Steuer-Seminar Praktische Fälle des Steuerrechts

Steuer-Seminar

Steuer-Seminar - Monatliche Fachzeitschrift für Steuerrecht

Steuer-Seminar digital nutzen in Otto Schmidt online:
Alternativ zum Print-Abo steht die Zeitschrift in digitalen Modulen in Otto Schmidt online zur Verfügung: Das Start-Abo der Module läuft 3 Monate zum Preis von 2 Monaten:
Beratermodul Steuer-Seminar
Beratermodul Ausbildung und Praxis Steuerrecht
Beratermodul Steuerrecht
Beratermodul Steuerberater-Center
Aktionsmodul Steuerrecht

  • Darstellung auch komplizierter steuerrechtlicher Probleme anhand praktischer Steuerfälle in Sachverhalt - Frage - Antwort - Begründung
  • Konkrete, praxisbezogene Lösungen für Steuerfälle statt umfangreicher theoretischer Erörterungen: Monat für Monat 10 - 12 Fälle aus allen Steuerrechtsgebieten
  • Ausführliche Begründungen mit Hinweisen auf zugrunde liegende Gesetze, Urteile und Verwaltungsanweisungen
  • Steuerliche Auswirkungen neuer Gesetze und geänderter Rechtsprechung sowie Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Steuerarten werden deutlich
  • Inklusive Zeitschriften-App (Otto Schmidt Zeitschriften-App)

ISSN 0177-9656

Jahresbezugspreis 2026: 84 € (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 14,80 € (inkl. MwSt), Ausland: 47,70

12 Print-Ausgaben im Jahr und Zugang zum Beratermodul Steuer-Seminar und zur Zeitschriften-App. Die Vertragslaufzeit für ein Zeitschriften-Abonnement beträgt zwölf Monate. Zeitschriften-Abonnements können jeweils bis vier Wochen vor Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Zur Kündigung genügt eine E-Mail an kundenservice@otto-schmidt.de.

Beschreibung

Steuerrechtliche Probleme an praktischen Steuerfällen erklärt

Diese Fachzeitschrift von Erich Fleischer wird bei Otto Schmidt fortgeführt. Sie erklärt steuerrechtliche Probleme anhand praktischer Steuerfälle. Sie stellt Problemfälle strukturiert dar und bietet konkrete praxisbezogene Lösungen. Steuerliche Auswirkungen neuer Gesetze und geänderter Rechtsprechung sowie Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Steuerarten werden deutlich gemacht.

Ab sofort gehört zur Zeitschrift auch das Beratermodul Steuer-Seminar in der Datenbank Otto Schmidt online.

Ihre Vorteile:

  • Recherchieren Sie in allen Jahrgängen der Steuer-Seminar ab 2019 und nutzen Sie die Verlinkungen mit Gesetzen und Urteilsvolltexten.

  • Lesen Sie die Steuer-Seminar auch in der Otto Schmidt Zeitschriften-App auf Ihrem Smartphone.

  • Digital lesen Sie die neuen Inhalte jeweils einige Tage früher als das gedruckte Heft.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an den Kundenservice: kundenservice@otto-schmidt.de oder per Telefon 0221/93738-01.

Aktuelles Heft

Heft 7/2026

Editorial

Rüsch, Gary, Zum Wechsel der Herausgeberschaft, StSem 2026, 193-194

AO/FGO

Walter, Axel, Wirksamkeit eines Einspruchs bei Übermittlung über das besondere elektronische Behördenpostfach, StSem 2026, 195-198

Eine Behörde kann zur Übermittlung elektronischer Dokumente ein besonderes elektronisches Behördenpostfach (beBPo) verwenden. Das FG Niedersachsen hatte die Frage zu beantworten, ob und inwieweit die elektronische Übersendung eines Einspruchs aus besonderen elektronischen Anwalts- oder Steuerberaterpostfächern an das beBPo möglich ist.

Haar, Horst, Keine Änderung nach § 173 Abs. 2 AO bei nachträglicher Vorlage einer Jahressteuerbescheinigung, StSem 2026, 198-201

Sinkt die Steuerlast durch Berücksichtigung einer neuen Tatsache, ist eine Änderung nur möglich, wenn den Stpfl. an dem nachträglichen Bekanntwerden der Tatsache kein grobes Verschulden trifft. Mit der Frage des groben Verschuldens hat sich das FG Köln auseinandergesetzt.

Kolb, Jürgen, Steuervorteil großen Ausmaßes bei unrichtiger Feststellungserklärung, StSem 2026, 201-205

Nach der Rechtsprechung des BGH führt bereits die wirksame Bekanntgabe eines manipulierten Grundlagenbescheids zu einer vollendeten Steuerhinterziehung. In einer aktuellen Entscheidung hat der BGH die Voraussetzungen für das Vorliegen eines Steuervorteils großen Ausmaßes konkretisiert und damit mehr Rechtssicherheit im Rahmen der tatrichterlichen Strafzumessung geschaffen.

EStG

Fischer, Uwe, GmbH-Anteile des Mitunternehmers als Sonderbetriebsvermögen II bei der Personengesellschaft, StSem 2026, 205-208

Fraglich vor dem BFH war die Zuordnung der geringfügigen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft durch den Mitunternehmer einer Personengesellschaft zum Sonderbetriebsvermögen, wenn die Anschaffungskosten der Beteiligung deren Verkehrswert erheblich übersteigen.

Oehrle, Jost, Bildung einer §-6b-Rücklage trotz “Verstoßes“ gegen die Sechs-Jahres-Zugehörigkeit (§ 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG), StSem 2026, 208-210

Die Inanspruchnahme der §-6b-Rücklage setzt voraus, dass das veräußerte Wirtschaftsgut im Zeitpunkt der Veräußerung seit mindestens sechs Jahren ununterbrochen zum Anlagevermögen einer inländischen Betriebsstätte gehört hat (§ 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG). Der vom FG Münster entschiedene Fall betrifft die Frage, ob und in welchem Umfang Vorbesitzzeiten bei der Berechnung dieser Frist berücksichtigt werden können.

Weber, Christian, Dienstreisen mit dem Privatwagen trotz Firmenwagen, StSem 2026, 210-212

Wie ist zu verfahren, wenn für berufliche Fahrten ein Privatwagen verwendet wird, obwohl dem Arbeitnehmer ein kostenfreier Firmenwagen zur Verfügung steht? Darüber hatte der BFH zu entscheiden.

Weber, Christian, Auslegung des Begriffs der “Betriebsstätte“ (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 EStG), StSem 2026, 212-215

Der BFH hat die Frage geklärt, ob im Hinblick auf den besonderen Zweck des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 EStG, den Zusammenhang mit § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG und wegen der gebotenen Gleichbehandlung von Arbeitnehmern und Stpfl. mit Gewinneinkünften, der Begriff der Betriebsstätte dem der ersten Tätigkeitsstätte i.S.d. § 9 Abs. 4 EStG entspricht.

KStG

Rüsch, Gary, Materielles Korrespondenzprinzip nach § 8b Abs. 1 Satz 2 KStG bei steuerfreien verdeckten Gewinnausschüttungen, StSem 2026, 215-218

Eine Einkommensminderung i.S.d. § 8b Abs. 1 Satz 2 KStG liegt grundsätzlich auch bei einer verhinderten Vermögensmehrung vor. Die Voraussetzungen der Vorschrift sind nach einer Entscheidung des FG Münster jedoch nicht erfüllt, soweit die Vermögensmehrung bei der leistenden Gesellschaft nach dem dort anwendbaren materiellen Steuerrecht ohnehin steuerfrei gewesen wäre.

UStG

Tsyganov, Alexander / Peters, Julia, Überlassung von Kühlräumen für einen Leichnam – Eine steuerfreie Vermietungsleistung?, StSem 2026, 218-221

Der BFH hatte kürzlich u.a. darüber zu entscheiden, ob die Überlassung von Kühlräumen und Trauerräumen als steuerfreie Vermietung zu qualifizieren ist, oder ob es sich um eine steuerpflichtige Dienstleistung handelt.

Fischer, Uwe, Vorsteuerabzug bei Änderung der Verwendung im Jahr der Anschaffung, StSem 2026, 222-224

Ändert sich eine zunächst vorsteuerschädliche Verwendung eines Gegenstands in eine vorsteuergünstige Verwendung, ist eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach § 15a UStG vorzunehmen. Nicht geklärt ist die Frage, ob dies auch für eine Änderung der Verwendung im Jahr der Anschaffung des Gegenstands gilt oder ob hier der ursprüngliche Vorsteuerabzugsbetrag korrigiert werden kann. Darüber hatte das FG Berlin-Brandenburg zu entscheiden.

Autoren und Redaktion

Herausgeber: Dipl.-Finw. (FH) Rainer Thierfeld, Achim.
Redaktion: Dipl.-Finw. (FH) Rainer Thierfeld – Ulrike Burmann, RAin/StBin.

Angaben zur Produktsicherheit

Hersteller
Verlag Dr. Otto Schmidt KG
Gustav-Heinemann-Ufer 58, 50968 Köln
E-Mail:
info@otto-schmidt.de