Steuer-Seminar Praktische Fälle des Steuerrechts
Steuer-Seminar - Monatliche Fachzeitschrift für Steuerrecht
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- Darstellung auch komplizierter steuerrechtlicher Probleme anhand praktischer Steuerfälle in Sachverhalt - Frage - Antwort - Begründung
- Konkrete, praxisbezogene Lösungen für Steuerfälle statt umfangreicher theoretischer Erörterungen: Monat für Monat 10 - 12 Fälle aus allen Steuerrechtsgebieten
- Ausführliche Begründungen mit Hinweisen auf zugrunde liegende Gesetze, Urteile und Verwaltungsanweisungen
- Steuerliche Auswirkungen neuer Gesetze und geänderter Rechtsprechung sowie Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Steuerarten werden deutlich
- Inklusive Zeitschriften-App (Otto Schmidt Zeitschriften-App)
Beschreibung
Steuerrechtliche Probleme an praktischen Steuerfällen erklärt
Diese Fachzeitschrift von Erich Fleischer wird bei Otto Schmidt fortgeführt. Sie erklärt steuerrechtliche Probleme anhand praktischer Steuerfälle. Sie stellt Problemfälle strukturiert dar und bietet konkrete praxisbezogene Lösungen. Steuerliche Auswirkungen neuer Gesetze und geänderter Rechtsprechung sowie Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Steuerarten werden deutlich gemacht.
Ab sofort gehört zur Zeitschrift auch das Beratermodul Steuer-Seminar in der Datenbank Otto Schmidt online.
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Aktuelles Heft
Heft 4/2026
Praktische Fälle des Steuerrechts
Einkommensteuer
Schoor, Hans Walter, Teilentgeltliche Übertragung aus dem Sonderbetriebsvermögen in ein Gesamthandsvermögen, StSem 2026, 97-100
Der Gesellschafter einer Personengesellschaft kann Wirtschaftsgüter aus seinem Sonderbetriebsvermögen an eine Personengesellschaft, an welcher er selbst als Mitunternehmer beteiligt ist, teilentgeltlich übertragen. Ob auf diesen Vorgang die sog. strenge Trennungstheorie oder die modifizierte Trennungstheorie anzuwenden ist, ist im Fachschrifttum und der Rechtsprechung umstritten. Der IV. Senat des BFH hat in einer aktuellen Entscheidung für diesen Fall Klarheit geschaffen.
Fischer, Uwe, Wertansatz nach formwechselnder Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft, StSem 2026, 100-102
Bei einem Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft können die übergehenden Wirtschaftsgüter grundsätzlich mit dem Buchwert angesetzt werden. Höchstrichterlich ungeklärt ist bisher, ob ein Ansatz mit den Buchwerten auch dann möglich ist, wenn diese über den gemeinen Werten liegen (sog. “stille Lasten“, in Abgrenzung zu den stillen Reserven).
Schoor, Hans Walter, Abfindung für einen Pflichtteilsverzicht zu Lebzeiten, StSem 2026, 102-104
Ist die Zahlung einer Leibrente als Gegenleistung für den Verzicht eines Kindes auf seine Pflichtteilsrechte ganz oder teilweise einkommensteuerbar?
Weber, Christian, Vorsorgeaufwendungen bei einer Aktivrente, StSem 2026, 105-106
Ab 1.1.2026 besteht für Altersrentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, die Möglichkeit, bis zu 24.000 € steuerfrei (nach § 3 Nr. 21 EStG) neben der Rente zu beziehen (Aktivrente). Ein gesetzlich krankenversicherter Arbeitnehmer muss bei Inanspruchnahme der Aktivrente aber weiterhin Sozialabgaben zur Kranken- und Pflegeversicherung leisten. Wie sind diese Beiträge steuerlich zu behandeln?
Weber, Christian, Teilfreistellung und fiktive Anschaffungskosten bei Investmentfonds, StSem 2026, 107-109
Mit dem InvStRefG wurde die Besteuerung von Investmentfonds zum 1.1.2018 grundlegend geändert. Für vor dem 1.1.2018 angeschaffte Anteile sieht eine Übergangsregelung eine fiktive Veräußerung zum 31.12.2017 vor. Dies führt in der Praxis zu komplexen Abgrenzungsfragen, insbesondere bei der Anwendung der Teilfreistellung auf Veräußerungsverluste.
Ruscheinsky, Werner, Veräußerung eines hochpreisigen Wohnmobils als Gegenstand des täglichen Gebrauchs, StSem 2026, 110-112
Ist der Gewinn oder Verlust aus dem Verkauf eines zum Privatvermögen gehörenden Wohnmobils im Hochpreissegment als sonstige Einkünfte im Rahmen eines privaten Veräußerungsgeschäfts zu erfassen, wenn die Einjahresfrist zwischen Anschaffung oder Veräußerung noch nicht abgelaufen ist, oder handelt es sich bei einem Wohnmobil um einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, der explizit von der Besteuerung ausgenommen ist?
Gölz-Kälberer, Beate / Kälberer, Daniel R., Ertragsteuerliche Behandlung einer Go-Fund-Me-Kampagne, StSem 2026, 112-115
Crowdfunding-Plattformen wie etwa GoFundMe ermöglichen es, durch die Bündelung einer Vielzahl freiwilliger Einzelzuwendungen innerhalb kurzer Zeit erhebliche finanzielle Mittel für individuell definierte Unterstützungszwecke zu mobilisieren. Fraglich erscheint, inwieweit derartig zufließende Zuwendungen steuerlich zu erfassen sind.
Körperschaftsteuer
Haar, Horst, Keine Einkommensminderung bei verdeckter Einlage, StSem 2026, 116-119
Bei verdeckten Einlagen in eine Kapitalgesellschaft kommt es regelmäßig zu einer Ertragsbuchung, so dass sich das Einkommen der Gesellschaft erhöht. Im Rahmen der Einkommensermittlung wird daher regelmäßig eine außerbilanzmäßige Kürzung vorgenommen. Beim Gesellschafter führt die verdeckte Einlage zu nachträglichen Anschaffungskosten für die Gesellschaftsanteile. Führt die verdeckte Einlage beim Gesellschafter zu einer Minderung des Einkommens, hat die außerbilanzmäßige Kürzung gem. § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG zu unterbleiben. Zu den Einzelheiten hat sich der BFH nunmehr geäußert.
Erbschaftsteuer
Haar, Horst, Werterhöhung bei Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, StSem 2026, 119-122
Bei Schenkung eines Geldbetrags an einen Gesellschafter einer GmbH mit der Auflage, den geschenkten Betrag weiterzugeben an die GmbH, damit diese ein Grundstück kaufen kann, stellt sich die Frage, was hier Gegenstand der Besteuerung ist. Letztlich erhöht sich der Wert der GmbH-Anteile. Mit einer solchen Konstellation hatte der BFH sich auseinanderzusetzen.
Umsatzsteuer
Grotehen, Rainer, Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Grundstücken ab 2026, StSem 2026, 122-128
Angestoßen durch die Rechtsprechung des EuGH und deren Fortsetzung in der nationalen Rechtsprechung hat der Richtliniengeber immer wieder versucht, die Frage des Aufteilungsschlüssels in seinem Sinne zu regeln. Im Endeffekt blieb nur noch die gesetzliche Fixierung seiner Auffassung. Durch das Jahressteuergesetz 2024 wurde zum Aufteilungsschlüssel für den Vorsteuerabzug bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten von gemischt genutzten Grundstücken bereits eine Gesetzesverschärfung in § 15 Abs. 4 Sätze 2 und 3 UStG umgesetzt. Mit der Einfügung des neuen Satzes 4 zum 1.1.2026 hat der Gesetzgeber durch die Aufnahme des Flächenschlüssels als Aufteilungsmaßstab seiner Auffassung noch mehr Kontur verschafft.
Autoren und Redaktion
Herausgeber: Dipl.-Finw. (FH) Rainer Thierfeld, Achim.
Redaktion: Dipl.-Finw. (FH) Rainer Thierfeld – Ulrike Burmann, RAin/StBin.
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