ZKM - Zeitschrift für Konfliktmanagement Verhandeln, Mediation, Streitbeilegung
Die Zeitschrift rund um alternative Streitbeilegung und professionelles Konfliktmanagement. Interdisziplinär, wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert. Inklusive Beratermodul ZKM, Datenbank zum Archiv.
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Beratermodul ZKM
Aktionsmodul Zivilrecht
- Inklusive Beratermodul ZKM, Archiv der ZKM seit 2000
- ZKM-Report
- Rechtsprechungsdatenbank, Musterformulierungen, Checklisten
- Otto Schmidt Zeitschriften App
Beschreibung
Die ZKM ist die erste Fachzeitschrift, die sich im deutschsprachigen Raum auf das ständig wachsende und für die Beratung besonders interessante Gebiet des alternativen Konfliktmanagements konzentriert. Sie ist interdisziplinär angelegt und berichtet über die Grundfragen und neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der Mediation sowie aller Schnittstellen und verwandten Verfahren außergerichtlicher Streitbeilegung.
Im Vordergrund stehen Praxisfragen und neueste Entwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus hat die ZKM aber auch die Entwicklungen auf europäischer und internationaler Ebene im Blick. Das moderne Fachjournal beschäftigt sich mit einem nachhaltigen Zukunftsthema: dem Paradigmenwechsel in Streitbeilegung und Konfliktlösung. Neben Fachartikeln enthalten die Hefte kompakte Praxis- und Erfahrungsberichte, ausgewählte Nachrichten sowie Literaturschau zu interessanten Neuerscheinungen.
Online ist die ZKM über die verlagseigenen Datenbanken sowie über juris verfügbar.
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Erscheinungsweise:
6 x jährlich (15.2./15.4./15.6./15.8./15.10./15.12.)
Aktuelles Heft
Heft 1/2026
Editorial
Heetkamp, Simon J., Liebe Leserinnen und Leser,, ZKM 2026, 3
Grundlagen Entwicklungen Methoden
Außergerichtliche Streitbeilegung
Hubig, Stefanie, Entwicklungen der ADR, ZKM 2026, 4-7
International
Beckmann, Jochen, Alternative Konfliktlösungen in Spanien: Privat- und prozessrechtliche Entwicklungen, ZKM 2026, 7-14
Der spanische Gesetzgeber hat Anfang 2025 einen grundlegenden Paradigmenwechsel im Umgang mit außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren vollzogen: Mit dem neuen Effizienzsteigerungsgesetz der Justiz wurde der Vorrang außergerichtlicher Streitbeilegung als allgemeiner Grundsatz festgeschrieben. Erstmals werden zudem systematisch Instrumente wie das vertrauliche, bindende Angebot sowie die private Schlichtung gesetzlich verankert. Damit markiert die Reform einen bedeutenden Schritt hin zu einer mehr konsensorientierten Streitkultur im spanischen Zivilprozess.
Empirie
Mayrhofer, Hemma / Neuwirth, Martina, Ruf nach mehr Durchlässigkeit: Gerichtsverfahren und Mediation in Österreich, ZKM 2026, 15-20
In Österreich lässt sich die Schnittstelle zwischen Gerichtsprozess und Mediation im internationalen Vergleich in Summe als relativ wenig durchlässig beschreiben. Neue Studienergebnisse weisen aber innerhalb der Richterschaft auf eine große Bereitschaft zu mehr Durchlässigkeit hin – deutlich zurückhaltender zeigt sich hingegen die Anwaltschaft. Um Streitparteien auch bei bereits gerichtsanhängigem Verfahren die Möglichkeit zur mediativen Bearbeitung des Konflikts ausreichend offenzuhalten, braucht es unterschiedliche Veränderungen an der benannten Schnittstelle.
Beteiligungsverfahren
Schwan, Gesine / Gerards Iglesias, Laura, Konfliktbearbeitung durch Deliberation, ZKM 2026, 21-25
Der Beitrag stellt mit den Kommunalen Entwicklungsbeiräten ein innovatives Beteiligungsformat vor, das seit 2022 in zehn Kommunen erprobt wird. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Bearbeitung gesellschaftspolitischer Konflikte einzubeziehen und demokratische Entscheidungsprozesse zu stärken. Auf Basis erster Praxiserfahrungen wird diskutiert, wie deliberative Verfahren konkret zur Konfliktfähigkeit und Legitimität liberaler Demokratien beitragen können.
Digitalisierung
Lardy, Michael, Empathische Maschinen und die Vertrauensfalle, ZKM 2026, 25-31
Dieser Beitrag beleuchtet Chancen und Risiken empathiefähiger KI in der Mediation. Aktuelle Studien zeigen, dass große Sprachmodelle Emotionen erkennen und sprachlich spiegeln können – teils besser als Menschen. Gleichzeitig bleibt ihre Empathie eine performative Oberfläche ohne eigenes Erleben. Der ELIZA-Effekt und die unkritische Übernahme von KI-Antworten werfen Fragen zu Transparenz, Allparteilichkeit, Vertraulichkeit und berufsethischer Verantwortung auf. Abschließend wird KI als unterstützendes Instrument skizziert, das mediative Kompetenzen stärkt, jedoch qualifizierte Mediatorinnen und Mediatoren nicht ersetzt.
Zur Diskussion gestellt
Zukunft, Sebastian, (K)ein Ende der Verwirrung um den “zertifizierten“ Mediator, ZKM 2026, 31-35
Auch die am 1.3.2024 in Kraft getretenen Änderungen der Ausbildungsverordnung für Mediatoren (ZMediatAusbV, im Folgenden “Verordnung“) konnten weder die verwirrende Rechts- und Sachlage rund um den “zertifizierten Mediator“ klären, noch die fortwährende Diskussion um die sog. Selbstzertifizierung beenden. Der Beitrag greift diese Debatte auf und stellt zur Diskussion, ob die Irreführung der Verbraucher durch eine radikale Lösung – nämlich die Abschaffung des “zertifizierten Mediators“ in seiner derzeitigen Form – endlich beendet werden sollte.
Wissenswertes
Reiseschlichtung im Aufwind, ZKM 2026, 36
Verbindung von schlichtungspflichtigem und nicht schlichtungspflichtigem Klageantrag, ZKM 2026, 36
Schlichtung als Effizienzhindernis, ZKM 2026, 36
Rechtsänderungen wegen Wegfalls der ODR-Plattform, ZKM 2026, 36
Mehrvergleich kann teuer werden, ZKM 2026, 36
EU-Richtlinie soll Verbraucherstreitbeilegung voranbringen, ZKM 2026, 37
Literaturschau
Röthemeyer, Peter, Adrian/Schroeter: Konflikte verstehen und bearbeiten, ZKM 2026, 37-38
Finally
Irrgarten, ZKM 2026, 39
Autoren und Redaktion
Dr. Karen Engler, Rechtsanwältin und Mediatorin
Adriane Braun (Redaktionsassistenz), Anschrift des Verlags, Tel. 0221/93738-821 bzw. -997 (Vertrieb/Abonnementverwaltung)
E-Mail: zkm@mediate.de
Redaktionsbeirat
Dr. Christof Berlin, M.A., Schlichtungsstelle Reisen & Verkehr e.V., Berlin | Prof. Dr. Peter Fischer, Universität Regensburg | Prof. Dr. Martin Fries, LL.M., BSP Business & Law School | Prof. Dr. Ulla Gläßer, LL.M., Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) | Prof. Dr. Susanne Lilian Gössl, LL.M., Universität Bonn | Prof. Dr. Reinhard Greger, RiBGH a. D., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | Prof. Dr. Simon J. Heetkamp, LL.M., Technische Hochschule Köln | Prof. Dr. Stefanie Jung, Technische Universität München | Prof. Dr. Heiko Kleve, Universität Witten/Herdecke | Dr. Jürgen Klowait, Rechtsanwalt, Neuss | Dipl.-Psych. Heiner Krabbe, Mediationswerkstatt Münster | Prof. Dr. Angela Mickley, Fachhochschule Potsdam | Dr. Peter Röthemeyer, Jurist, Wenningsen | Prof. Dr. Felix Steffek, LL.M., University of Cambridge
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