6h gem. § 3 ZMediatAusbV
Konfliktmanagement in Familienunternehmen und Nachfolgeprozessen
Mediative Perspektiven für tragfähige Lösungen

Themen
Konflikttypologie in Familienunternehmen
Eskalationsdynamiken erkennen
Mediation – warum gerade Unternehmerfamilien von mediativen Verfahren profitieren
Methoden und Techniken: Aktives Zuhören, zirkuläres Fragen, etc.
Vom Konflikt zur Vereinbarung
Programm
Das eintägige, interaktive Online-Workshopformat verbindet Fachvortrag und Präsentation mit praktischen Einzel- und Gruppenübungen, Rollenspiel-Elementen sowie kollegialem Fachaustausch. Die Teilnehmer arbeiten mit konkreten Werkzeugen aus der Mediationspraxis, die sie unmittelbar in ihre Beratungstätigkeit übernehmen können.
Konflikttypologie in Familienunternehmen und Nachfolgeprozessen
Typische Konfliktfelder: Nachfolgeplanung, Gesellschafterwechsel, Generationenkonflikt
Systemische Besonderheiten: Überlagerung von Familie, Unternehmen und Eigentum
Konsensfiktion und verdeckte Loyalitätskonflikte
Eskalationsmodell nach Glasl: Dynamiken erkennen und Interventionspunkte bestimmen
Mediative Werkzeuge für die Beratungspraxis
Methoden und Techniken
Vom Vorwurf zum Bedürfnis
Fragen in der Mediation
Emotionen in der Mediation
Verstehen von Konfliktdynamiken
Verfahrensstruktur
Das Vorgespräch, Auftragsklärung
Einbeziehung externer Berater (Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater)
Praktische Übungen im Seminar
Eskalationsanalyse: Einordnung von Praxisfällen nach Glasl
Techniken
Interessenklärung
Rollenspiel: Das mediative Erstgespräch führen
Eigene Fallarbeit: Übertragung der Werkzeuge auf mitgebrachte Praxisfälle der Teilnehmer
Ihr Nutzen
Nicht bearbeitete Konflikte in Unternehmerfamilien können wirtschaftlich existenzbedrohend für das Familienunternehmen sein. Gleichzeitig scheitern klassische juristische Strategien oft an der systemischen Komplexität der Gemengelage aus Familie, Unternehmen und Eigentum. Der Referent vermittelt anhand von Praxisbeispielen aus seiner langjährigen Mediationstätigkeit, wie Berater und Anwälte mit mediativen Werkzeugen die Verhandlungsdynamik in solchen Konstellationen konstruktiv verändern können.
Die Teilnehmer erlernen Mediationswerkzeuge und üben deren Anwendung in Rollenspielen. Dabei arbeiten sie auch mit eigenen Fällen, sodass der Wissenstransfer unmittelbar gelingt. Das interaktive Online-Format mit Breakout-Rooms ermöglicht intensives Üben auch im virtuellen Raum. Werkzeugen die Verhandlungsdynamik in solchen Konstellationen konstruktiv verändern können.
Ziel ist es, das Beratungsrepertoire der Teilnehmer um mediative Kompetenz zu erweitern und ihnen konkrete Handlungsstrategien für den Umgang mit familieninternen Unternehmenskonflikten an die Hand zu geben – jenseits der gerichtlichen Auseinandersetzung. Werkzeugen die Verhandlungsdynamik in solchen Konstellationen konstruktiv verändern können.
Zielgruppe
Angaben zur Produktsicherheit
Hersteller Verlag Dr. Otto Schmidt KGGustav-Heinemann-Ufer 58, 50968 Köln
E-Mail:
6 Zeitstunden gem. § 15 FAO
Referenten