ISR - Internationale SteuerRundschau Zeitschrift für das gesamte Internationale und Europäische Steuerrecht

ISR - Internationale SteuerRundschau

Die ISR erörtert alltägliche und komplexe grenzüberschreitende Steuerfragen. Aufsätze mit konkreten Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen, aktuelle Rechtsentwicklungen sowie Analysen der neuesten Rechtsprechung mit hilfreichen Hinweisen unterstützen Sie in der Praxis.

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Beratermodul Internationales Steuerrecht 

ISR bei juris:
juris Otto Schmidt Internationales Steuerrecht

  • Top informiert über die Steuergestaltungs- und die Rechtsdurchsetzungs-Beratung
  • Ertragsteuerliche Themen aus dem Deutschen Internationalen Steuerrecht
  • Erläuterungen über Rechtsentwicklungen in anderen Staaten
  • Mit Beiträgen zum Selbststudium und Lernerfolgskontrolle nach § 15 FAO
  • Inklusive Beratermodul ISR
  • Zeitschriften-App (Otto Schmidt Zeitschriften-App)

ISSN 2194-539X

Jahresbezugspreis 2026: 615€ (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 34,50 € (inkl. MwSt.), Ausland: 51,30 € 

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Beratermodul ISR:

  • Archiv der ISR seit 2012

  • Volltexte zu Gesetzen, Gerichtsentscheidungen

12 Print-Ausgaben im Jahr und Zugang zum Beratermodul ISR und zur Zeitschriften-App. Die Vertragslaufzeit für ein Zeitschriften-Abonnement beträgt zwölf Monate. Zeitschriften-Abonnements können jeweils bis vier Wochen vor Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Zur Kündigung genügt eine E-Mail an kundenservice@otto-schmidt.de.

Beschreibung

Die Internationale SteuerRundschau bietet Ihnen als Zeitschrift für Internationales Steuerrecht monatlich alles, was Sie über die aktuelle Rechtsentwicklung und Rechtsprechung in der Steuergestaltungs- und für die Rechtsdurchsetzungs-Beratung wissen müssen.

Die ISR unterstützt Steuerberater und Rechtsberater ebenso wie Praktiker im Unternehmen bei alltäglichen und komplexen grenzüberschreitenden Steuerfragen.

Dabei liegt der Fokus auf ertragsteuerlichen Themen aus dem Deutschen Internationalen Steuerrecht, Rechtsentwicklungen in anderen Staaten werden auch in regelmäßigen Abständen erläutert.

Alle Beiträge sind systematisch folgenden Rubriken zugeordnet:

  • Außensteuerrecht

  • Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)/OECD

  • Europäisches Steuerrecht

  • Internationale Steuerplanung/Verrechnungspreise (Transfer Pricing)

Kooperation mit dem „Institut für Internationales Steuerrecht/Institute for Internationale Taxation e.V. (Ifitax)“
Das IFITAX verfolgt das Ziel, das Gespräch zwischen den auf dem Gebiet des Internationalen Steuerrechts tätigen Personen zu fördern und die Zusammenarbeit mit allen im Bereich des Internationalen Steuerrechts tätigen Personen und Institutionen zu pflegen. Die Ziele des Instituts werden u.a. verwirklicht durch die Unterrichtung über die Themenbereiche des Internationalen Steuerrechts im Rahmen gezielter Informationsveranstaltungen und sonstiger Informationsträger sowie die Organisation von Konferenzen sowie von Workshops und Seminaren.

Durch die Kooperation mit dem IFITAX erweitert sich das Spektrum der ISR um weitere wertvolle gegenseitige Anregungen und Beiträge.

Im Print-Abonnement enthalten ist die Online-Datenbank zur Zeitschrift
Beziehern der ISR steht im Rahmen ihres Abonnements das Beratermodul ISR, mit folgenden Inhalten, zur Verfügung.

  • Archiv der Internationalen SteuerRundschau seit 2012

  • Gesetze, Entscheidungen und Verwaltungserlasse im Volltext

  • Inklusive Selbststudium nach § 15 FAO mit Lernerfolgskontrolle und Fortbildungszertifikat

Nach Abschluss Ihrer Bestellung erhalten Sie neben der Bestellbestätigung eine weitere E-Mail mit Ihren persönlichen Zugangsdaten zu Ihrem Beratermodul in Otto Schmidt online und einen Freischaltcode, mit dem Sie bei Bedarf zwei weitere Nutzer für das Beratermodul freischalten können.

Bestandskunde und Code nicht mehr zur Hand? Dann wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice unter Telefon (0221) 93738-997, E-Mail kundenservice@otto-schmidt.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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Erscheinungsweise:
1 x monatlich am 10.

Aktuelles Heft

Heft 10/2026

DBA/OECD

Aufsätze

Rasch, Stephan / Tränka, Patrick, Die deutsche DBA-Verhandlungsgrundlage 2026, ISR 2026, 357-367

Das BMF hat die deutsche Verhandlungsgrundlage für Doppelbesteuerungsabkommen am 3.7.2026 neu gefasst und damit die Fassung aus dem Jahr 2013 abgelöst. Sie entfaltet keine Bindungswirkung, lässt aber erkennen, mit welcher Position Deutschland in künftige Verhandlungen geht. Der Beitrag ordnet die Änderungen ein und fragt, was sie für den Steuerpflichtigen bedeuten. Der Befund fällt in zwei Richtungen aus. Betriebsstätten entstehen künftig leichter, weil mehrere feste Geschäftseinrichtungen künftig zusammengefasst werden. Bei der Vertreterbetriebsstätte verbindet die Verhandlungsgrundlage zwei Fassungen des Musterabkommens, ohne die Auslegungsfrage zu entscheiden, die daraus folgt. Zugleich verengt sich der Zugang zum Schiedsverfahren, denn die Frist steigt von zwei auf drei Jahre, ihr Beginn hängt davon ab, welche Informationen die Behörden für erforderlich halten, und ein neuer Katalog nimmt ganze Fallgruppen davon aus. Streit wird damit wahrscheinlicher und seine Beilegung schwerer. Unverändert bleibt allein der Fremdvergleichsmaßstab des Art. 9 Abs. 1 OECD-MA.

von Oertzen, Christian / Feldhaus, Alexander, Deutsche Ruhestandsbezüge und das DBA Deutschland-Portugal – Altes DBA, neue Probleme, ISR 2026, 368-375

Seit der Einführung des Sondersteuerregimes in Portugal im Jahr 2009 konnten Zuziehende bestimmte Einkünfte wie Ruhestandsbezüge aus nichtportugiesischen Quellen in Portugal steuerfrei vereinnahmen. Für Altfälle gilt dieses Regime weiterhin. Da in Deutschland grundsätzlich eine beschränkte Steuerpflicht bzgl. dieser Einkünften besteht, wird die steuerliche Behandlung deshalb im Ergebnis entscheidend davon geprägt, ob Deutschland die Ruhestandsbezüge abkommensrechtlich freistellt. Der vorliegende Beitrag verschafft einen Überblick über das portugiesische Sondersteuerregime, dessen abkommensrechtliche Auswirkungen sowie die abkommensrechtliche Qualifikation von Renteneinkünften. Der Fokus liegt dabei auf den maßgeblichen Verteilungsartikeln des Doppelbesteuerungsabkommens Deutschland-Portugal für deutsche Ruhestandsbezüge sowie einschlägigen Rückfallklauseln und der Frage möglicher weißer Einkünfte. In diesem Zusammenhang stellt der Beitrag auch die zu dieser Thematik ergangene Entscheidung des BFH vom 3.9.2025 dar und ordnet diese ein.

Kunz, Tom-Eric / Melkonyan, Satenik, Abfindungen aus dem Kassenstaat – Intertemporale Anwendung nachträglich erweiterter Ortskräfteklauseln, ISR 2026, 375-381

Am 3.7.2026 hat das BMF eine überarbeitete Verhandlungsgrundlage veröffentlicht und zugleich die deutsche Position zu den Ausnahmen vom Kassenstaatsprinzip für sog. Ortskräfte gefestigt. Die älteren deutschen DBA beschränkten die Ausnahmeregelung auf die Staatsangehörigkeit der Ortskraft. Allerdings wurde in mehreren deutschen DBA die Ortskräfteklausel durch spätere Revision oder Neuabschluss des Abkommens um die Beweggründe des Ansässigwerdens erweitert. Damit stellt sich eine Frage, die, soweit ersichtlich, bislang nicht behandelt wurde: wie Abfindungen an langjährig im Inland ansässige Ortskräfte zu behandeln sind, wenn das Ansässigwerden zeitlich vor dem Anwendungsbeginn der neuen Abkommensfassung liegt; entwickelt wird die Antwort am Beispiel des DBA-Japan 2015. Die Untersuchung führt zu dem Ergebnis: § 50d Abs. 12 EStG ändert die Zuweisung des Besteuerungsrechts innerhalb der Kassenstaatsklausel nicht. Die nachträglich eingeführte Ortskräfteklausel erfasst Bestandsfälle nicht.

Rechtsprechung kompakt

FG Saarl. v. 30.10.2025 - 1 V 1165/25 / Mehlhaf, Eugen / Schmittel, Maximilian, Besteuerung von Überstundenvergütungen nach dem DBA Luxemburg, ISR 2026, 381-383

Europäisches Steuerrecht

FG Münster v. 20.5.2026 - 10 K 1001/23 K,G,F / Bärsch, Sven-Eric / Hillers, Jan-Hendrik / Nußbaum, Anna, Zur Fremdüblichkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages, ISR 2026, 384-387

BFH v. 11.6.2026 - IV R 36/23 / Rüsch, Gary, Kein Sonderbetriebsausgabenabzug (§ 4i Satz 1 EStG) auch bei nur wirtschaftlicher Minderung der ausländischen Steuerbemessungsgrundlage, ISR 2026, 387-388

Außensteuerrecht

Aufsätze

Parenko, Vitali, Zur Reichweite von Geschäftsbeziehungen nach § 1 Abs. 4 AStG, ISR 2026, 389-395

Aus deutscher Sicht unterliegen grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen zwischen nahestehenden Personen sowie zwischen einem Unternehmen und seinen Betriebsstätten i.S.d. § 1 Abs. 4 AStG besonderen steuerlichen Dokumentationsanforderungen. Die Steuerpflichtigen haben insbesondere darzulegen, dass diese Geschäftsbeziehungen dem Fremdvergleichsgrundsatz entsprechen. Werden die erforderlichen Aufzeichnungen nicht oder nicht ordnungsgemäß vorgelegt, kann dies Sanktionen und Einkünftekorrekturen nach sich ziehen. Zur Vermeidung solcher nachteiligen Folgen ist ein präzises Verständnis des Begriffs der Geschäftsbeziehung unerlässlich. Der BFH hat sich in der Vergangenheit wiederholt mit einzelnen Fragestellungen zu Verrechnungspreisen befasst. Wenngleich die betreffenden Entscheidungen nicht unmittelbar die Auslegung des Begriffs der Geschäftsbeziehung zum Gegenstand hatten, lassen sich aus ihnen Rückschlüsse auf dessen sachliche Reichweite und Abgrenzung ziehen.

Autoren und Redaktion

Herausgegeben von StB Prof. Dr. Xaver Ditz, StB Christian Ehlermann, RA/FAStR Prof. Dr. Stephan Eilers, LL.M., MR Dr. Thomas Eisgruber, StB Prof. Dr. Stefan Köhler, Generalanwältin Prof. Dr. Dr. Juliane Kokott, LL.M., MDir a.D. Dr. Rolf Möhlenbrock, RA/FAStR Prof. Dr. Stephan Rasch, Prof. Dr. Ekkehart Reimer, Prof. Dr. Alexander Rust, LL.M., RiBFH Dr. Michael Schwenke.

RA Ruth Sterzinger (verantwortlich), Anschrift des Verlags, isr@otto-schmidt.de, Tel. 0221/93738-152 (Redaktionssekretariat), Fax 02 21/9 37 38-9 02

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