Warenkorb (0)
Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb
Optionaler Banner (120 x 600)
 

Steuer und Wirtschaft - StuW (Probeabo)

Zeitschrift für die gesamten Steuerwissenschaften
ISSN  0341-2954
1 Ausgaben + 3 Monate Testzugang zum Modul StuW online und zur Zeitschriften-App kostenlos. Erfolgt nach Erhalt des Probeheftes keine Abbestellung, wird das Probeabo automatisch als berechnetes Jahresabonnement fortgesetzt. Kündigungsfrist: 6 Wochen zum Jahresende.
0,00 €

Jahresbezugspreis 2019: 327,- € (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 14,20 € (inkl. MwSt.), Ausland: 18,10 €

Online-Angebot zum Print-Abo:

StuW online (Steuer und Wirtschaft)

zu den Einzelheften

zu den Einbanddecken

Steuer und Wirtschaft - StuW (Probeabo)

Klicken Sie doppelt auf das obere Bild, um es in voller Größe zu sehen.

Verkleinern
Vergrößern

Mit Beiträgen zu Grundsatzfragen des Steuerrechts und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre sowie zu schwierigen Spezialfragen der einzelnen Steuerarten. Enthält kritische Rechtsprechungsaufsätze, die in der Fachwelt große Beachtung finden. Steuer und Wirtschaft veröffentlicht Beiträge sowohl zu Grundsatzfragen des Steuerrechts und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre als auch zu schwierigen Spezialfragen der einzelnen Steuerarten. Die Aspekte des Verfassungsrechts werden regelmäßig mit berücksichtigt. Steuer und Wirtschaft bietet auch rechtshistorischen und rechtssoziologischen Arbeiten Raum. Die Zeitschrift enthält kritische Rechtsprechungsaufsätze, die in der Fachwelt große Beachtung finden, Buchrezensionen sowie Gesetzgebungs- und Tagungsberichte. In der Rubrik "Europäisches/ausländisches Steuerrecht" und der ab 2015 neu geschaffenen Rubrik „Aus der internationalen Diskussion“ wird über die Entwicklung des Steuerrechts und von Schrifttumsbeiträgen in den wichtigsten Staaten berichtet. Wissenschaft und Praxis haben die StuW als kritisches Informationsorgan von hohem Rang schätzen gelernt.

Leseprobe

Erscheinungsweise:
4 x jährlich (15.2./15.5./15.8./15.11.)

Herausgeber/Autoren:
Gegründet 1922 von H. Reinach (Hrsg. bis 1934). Hrsg. seit 1934 C. Boettcher, bis 1936 mit W. Ehrhard, ab 1958 mit D. Leibrecht (1963 bis 1970 Alleinhrsg.). Hrsg. von 1971 bis 1973 K. H. Friauf, K.-H. Hansmeyer, G. Mann, G. Rose, G. Schmölders, K. Tipke. Hrsg. von 1974 bis 1988 K. Tipke. Hrsg. von 1989 bis 2014 J. Lang.
Geschäftsführende Herausgeberin (seit 2015): Prof. Dr. Johanna Hey in Verbindung mit Prof. Dr. Tina Ehrke-Rabel, Prof. Dr. Joachim Englisch, Prof. Dr. Clemens Fuest, Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Prof. Dr. Hanno Kube, Prof. Dr. Ralf Maiterth, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön, Prof. Dr. Roman Seer, Prof. Dr. Christoph Spengel.

Nachbezug früherer Jahrgänge:
Gebundene Jahrgänge dieser Zeitschrift sind ausschließlich über die Schmidt Periodicals GmbH zu beziehen. Bitte richten Sie alle Bestellungen und Anfragen zu gebundenen Jahrgängen an:
Schmidt Periodicals GmbH
Dettendorf Römerring 12
83075 Bad Feilnbach
Tel: 08064 221
Fax: 08064 557
E-Mail: schmidt@periodicals.com
www.periodicals.com

Heft 4/2018

Nachruf

Schön, Wolfgang, Der vollständige Steuerjurist, StuW 2018, 293-296

Tagungsbeiträge

Mellinghoff, Rudolf, 100 Jahre Steuerrechtsprechung in Deutschland, StuW 2018, 297-299

Am 26. Juli 1918 wurde der Reichsfinanzhof noch von Kaiser Wilhelm II. durch das “Gesetz über die Errichtung eines Reichsfinanzhofs und über die Reichsaufsicht für Zölle und Steuern“ errichtet. Als Sitz dieses Gerichts bestimmte der Bundesrat München. Der Bundesfinanzhof steht damit in der Kontinuität dieses ersten eigenständigen obersten Gerichtshofs für Steuer? und Abgabengelegenheiten. Dies ist Anlass, auf die wechselvolle einhundertjährige Geschichte der Steuerrechtsprechung in Deutschland zurück zu blicken.

Drüen, Klaus-Dieter, Über Rechtsschutz in Steuersachen – Auftakt, StuW 2018, 300-303

Auftakt zu den einzelnen Beiträgen dieses Themenhefts zum Rechtsschutz in Steuersachen ist dieser Eröffnungsbeitrag, der auf der Eröffnung der Tagung “Rechtsschutz in Steuersachen“ beruht, die am 22.6.2018 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Reichs- und Bundesfinanzhofs in München stattgefunden hat. Dabei stammt die Idee für eine Münchener Tagung aus Anlass des Gerichtsjubiläums von dem Präsidenten des BFH, Rudolf Mellinghoff, der zugleich die Organisation tatkräftig vorbereitet hat. Mitveranstalter der Tagung waren neben der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft e.V. und dem Bundesfinanzhof auch das Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen mit Wolfgang Schön und der Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Steuerrecht und Öffentliches Recht an der LMU München.

Thiemann, Christian, Rechtsschutz im modernisierten Besteuerungsverfahren, StuW 2018, 304-313

Nach der Neufassung des Amtsermittlungsgrundsatzes durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens werden nur noch solche Steuererklärungen überprüft, die ein Computersystem zuvor als prüfungsbedürftig identifiziert. Darin liegt eine wesentliche Einschränkung des Amtsermittlungsgrundsatzes, die das Verfassungsgebot einer gleichmäßigen und gesetzmäßigen Besteuerung unmittelbar berührt. Ausgehend von einer kurzen Skizze der wesentlichen Strukturen der Neuregelungv(I.) zeigt der Beitrag auf, dass die Automatisierung des Steuervollzugs mit erheblichen rechtsstaatlichen und gleichheitsgrundrechtlichen Risiken verbunden ist (II.), und geht der Frage nach, ob und inwieweit die Rechtsprechung hier als Korrektiv wirken kann (III.).

Kube, Hanno, Gerichtlicher Rechtsschutz in Verfassungsfragen, StuW 2018, 314-322

Verfassungsrechtlicher Rechtsschutz wird im Steuerrecht durch die Finanzgerichtsbarkeit im Zusammenwirken mit dem BVerfG gewährt. Vor den FG und dem BFH stehen dabei zum einen die Reichweite der verfassungsrechtlich begründeten Klagebefugnis, zum anderen der vorläufige Rechtsschutz bei ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung im Mittelpunkt. Im Fall des BVerfG richtet sich der Blick auf die verschiedenen Verfahrensarten und auf den Variantenreichtum der Entscheidungswirkungen in Steuersachen.

v. Danwitz, Thomas, Gerichtlicher Rechtsschutz im europäischen Rechtsprechungsverbund, StuW 2018, 323-328

Im Rechtsschutzsystem der europäischen Union ist die Auslegung und Anwendung des Unionsrechts eine gemeinschaftliche Aufgabe der mitgliedstaatlichen und der europäischen Gerichtsbarkeit ist. Eine effektive Zusammenarbeit zwischen nationalen Gerichten und dem Gerichtshof der Europäischen Union ist unverzichtbar, namentlich um zu gewährleisten, dass das Unionsrecht eine Auslegung erfährt, die seine allgemeine Anwendung in den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen sichert. Dies erfordert eine aktive Mitwirkung der nationalen Richter im Rahmen des Vorabentscheidungsverfahrens, d.h., dass diese ihre ganze Sachkunde und das Proprium ihres nationalen Rechts in den europäischen Rechtsprechungsverbund einbringen, um so ein gemeinsames Recht für die Union zu schaffen. Der BFH hat in seiner mehr als 50-jährigen Vorlagepraxis einen bedeutsamen Beitrag zur Entwicklung des Unionsrechts, insbesondere in grundlegenden Fragen des Unionsverfassungsrechts, geleistet. Anhand einiger jüngerer Vorlagen des BFH wird erläutert, auf welche Weise die Kooperation im europäischen Rechtsprechungsverbund gelingen kann.

Loschelder, Friedrich, Verständigungen im finanzgerichtlichen Verfahren, StuW 2018, 329-336

Verständigungen zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigem sind ein allgemein anerkanntes und effizientes Mittel zur zeitnahen und einvernehmlichen Beilegung von Steuerrechtsstreitigkeiten. In der Praxis stellen sich aber immer wieder Fragen in Bezug auf die rechtlichen Voraussetzungen und Wirkungen solcher Vereinbarungen. Das gilt insbesondere auch für die Frage, ob Rechtsfragen Gegenstand einer tatsächlichen Verständigung sein können.

Martini, Ruben, Gerichtlicher Rechtsschutz im europäischen Beihilfenrecht, StuW 2018, 337-345

Steuerlich überbrachte Beihilfen weisen gegenüber unmittelbaren Leistungen die Besonderheit auf, dass sie in aller Regel unmittelbar auf einer abtstrakt-generellen gesetzlichen Regelung beruhen. In der Folge ist eine Beihilferelevanz weder für die staatlichen Akteure – die zur Überwachung und Überprüfung berufene Kommission und die notifizierungspflichtigen Mitgliedsstaaten – noch für den Begünstigten oder dessen Wettbewerber erkennbar. Vor diesem Hintergrund analysiert der vorliegende Beitrag die Auswirkungen dieses abstrakt-generellen Beihilfenpotentials steuerrechtlicher Regelungen auf den unionalen und mitgliedsstaatlichen Rechtsschutz. Auf Basis des so erlangten exemplarischen Befunds wird die Verbreiterung der Interessenbasis in quantitativer Hinsicht – durch die Vergrößerung des Feldes potentieller Rechtsschutzsuchender – und in qualitativer Hinsicht – in Form der Gewährleistung eines Interessengegensatzes der Verfahrensbeteiligten – als Anpassungsfeld zur Effektivierung der gerichtlichen Überprüfungsmöglichkeiten identifiziert.

Hendricks, Michael, Gerichtlicher Rechtsschutz im internationalen Auskunftsverkehr, StuW 2018, 346-358

Beim internationalen Auskunftsverkehr in Steuersachen handelt es sich um ein unverzichtbares Instrument der Steuerverwaltung. Ohne ihn besteht die Gefahr gleichheitswidriger struktureller Vollzugsdefizite. Vor diesem Hintergrund ist es sachgerecht, dass die Verwaltung vom Steuerpflichtigen Transparenz einfordert. Die Forderung nach Transparenz darf jedoch nicht zur Einbahnstraße werden. Zur Gewährleistung eines effektiven Rechtsschutzes und mit Rücksicht auf den Anspruch auf rechtliches Gehör unterliegt auch die Finanzverwaltung einem Transparenzgebot. Nur wenn die Finanzverwaltung selbst transparent agiert und den Steuerpflichtigen zu einem aus seiner Sicht nicht vorhersehbaren Informationsaustausch anhört, ist effektiver Rechtsschutz gewährleistet. Bei neuen Kooperationsformen kann im Einzelfall sogar eine weitere Anhörung geboten sein.

Abhandlungen

Feltes, Christine, Zur Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs in der NS-Zeit – Ende eines Tabus?, StuW 2018, 359-365

Dieser Aufsatz befasst sich mit der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs während des Dritten Reichs. Bereits der Rechtsanwalt Prof. Dr. Günther Felix hat anlässlich des 75-jährigen Jubiläums auf die veröffentlichten nationalsozialistisch geprägten Entscheidungen des Reichsfinanzhofs hingewiesen. Nachdem Felix anschließend auf eine Abwehrhaltung der Juristen gestoßen ist, befasst sich die Autorin dieses Beitrages auch mit der späteren Vergangenheitsbewältigung.

Buchheim, Regine, Die antisemitische Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs – eine Analyse der Prozessakten aus der NS-Zeit, StuW 2018, 366-383

Der Beitrag untersucht die Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs zu jüdischen Steuerpflichtigen anhand seiner weitgehend erhaltenen Prozessakten, die im Bundesarchiv Berlin lagern. Mehr als 90 Urteile konnten identifiziert werden, die für den Zeitraum 1933–1943 eine differenziertere Beurteilung der Rolle des Reichsfinanzhofs bei der Entrechtung jüdischer Deutscher ermöglichen. Die Akten geben auch Aufschluss über die Einflussnahme des Reichsfinanzministeriums auf die Senate und darüber, wie frühzeitig und in welchem Umfang Richter in die Verfolgung der jüdischen Deutschen involviert waren.

Hüttemann, Rainer / Stollenwerk, Ralf, Gemeinnütziger Journalismus in den USA und in Deutschland, StuW 2018, 384-397

Während Non-Profit-Journalismus in den USA schon länger bekannt ist, gibt es in Deutschland erst wenige gemeinnützige Journalismus-Initiativen. Der Beitrag zeigt zum einen auf, welche Voraussetzungen journalistische Projekte nach US-Steuerrecht erfüllen müssen, um als steuerbefreite Einrichtungen (“educational“) anerkannt zu werden. Zum anderen wird untersucht, unter welchen Bedingungen auch in Deutschland ein gemeinnütziger Journalismus nach geltendem Recht möglich ist. Ein Rechtsvergleich und einige Hinweise de lege ferenda beschließen den Beitrag.

Tagungsberichte

Nayin, Timur, Reformvorschläge des DJT für das Recht der Non-Profit-Organisationen, StuW 2018, 398-401

Aus der internationalen Diskussion

Rüll, David, Oh, Jason S.: Will Tax Reform Be Stable? (University of Pennsylvania Law Review, Vol. 165, Nr. 5, April 2017, S. 1159–1220)., StuW 2018, 402-403

Schindler, Jonathan, Hines, James R.: Perils of Tax Reform (National Tax Journal, Vol. 71 (2018), No. 2, S. 357–376)., StuW 2018, 403-404

In eigener Sache

Danksagung, StuW 2018, 405

Beitragsvorschau

  • Jachmann-Michel, Monika, Der Schutz des Steuerpflichtigen durch Freiheitsrechte und Gleichheitssatz - zu Paul Kirchhof, StuW 2017, N.N.
  • Trencsik, Stefan / Thiede, Jesko, Beihilferecht und Entscheidungsspielräume der Verwaltung bei Gesetzesauslegung und Ermessensausübung am Beispiel des Steuererlasses für internationale Kunst- und Sportveranstaltungen
  • Kinne, Kevin / Kühn, Markus / Hüsing, Silke, Bericht über die Sächsische Steuertagung 2017
  • Kirchhof, Paul, Der Schutz des Steuerpflichtigen durch Freiheitsrechte und Gleichheitssatz - zu Monika Jachmann-Michel, StuW 2017, 209 ff.
  • Bräutigam, Rainer / Spengel, Christoph / Stutzenberger, Kathrin, Steuerstrukturen in der Europäischen Union – eine Analyse der Entwicklungen bei der Unternehmensbesteuerung von 1998 bis 2015
  • Kudert, Stephan, Der „wirtschaftliche Zusammenhang“ im Außensteuerrecht aus steuerrechtlicher und (betriebs-)wirtschaftlicher Sicht
  • Meyering, Stephan / Gröne, Matthias, Die GoB als verkanntes Problem bei einer Aufgabe der Maßgeblichkeit – Kritische Analyse der Konsequenzen der Aufgabe für die deutsche Steuer- und Handelsbilanz
  • Modrzejewski, Matthias / Münch, Lukas, Tagungsbericht zur Veranstaltung "Steuerwettbewerb - Herausforderungen für die Wissenschaft"

Die vorstehenden Beiträge sind für die nächsten Hefte von StuW vorgesehen. Der Abdruck erfolgt jedoch nicht in gleicher Reihenfolge.

Für Autoren

  • Bitte übersenden Sie Ihre Manuskripte im Word-Format per E-Mail
  • Bitte beachten Sie zudem unsere Formatierungsvorgaben
  • Bitte stellen Sie ihrem Beitrag ein kurzes Abstract in deutscher und englischer Sprache voran (jeweils 3-4 Sätze), das die Fragestellung und das Ergebnis Ihres Beitrags enthält. Die Inhaltsübersicht und die abstracts werden auf unseren Seiten veröffentlicht und sind danach frei zugänglich.
  • Eine Formatvorlage kann hier heruntergeladen werden.