DER KONZERN Zeitschrift & Digital (Bundle) Zeitschrift für Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung der verbundenen Unternehmen

DER KONZERN Zeitschrift & Digital (Bundle)

DER KONZERN stellt gezielt die Wechselwirkungen zwischen Konzernrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung in den Fokus und liefert Ihnen Handlungsempfehlungen für weitsichtige Entscheidungen. Mit Expertenwissen aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung und sowie Beratungs- und Unternehmenspraxis gewinnen Sie neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie.

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juris Steuerrecht Premium

  • Fachbeiträge zu Konzern-, Steuer-, Bilanz- und Rechnungslegungsrecht – maßgeschneidert für verbundene Unternehmen.
  • Praxisorientierte Handlungsempfehlungen und Strategien für Geschäftsführung, Steuer- und Finanzabteilungen.
  • Inklusive DER KONERN Online-Archiv
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ISSN 1611-2296

Jahresbezugspreis 2026: 531 € (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 24 € (inkl. MwSt), Ausland: 39 €

10 Print-Ausgaben im Jahr, Zugang zum Beratermodul DER KONZERN und zur Otto Schmidt Zeitschriften-App. Die Vertragslaufzeit für ein Zeitschriften-Abonnement beträgt zwölf Monate. Zeitschriften-Abonnements können jeweils bis vier Wochen vor Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Zur Kündigung genügt eine E-Mail an kundenservice@otto-schmidt.de.

Beschreibung

Neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie 

Verbundene Unternehmen erfordern Weitblick und fachübergreifende Lösungsansätze. Der Konzern liefert Expertenwissen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung, Finanzverwaltung und Unternehmenspraxis.

Die wichtigste Organisationsform für Unternehmen ist nicht die selbstständige Gesellschaft, sondern der Konzern.

Verbundene Unternehmen mit komplexen Verflechtungen erfordern jedoch Weitblick und fachübergreifende Lösungsansätze in vielen Themengebieten:

  • Ertragsteuerliche Organschaft und Vertragskonzernrecht

  • Umwandlungsrecht und Umwandlungssteuerrecht

  • Internationalisierung der Rechnungslegung

  • Internationalisierung des Gesellschafts- und Steuerrechts

  • Handelsbilanz, Konzernabschluss und steuerliche Gewinnermittlung

DER KONZERN stellt gezielt die Wechselwirkungen zwischen Konzernrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung in den Fokus und liefert Ihnen Handlungsempfehlungen für weitsichtige Entscheidungen. Mit Expertenwissen aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung und sowie Beratungs- und Unternehmenspraxis gewinnen Sie neue Spielräume für Ihre Konzernstrategie.

DER KONZERN richtet sich an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Steuern, Recht, Finanzen und Controlling in Konzernen.

www.der-konzern.de

Erscheinungsweise:
1x im Monat

Aktuelles Heft

Heft 6/2026

Konzernrecht

Stüber, Katharina, Aktuelle Entwicklungen im Wertpapierhandelsrecht, DK 2026, 237-245

Der Beitrag behandelt aktuelle Entwicklungen im Wertpapierhandelsrecht, wie es im WpHG und der MAR normiert ist. Soweit Entwicklungen zum WpÜG auf die vorgenannten Bereiche mit erheblicher Relevanz ausstrahlen, sind auch sie dargestellt. Der Beitrag beschränkt sich auf wesentliche Neuerungen seit Ende 2024 und umfasst gerichtliche Entscheidungen sowie Verlautbarungen der Aufsichtsbehörden.

Rechnungslegung/Corporate Governance

Lenz, Hansrudi, Auskunfts-, Einsichts- und Herausgaberechte des Aufsichtsrats bzw. Prüfungsausschusses einer AG gegenüber dem Abschlussprüfer– Implikationen des BGH-Urteils vom 11.12.2025, DK 2026, 246-254

Gegenstand des vorliegenden Beitrages sind vor- und letztinstanzliche Gerichtsentscheidungen zu Auskunfts-, Einsichts- und Herausgabeansprüchen des Auftraggebers von Abschlussprüfungen im Fall der Wirecard AG, deren Bedeutung weit über den konkreten Fall hinausgeht. Nach einer Darstellung der Genealogie und des Inhalts dieser Urteile werden deren Implikationen für den Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss einer AG als Auftraggeber von Abschlussprüfungen analysiert. Diese Rechte sind von Bedeutung für die vom Gesetzgeber dem Aufsichtsrat zugewiesene Aufgabe der laufenden Überwachung der Abschlussprüfung bei einer AG.

Konzernrecht

Reiter, Tobias / Wallenborn-Weiß, Benjamin, Quo vadis Beschlussmängelrecht?, DK 2026, 255

Wesentliche Strukturmaßnahmen bei Aktiengesellschaften bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung der Hauptversammlung. Die Vorbereitung und Durchführung dieser Hauptversammlungen sind aktuell sehr zeit- und kostenintensiv und zusätzlich schwebt über dem Vorhaben bis zur Eintragung im Handelsregister nicht selten das Damoklesschwert der Kassation durch eine erfolgreiche Anfechtungsklage. Diese stützt sich häufig nur auf geringfügige Formalitäten, meist zum Auskunftsrecht der Aktionäre. Um dies zu vermeiden, wird bei der Durchführung von Hauptversammlungen auf alle Formalia (überspitzt auf jedes Komma) geachtet: Antworten auf Aktionärsfragen werden – meist in längeren Unterbrechungen der Debatte und unter Heranziehung von teuren Beratern – intensiv geprüft, in zitierfähiger Form vorbereitet und später von der Verwaltung oft wortgetreu verlesen werden. Dies führt zu formalistischen und langatmigen Hauptversammlungen und verhindert einen offenen Austausch mit den Aktionären. Hierdurch sowie durch die verstärkte Durchführung von virtuellen Hauptversammlungen wurde die Frage einer besseren Teilhabe der Aktionäre jüngst wieder aufgeworfen. Virtuelle Hauptversammlungen führen zwar für die Unternehmen zu Effizienzsteigerungen, nach Ansicht der Aktionärsvertreter aber auch zu einer Einschränkung von Frage- und Rederechten. In diesem Zusammenhang wurde die seit Jahren turnusmäßig geführte Reformdebatte zum aktienrechtlichen Beschlussmängelrecht bereits in der letzten Legislaturperiode und durch den aktuellen Koalitionsvertrag erneut entfacht.

Teske, Kristin, Equal Pay im Fokus: Der Paarvergleich als zentraler Prüfungsmaßstab des BAG, DK 2026, 256

Das Urteil des BAG vom 23.10.2025 zum sog. “Paarvergleich“ hat in der Arbeitsrechtswelt und darüber hinaus für erhebliches Aufsehen gesorgt. Mit der nun veröffentlichten Begründung konkretisiert das BAG die Anforderungen an transparente Vergütungssysteme. Der “Paarvergleich“ ist darin zentraler Maßstab. Ob er sich dauerhaft gegen bisherige Bezugspunkte durchsetzt, hängt auch von der Umsetzung der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie (RL (EU) 2023/970; ETRL) in deutsches Recht ab, die bis spätestens 07.06.2026 erfolgen muss.

Steuerrecht

Graw, Christian, Verfassungsmäßigkeit des § 15a Abs. 1a EStG, DK 2026, 257-258

Die Behandlung vorgezogener Einlagen in § 15a Abs. 1a Satz 1 Alt. 2 EStG ist verfassungsrechtlich unbedenklich.

Rechnungslegung/Corporate Governance

Zwirner, Christian / Schöffel, Sebastian, Der neue IDW S 16 für ein wirksames Krisenfrüherkennungs- und Krisenmanagementsystem, DK 2026, 259

Mit § 1 StaRUG werden alle haftungsbeschränkten Unternehmensträger zur Einführung von Krisenfrüherkennungs- und Krisenmanagementsystemen verpflichtet. Das IDW hat im November 2025 einen Standard zur Auslegung dieser Systeme nach § 1 StaRUG veröffentlicht. Die Kernaussage des IDW S 16 ist, dass die Anforderungen des § 1 StaRUG mit einer angemessenen Unternehmensplanung und einem angemessenen Planungsprozess erfüllt werden können.

Zwirner, Christian / Schöffel, Sebastian, Finale Fassung des IDW S 17 zur Angemessenheit börsenkursbasierter Kompensationen veröffentlicht, DK 2026, 260

Seit dem 08.01.2026 liegt die finale Fassung des neuen Standards IDW S 17 zur Beurteilung der Angemessenheit börsenkursbasierter Kompensationen vor. Gegenüber der Entwurfsfassung enthält die finale Fassung mehrere Klarstellungen, u.a. zum Anwendungsbereich sowie zur Ausgestaltung des Kriterien- und Ampelkonzepts. Zudem wurden die Vorgaben zur Stichtagsbetrachtung und zur Dokumentation konkretisiert und der Ermessensspielraum des Wirtschaftsprüfers gestärkt. Mit dem neuen Standard IDW S 17 reagiert das IDW auf ergangene BGH-Rspr. und definiert klare Kriterien für die Heranziehung des Börsenkurses als Bewertungsmaßstab.

Konzernrecht

EuGH v. 19.3.2026 - C-43/25, Anwendbarkeit von Art. 13 der Verordnung (EG) 1346/2000 auf grenzüberschreitende Gesellschafterdarlehen, DK 2026, 261-263

BGH v. 11.12.2025 - III ZR 438/23, Abschlussprüfung erfolgt auf der Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrags, DK 2026, 263-273

BFH v. 21.10.2025 - VIII R 14/23, Zuordnung von Vergütungen aus obligatorischem Arbeitnehmer-Genussrecht zu den Kapitaleinkünften, DK 2026, 274-278

Steuerrecht

BFH v. 3.3.2026 - VIII R 8/24, Ausschüttung von Gewinnen aus der Zeit vor Auflösung der Gesellschaft nach Liquidationsbeginn, DK 2026, 278-281

BFH v. 21.1.2026 - VI R 13/24, Verfahrens-Aussetzung gegen einen Haftungsbescheid bei Antrag auf ESt-Pauschalierung nach § 37b EStG, DK 2026, 282-283

BMF v. 27.4.2026 - IV B 5 – S 1308/00008/005/097, Grundsätze zur Anwendung des Steueroasen-Abwehrgesetzes, DK 2026, 284

Autoren und Redaktion

Herausgeber: Dr. Hageböke, Jens; Dr. Stephan, Klaus-Dieter; Prof. Dr. Cahn, Andreas; Prof. Dr. Böcking, Hans-Joachim; Prof. Dr. Stangl, Ingo; Prof. Dr. Winkeljohann, Norbert; Prof. Dr. Simon, Stefan

Philipp Anspach (verantw. Redakteurin), Anschrift: Verlag Dr. Otto Schmidt KG Niederlassung Düsseldorf Neumannstr. 10 40235 Düsseldorf, Tel. 0211 210 911 75 bzw. 0221/93738-997 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), Fax 0221/93738-943 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), E-Mail: p.anspach@fachmedien.de

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