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ZWH - Wirtschaftsstrafrecht und Haftung im Unternehmen (Probeabo)

Zeitschrift für Wirtschaftsstrafrecht, Steuerstrafrecht und Unternehmensrecht
ISSN  2192-8002
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Jahresbezugspreis 2018: 329,- € (inkl. MwSt.)
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ZWH - Wirtschaftsstrafrecht und Haftung im Unternehmen (Probeabo)

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Die ZWH thematisiert – rechtsgebietsübergreifend – die Möglichkeiten, Risiken und Grenzen unternehmensbezogenen Handelns. Sie greift sowohl Themen aus dem Bereich des Wirtschafts- und des Steuerstrafrechts als auch compliance-nahe Themen aus dem Zivilrecht im weitesten Sinne (einschließlich Arbeitsrecht) auf, insbesondere also auch zivilrechtliche Haftungsfragen im Zusammenhang mit der Führung von Unternehmen.
Die in der ZWH dokumentierte neueste Rechtsprechung wird ergänzt durch kurze, praxisnahe Anmerkungen, in denen die Essenz der wichtigsten Entscheidungen noch einmal "auf den Punkt" gebracht wird. Im Aufsatzteil widmet sich die ZWH besonders aktuellen Themen aus der Praxis des Wirtschaftsstrafrechts und des Unternehmensrechts. Alle Beiträge enthalten konkrete Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für die Rechtspraxis. Regelmäßig wird es auch Rechtsprechungsüberblicke über die Themengebiete der ZWH geben. Die Volltexte sämtlicher in der ZWH dokumentierten Entscheidungen und aktuelle Nachrichten und Informationen rund um das Themenspektrum der ZWH werden auf der ZWH-Homepage jederzeit online abrufbar sein.
So bietet die Zeitschrift der anwaltlichen Beratungspraxis ebenso wie Verantwortungsträgern in Unternehmen monatlich vielfältige Informationen und Handlungsempfehlungen für eine rechtlich einwandfreie Unternehmensführung.

Erscheinungsweise:
Erscheinungsweise: 1 × mtl. am 15.
Doppelausgaben Januar und Juli

Herausgeber/Autoren:
Beirat: RA Dr. Burkard Göpfert; RAin Dr. Simone Kämpfer; RA Dr. Christoph Knauer; RA Prof. Dr. Gerd Krieger; Prof. Dr. Hans Kudlich; RA Dr. Rainer Spatscheck; RAin Renate Verjans (geschäftsführend); RA Dr. Markus Adick; RAin Dr. Margarete Gräfin von Galen; RA Dr. Ferdinand Gillmeister; RA Dr. Thomas Keul; RA Dr. Stefan Kirsch; RA Christoph Lepper, LL.M.; RA Prof. Dr. Holger Matt; RA Dr. Bernd Rainer Mayer; RA Jes Meyer-Lohkamp; RAin Dr. Regina Michalke; RA Dr. Marcus Mosiek; RA Dr. Panos Pananis; RA Dr. Markus S. Rieder; RAin Dr. Heide Sandkuhl; RA Dr. Jörg Schauf; RAin Dr. Hellen Schilling; RA Dr. Bernd Wilhelm Schmitz; RA Dr. Oliver Sieg; RA Dr. Gerson Trüg; RA Dr. Florian Ufer; RA Nikolai Venn; RA Dr. Marko Voß; RA Dr. Martin Wulf.

Homepage:
www.zwh-online.de

Nachbezug früherer Jahrgänge:
Gebundene Jahrgänge dieser Zeitschrift sind ausschließlich über die Schmidt Periodicals GmbH zu beziehen. Bitte richten Sie alle Bestellungen und Anfragen zu gebundenen Jahrgängen an:
Schmidt Periodicals GmbH
Dettendorf Römerring 12
83075 Bad Feilnbach
Tel: 08064 221
Fax: 08064 557
E-Mail: schmidt@periodicals.com
www.periodicals.com

Heft 7/2018

Aufsätze

Timpe, Gerhard, Das Unrecht der Aufsichtspflichtverletzung (§ 130 OWiG), ZWH 2018, 197-204

Der Schutz Betriebsfremder vor Zuwiderhandlungen Betriebsangehöriger ist zwar Aufgabe des Betriebsinhabers, der sein Unternehmen unter Ausschluss aller anderen in eigener Verantwortung leitet, wird zu einem Gutteil aber schon durch die Geschäftsherrenhaftung geleistet. § 130 OWiG verstärkt den Schutz Betriebsfremder deshalb nicht nur, sondern fügt ihm auch etwas Eigens hinzu. Denn am Unterbleiben von Zuwiderhandlungen haben nicht nur Betriebsfremde ein Interesse, sondern auch diejenigen, die durch die Rückwirkungen der Zuwiderhandlungen in ihren Vermögensinteressen gefährdet werden, insbesondere also die Gläubiger, denen das Vermögen des Unternehmens als Haftungsmasse zur Verfügung steht. Dem Betriebsinhaber ist deshalb aufgegeben, akzessorietätsüberspringend für die Interessen der Gläubiger zu sorgen, wenn das Unternehmen durch Haftungsrisiken infolge von Zuwiderhandlungen der Mitarbeiter in eine existenzbedrohende Krise zu geraten droht. Die Orientierung der Auslegung des § 130 OWiG an den Interessen der Gläubiger erlaubt die Klärung der Streitfragen, die der Tatbestand der Aufsichtspflichtverletzung aufwirft.

Sanli, Orcun, Die Strafbarkeit des Phishings unter Berücksichtigung neuer Phishing-Formen, ZWH 2018, 205-213

Da ein Phishing-Angriff mitunter Vermögensschäden in einem nicht unerheblichen Umfang zur Folge haben kann, ist der betrügerisch motivierte Vorgang der Öffentlichkeit inzwischen durchaus bekannt. Unbekannt sind hingegen die Gefahrenquellen, die mit neueren Formen des Phishings einhergehen. Cyberkriminelle haben sich in jüngerer Zeit zum Abfangen von kriminell nutzbaren Daten als renommierte Unternehmen aus dem Bereich des E-Commerce ausgegeben. Gleichwohl gehören der Finanzdienstleistungsbereich und der elektronische Zahlungsverkehr noch immer zum lukrativsten Bereich des Phishings. Der Beitrag nimmt die Strafbarkeit des Phishings unter Berücksichtigung neuer Angriffsformen in den Blick und erörtert, ob das aktuelle Strafrecht insofern den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht wird.

Gehm, Matthias H., Die Kronzeugenregelung im Steuerstrafverfahren, ZWH 2018, 213-215

Mit dem Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches – Strafzumessung bei Aufklärungs- und Präventivhilfe (43. StrÄndG v. 29.7.2009, BGBl. I 2009, 2288) ist zum 1.9.2009 mit § 46b StGB eine Kronzeugenregelung eingeführt worden, die sich an § 31 BtMG bzw. früheren Regelung bei terroristischen Straftaten ausrichtet. Durch das 46. StrÄndG v. 10.6.2013 (BGBl. I 2013, 1497) erfuhr diese Vorschrift Änderungen. Mit Beschluss vom 12.10.2017 hat der BGH darüber entschieden, inwiefern die Kronzeugenregelung beim Zusammentreffen von Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung zur Anwendung kommen kann (BGH, Beschl. v. 12.10.2017 – 1 StR 15/17). Dies soll Anlass sein, die Vorschrift und deren Anwendbarkeit im Steuerstrafverfahren kurz zu erläutern.

Rechtsprechung

BGH v. 23.1.2018 - 5 StR 554/17, Strafbare Markenverletzung: “Einschmuggeln“ markengeschützter Ware und Überkleben von Markenzeichen aus Tarnungsgründen, ZWH 2018, 215-220

BGH v. 7.9.2017 - 2 StR 24/16, Zur Untreue eines Finanzbeamten bei Entscheidungen im Zusammenhang mit dem InvZulG 1999, ZWH 2018, 220-226

OLG Bamberg v. 20.3.2018 - 3 Ss OWi 372/18, Mindestanforderungen an Feststellungen im Bußgeldurteil, ZWH 2018, 226-227

BGH v. 29.3.2018 - 4 StR 568/17, Strafrechtliche Vermögensabschöpfung: Entscheidung über die Anordnung des Verfalls und des Verfalls von Wertersatz im Sinne der Übergangsvorschrift, ZWH 2018, 227-228

OLG Hamburg v. 5.4.2018 - 1 Rev 7/18, Zur Anordnung des Verfalls oder des Verfalls von Wertersatz in “Altfällen“, ZWH 2018, 228-232

Kurze Nachrichten

EU verstärkt Kampf gegen Mehrwertsteuerbetrug, ZWH 2018, R5

Geldwäsche soll besser bekämpft werden, ZWH 2018, R5

Geldwäsche-Risiko im Immobiliensektor, ZWH 2018, R5-R6

Folgen der Entsenderichtlinie-Reform, ZWH 2018, R6

Beschwerden gegen OECD-Leitsätze, ZWH 2018, R6

Achenbach zu 16,1 Mio. EUR Schadensersatz verurteilt, ZWH 2018, R6