DER KONZERN Zeitschrift & Digital (Bundle) Zeitschrift für Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung der verbundenen Unternehmen
DER KONZERN stellt gezielt die Wechselwirkungen zwischen Konzernrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung in den Fokus und liefert Ihnen Handlungsempfehlungen für weitsichtige Entscheidungen. Mit Expertenwissen aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung und sowie Beratungs- und Unternehmenspraxis gewinnen Sie neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie.
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DER KONZERN bei juris:
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- Fachbeiträge zu Konzern-, Steuer-, Bilanz- und Rechnungslegungsrecht – maßgeschneidert für verbundene Unternehmen.
- Praxisorientierte Handlungsempfehlungen und Strategien für Geschäftsführung, Steuer- und Finanzabteilungen.
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Beschreibung
Neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie
Verbundene Unternehmen erfordern Weitblick und fachübergreifende Lösungsansätze. Der Konzern liefert Expertenwissen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung, Finanzverwaltung und Unternehmenspraxis.
Die wichtigste Organisationsform für Unternehmen ist nicht die selbstständige Gesellschaft, sondern der Konzern.
Verbundene Unternehmen mit komplexen Verflechtungen erfordern jedoch Weitblick und fachübergreifende Lösungsansätze in vielen Themengebieten:
Ertragsteuerliche Organschaft und Vertragskonzernrecht
Umwandlungsrecht und Umwandlungssteuerrecht
Internationalisierung der Rechnungslegung
Internationalisierung des Gesellschafts- und Steuerrechts
Handelsbilanz, Konzernabschluss und steuerliche Gewinnermittlung
DER KONZERN stellt gezielt die Wechselwirkungen zwischen Konzernrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung in den Fokus und liefert Ihnen Handlungsempfehlungen für weitsichtige Entscheidungen. Mit Expertenwissen aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung und sowie Beratungs- und Unternehmenspraxis gewinnen Sie neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie.
DER KONZERN richtet sich an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Steuern, Recht, Finanzen und Controlling in Konzernen.
Erscheinungsweise:
1x im Monat
Aktuelles Heft
Heft 4/2026
Konzernrecht
Mock, Sebastian, Sonderprüfung bei einer Übernahmefinanzierung durch nachgelagerte Darlehensgewährung, DK 2026, 141-149
Die Anforderungen an die Darlehensgewährung im Konzern scheinen seit der MPS-Entscheidung des BGH weitgehend geklärt zu sein. Im Kontext der Vonovia/Deutsche Wohnen-Übernahme zeigt sich allerdings, dass die vom II. Zivilsenat seinerzeit aufgestellten Anforderungen einer erneuten Überprüfung bedürfen. Die im Kontext der Vonovia/Deutsche Wohnen-Übernahme beantragte Sonderprüfung (§§ 142 ff. AktG) wirft zudem die Frage nach den genauen Anforderungen an eine solche Antragstellung insbesondere bei Bestehen einer ungeklärten Rechtslage auf.
Steuerrecht
Cesar, Stefan / Baz, Semih, BGH bestätigt den Gesellschafterausschluss von Managern per “freier Hinauskündigung“, DK 2026, 150-154
Der Beitrag untersucht eine aktuelle Entscheidung des BGH, in der die Zulässigkeit der freien Hinauskündigung aus der Gesellschaft eines (zeitweise) gesellschaftsrechtlich beteiligten Managers neu definiert und damit das sog. Managermodell deutlich erweitert wird. Der BGH billigt unter expliziter Zugrundelegung einer Gesamtwürdigung im konkreten Fall einen im Private-Equity-Bereich gelagerten Ausschluss eines an einer Gesellschaft beteiligten Managers, obwohl der Manager risikobehaftet zum Verkehrswert investiert und wirtschaftlich nicht an stetigen Gewinnausschüttungen, sondern ausschließlich an einem etwaigen Exit-Erlös beteiligt ist. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Missbrauchskontrolle für den Einzelfall hervorgehoben. Die neue Rechtsprechungslinie eröffnet erheblichen Gestaltungsspielraum für zeitgemäße Modelle zur Beteiligung von Managern – weit über den Private-Equity-Bereich hinaus.
Hageböke, Jens / Sendke, Thomas, Zur Unvereinbarkeit von § 12 Abs. 2 Satz 2 UmwStG mit Art. 7 FRL im Inlandsfall, DK 2026, 155-162
Die Vereinbarkeit von § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 UmwStG mit Art. 7 FRL ist 20 Jahre nach Einführung des UmwStG 2006 (SEStEG) inzwischen “ein Dauerbrenner“ und hat nunmehr trotz zahlreicher kritischer Stimmen im Schrifttum zum UmwStG 2006 bzw. zu dessen Entwürfen (endlich) die Gerichte erreicht. Unmittelbar nachvollziehbar ist die unionsrechtliche Problematik bei grenzüberschreitenden EU-Verschmelzungen. Einen solchen Fall betraf das Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 24.03.2022 (1 K 181/19), mit dem sich der Mitautor Hageböke in DK 3/2026 S. 99 ausführlich und kritisch auseinandergesetzt hat. Nach Fertigstellung des Manuskripts wurde ein rechtkräftiges Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 17.09.2025 (10 K 10003/22, DK 2026, S. 183 ff. - in diesem Heft) bekannt, in dem das Gericht einen Verstoß von § 12 Abs. 2 Satz 2 UmwStG gegen Art. 7 FRL bei einer inländischen Aufwärtsverschmelzung ebenfalls ablehnt. Das FG Berlin-Brandenburg hat sich im Wesentlichen den Erwägungen des Schleswig-Holsteinischen FG angeschlossen, sodass auf die Analyse in DK 3/2026 S. 99 verwiesen werden kann. Die Anwendung von Art. 7 FRL auf Inlandsverschmelzungen wirft aber zusätzliche, vom FG Berlin-Brandenburg thematisierte Rechtsfragen auf. Mit diesen setzt sich der Beitrag kritisch auseinander.
Henrichshofen, Stefan, Strafsteuer nach § 3d Satz2 UStG und Versagung des Vorsteuerabzugs bei fakturierter Umsatzsteuer, DK 2026, 163-164
Das EuG hat keine Bedenken, dass der Abnehmer eines innergemeinschaftlichen Erwerbs bei Verwendung einer falschen USt-ID, nämlich der des Abgangsmitgliedstaates, zum einen mit der sich daraus ergebenden Strafsteuer (ohne Vorsteuerabzug) und zum anderen mit der an seinen Lieferanten entrichteten USt (ebenfalls ohne Vorsteuerabzug) belastet ist. Nach Auffassung des EuG stehen beide Vorschriften nebeneinander. Die beim Abnehmer dadurch eingetretene Doppelbesteuerung könne durch ein Berichtigungsverfahren beseitigt werden. Wie dies erfolgt, bleibt aber auch nach der Entscheidung des EuG ungeklärt und ein ständiger Zankapfel zwischen Stpfl. und Fiskus.
Hesse, Christian, Die Zurechnungsquote der Zurechnungsbesteuerung – eine Momentaufnahme, DK 2026, 165-166
Liegen die Voraussetzungen der sog. Zurechnungsbesteuerung vor, werden die Einkünfte einer ausländischen Familienstiftung oder vergleichbaren Vermögensmasse (bspw. einem US-Trust) vorrangig dem unbeschränkt steuerpflichtigen Stifter oder sonst den Bezugs- und Anfallsberechtigten “entsprechend ihrem Anteil zugerechnet“. Wie aber lässt sich dieser Anteil bei solchen Nachfolgevehikeln, die naturgemäß keine Beteiligung vermitteln, überhaupt bestimmen? In der Praxis liegt der Fokus im Kontext der Zurechnungsbesteuerung dabei häufig auf tatbestandsseitigen Ausschlüssen (Stichwort: Entlastungsbeweis). Rechtsfolgenseitig wird die Bestimmung der Zurechnungsquote allenfalls als Randthema behandelt. Im Zusammenhang mit den aktuellen Reformdiskussionen soll der folgende Beitrag den Fokus daher noch einmal speziell auf dieses Thema legen.
Konzernrecht
BGH v. 10.2.2026 - II ZR 71/24, Leaver-Call-Optionen in Managementbeteiligungsprogrammen sind als Incentive zulässig, DK 2026, 167-173
BGH v. 26.2.2026 - III ZB 22/24, Unanwendbarkeit des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes in Fällen einer Darlehensgewährung, DK 2026, 174-176
BAG v. 18.6.2025 - 2 AZR 96/24 (B), Zur Wirksamkeit einer Kündigung nach US-amerikanischem und deutschem Recht, DK 2026, 176-182
Steuerrecht
FG Berlin-Brandenburg v. 17.9.2025 - 10 K 10003/22, 5 %-ige Hinzurechnung bei einer Aufwärtsverschmelzung nach § 12 Abs. 2 S. 2 UmwStG i.V.m. § 8b Abs. 3 S. 1 KStG verstößt auch im reinen Inlandsfall nicht gegen Art. 7 FRL, DK 2026, 183-188
Autoren und Redaktion
Herausgeber: Dr. Hageböke, Jens; Dr. Stephan, Klaus-Dieter; Prof. Dr. Cahn, Andreas; Prof. Dr. Böcking, Hans-Joachim; Prof. Dr. Stangl, Ingo; Prof. Dr. Winkeljohann, Norbert; Prof. Dr. Simon, Stefan
Philipp Anspach (verantw. Redakteurin), Anschrift: Verlag Dr. Otto Schmidt KG Niederlassung Düsseldorf Neumannstr. 10 40235 Düsseldorf, Tel. 0211 210 911 75 bzw. 0221/93738-997 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), Fax 0221/93738-943 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), E-Mail: p.anspach@fachmedien.de
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