch gekonnt und mit eigenen Akzenten diese Abschnitte. Eine Neuauflage trägt daher nicht nur Entscheidungen nach, sie ist vielmehr auch gestaltend in die Zukunft gerichtet: Wie wird der Zivilprozess künftig zu gestalten sein, was ist ein faires Verfahren und wie ist die notwendige Rechtsfindung sicherzustellen? Die Neuauflage erfasst zunächst die einschlägigen Gesetzesänderungen zum Sachverständigenbeweis, zu Spezialspruchkörpern, zur grenzüberschreitenden Kontenpfändung, zur Tätigkeit des Gerichtsvollziehers, zur Medienöffentlichkeit im Gerichtsverfahren, zum Ehe- und Unterhaltsrecht, einschließlich vereinfachtem Unterhalt, zur Beschleunigungsrüge im FamFG, u.v.m. Der Kommentar hat den Stand von September 2017 und ist, was Stichproben ergeben haben, tatsächlich topaktuell. Der Zöller versteht es hierbei nicht nur nachzutragen, sondern auch, das neue Material zu verarbeiten, zu würdigen und die Konsequenzen gesetzlicher Regelungen und ergangener Urteile aufzuzeigen. Gerade dies macht die Stärke dieses Kommentars ja gerade aus. Sehr vorteilhaft ist auch, dass das FamFG kommentiert ist und die gebührenrechtlichen Anmerkungen sehr detailliert sind, so dass ein RVG-Kommentar oft nicht herangezogen werden muss. Nachdem der Vorgänger des Zöller bereits 1910 erschienen ist, gibt es den Zöller seit über 100 Jahren. Hierbei liegt der Erfolg in der richtigen und tiefgründigen Verarbeitung des Materials, ohne die Relevanz für die Praxis aus den Augen zu verlieren. Wenn Rechtsfindung ein Dialog ist, so fängt der Dialog hier an. Was im Prozess oft bleibt, ist der Versuch zu überzeugen, und das nimmt der Zöller sehr ernst. Hier finden sich gute Argumente, findet sich Aufrichtigkeit und falls notwendig auch Kritik. Den Zöller empfehlen hieße Eulen nach Athen zu tragen: Es ist stets ein Gewinn, mit dem Zöller zu arbeiten. Wer den Zöller aufschlägt, findet immer die Lösung. Wer sich als Praktiker oder Wissenschaftlicher mit dem Zivilprozess auseinanderzusetzen hat, greift mit Gewinn auf den Zöller zurück. Hervorragend!
RA Dr. Jürgen Niebling, RdW 4/2018

Zwei Jahre nach der Vorauflage ist der „Zöller“ zum Jahresende 2017 in 32. Auflage erschienen. Die Autoren bezeichnen ihr Werk im Vorwort – nicht zu Unrecht – als runderneuert. Der Inhalt hat neben Aktualisierungen und einer Änderung des Schriftbildes eine zusätzliche Ergänzung in Form von Querverweisen auf Mustertexte aus dem von Vorwerk herausgegebenen Prozessformularbuch erfahren (vgl. etwa § 253 Rn. 13?c). Bedingt durch den Tod von Kurt Stöber und das Ausscheiden von Max Vollkommer hat das Werk zudem mit Christoph Althammer, Hendrik Schultzky, Mark Seibel und Gregor Vollkommer vier neue Mitautoren bekommen. Durch den Gesetzgeber veranlasst ist unter anderem die neue Kommentierung der zum 1.1.2018 in Kraft getretenen Fassung von § 130?a ZPO, die den elektronischen Rechtsverkehr nunmehr bundeseinheitlich regelt. Greger bewältigt diese Aufgabe in gewohnt souveräner Manier. Er zeigt dabei Querbezüge zu anderen maßgeblichen Vorschriften auf, etwa zu § 130 ZPO (§ 130?a Rn. 3 und 4), zur ERVV (§ 130?a Rn. 5, 8, 12 und 16) und zur VO (EU) 910/2014 (eIDAS, § 130?a Rn. 7). In der darauf abgestimmten Kommentierung zu § 130 ZPO stellt er der Entscheidung des BGH zur Wirksamkeit eines mit einfacher E-Mail übermittelten und im Gericht ausgedruckten Schriftsatzes das neue Urteil des BSG (NJW 2017, 1197) gegenüber, das einen mit EGVP übermittelten Schriftsatz ohne elektronische Signatur als unwirksam ansieht (§ 130 Rn. 18?d). Ein weiteres im Vorwort angesprochenes Ziel ist die Straffung der bisherigen Kommentierung ohne Verlust wesentlicher Informationen. Dass dies gelungen ist, verdeutlich exemplarisch die Kommentierung von Schultzky zu § 32. Dort wurden etwa einzelne Details zum europäischen Recht durch einen Verweis auf die ausführliche Kommentierung zu Art. 7 Nr. 2 EuGVVO ersetzt (§ 32 Rn. 3). Ein weiteres gelungenes Beispiel bildet die nunmehr von Vollkommer übernommene Kommentierung zu § 321?a ZPO, wo Hinweise auf frühere Gesetzesfassungen, die aus heutiger Sicht nur noch von untergeordnetem Interesse sind, behutsam entfernt wurden (zB § 321?a Rn. 3 und 5). Der Aufbau einschließlich der prägnanten Aufzählung der Fallgruppen „Panne“, „Präklusion“, „Überraschung“ und „Übergehen“ (§ 321?a Rn. 8–11) wurde hingegen beibehalten. Eine Kombination zwischen Straffung und Anpassung an Gesetzesänderungen findet sich zum Beispiel bei der Kommentierung zu § 174 ZPO. Schultzky geht hier unter anderem auf die Gesetzgebungsgeschichte ein (§ 174 Rn. 1) und erläutert zuverlässig die neuen Regelungen über die elektronische Übermittlung (§ 174 Rn. 11?f.) und das für diesen Fall zwingend vorgeschriebene elektronische Empfangsbekenntnis (§ 174 Rn. 19). Insgesamt scheint die von den Autoren versprochene Runderneuerung gelungen. Sie bildet einen zusätzlichen Grund, dem für die Praxis ohnehin kaum entbehrlichen Werk auch in der Neuauflage treu zu bleiben.“
Richter am BGH Dr. Klaus Bacher, NJW 2018, 1450