WM - Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht
Die WM informiert wöchentlich aktuell und umfassend im Rechtsprechungsteil über Urteile und Beschlüsse des Europäischen Gerichtshofs, des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Im Beitragsteil erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen.
Beschreibung
Die WM informiert wöchentlich aktuell und vollständig über Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Sämtliche für die Kreditwirtschaft bedeutsamen Entscheidungen werden in vollem Wortlaut veröffentlicht.
Im Beitragsteil und in Sonderbeilagen erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen des Wirtschafts- und Bankrechts sowie Rechtsprechungsübersichten. Rezensionen informieren über Neuerscheinungen im Bankrecht und Wirtschaftsrecht.
Aktuell und ungekürzt
Rechtsprechung
Veröffentlichung aller wichtigen Entscheidungen aus dem Wirtschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht
Praxisrelevant und fundiert
Beiträge
Abhandlungen, Diskussionsbeiträge und Sichtweisen namhafter Autoren zu aktuellen Problemstellungen
Ausführlich und informativ
Rechtsprechungsübersichten
Dokumentationen
Rezensionen relevanter Literatur
Deutsche Rechtspolitik aktuell
Brüssel aktuell
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Erscheinungsweise:
Die WM erscheint wöchentlich samstags.
Aktuelles Heft
Heft 6/2026
Beiträge
Linardatos, Dimitrios, Kann man “Stablecoins“ als bare Münze nehmen?, WM 2026, 257-265
Der Beitrag skizziert die Erscheinungsformen von Stablecoins und analysiert die E-Geld-Token näher, die jüngst wegen ihres ungeklärten Verhältnisses zum Zahlungsdiensterecht besondere regulatorische Aufmerksamkeit erfahren haben. Er zeigt auf, dass sprachliche Unsicherheiten zu Fehlsteuerungen führen können. Das zentrale Risiko, dem eine punktuell angepasste MiCAR tatsächlich begegnen muss, liegt im betrügerischen Wegtransfer von Kryptowerten.
Lösing, Carsten / Stolz, Alexander, Geldwäscheprävention in Banken: Chancen und rechtliche Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, WM 2026, 265-270
Der Beitrag erläutert praxisnah, wie KI-gestützte Verfahren (Mustererkennung, Risiko-Scoring, Network Analytics und Transaktionsmonitoring) die Geldwäscheprävention entlang der Prozesse für KYC/CDD, Sanktions- und PEP-Screening sowie bei Ermittlungen und Meldungen beschleunigen, Fehlalarme reduzieren und die Qualität von Alerts, Durchsuchungen und Verdachtsmeldungen erhöhen. Er verortet diese Anwendungen im europäischen und deutschen Rechtsrahmen, der aus dem AML- Regulierungspaket, dem risikobasierten Ansatz der FATF sowie den relevanten Vorgaben der DSGVO und der KI-VO besteht. Zudem werden die Erwartungen der BaFin zu Modellrisiko-Management, BAIT/MaRisk, Outsourcing, Validierung, Testbarkeit und Nachvollziehbarkeit sowie die künftige Rolle der AMLA für Aufsichtskohärenz, Leitlinien und Best Practices adressiert. Der Gang der Darstellung folgt den Einsatzfeldern (Use Cases), dem Rechtsrahmen und einer Governance-Roadmap. Im Ergebnis ist der Einsatz von KI zulässig und effektiv, wenn Transparenz, Datenqualität, Fairness, Rechenschaftspflicht und menschliche Aufsicht gewährleistet sind. KI senkt False Positives, stärkt die Compliance sowie die Betriebseffizienz und unterstützt ein proportionales prüf- und auditfestes AML-Programm.
Rechtsprechung
Bankrecht, Kapitalmarktrecht und Finanzdienstleistungsrecht
EuGH v. 13.11.2025 - C-4/24 P, Zur Verpflichtung von Einheitlichem Abwicklungsausschuss (Single Resolution Board, SRB), Bank-Beträge in Höhe der Barsicherheiten für unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen (Irrevocable Payment Commitments, IPC) zu erstatten, WM 2026, 271-277
BGH v. 18.11.2025 - II ZB 9/23, Vorlagefragen an den EuGH zur Auslegung von Art. 6 Abs. 1 Unterabsatz 1 Richtlinie 2003/6/EG (Marktmissbrauchsrichtlinie), WM 2026, 277-297
BGH v. 28.10.2025 - VI ZR 234/21, Zum Schaden des Staatsvermögens im Sinne des Subventionsbetrugs, wenn Subventionsmittel unter Missachtung der Voraussetzungen für die Mittelvergabe ausgezahlt werden, WM 2026, 297-301
Gesellschaftsrecht
OLG Bremen v. 26.6.2025 - 2 W 56/24, Anmeldung einer Kaskadengründung zum Handelsregister, WM 2026, 301-303
BGH v. 10.12.2025 - II ZR 132/24, Berechtigtes Interesse eines Vereinsmitglieds an der Mitteilung der E-Mail-Adressen anderer Vereinsmitglieder, wenn es mit diesen im Vorfeld einer Mitgliederversammlung Kontakt aufnehmen will, um auf deren Abstimmungsverhalten Einfluss zu nehmen, WM 2026, 303-306
Insolvenzrecht und Zwangsvollstreckung
BGH v. 23.10.2025 - IX ZR 125/23, Zur Frage, wann im Rahmen der Unentgeltlichkeitsanfechtung ein Drei-Personen-Verhältnis vorliegt, WM 2026, 306-309
BGH v. 20.11.2025 - IX ZR 2/25, Zu den Rechtsfolgen, wenn das Vollstreckungsgericht im Teilungsplan eine den Widerspruch berücksichtigende Hilfsverteilung des streitigen Betrags anordnet, WM 2026, 309-312
Autoren und Redaktion
Redaktionsbeirat:
RA Thorsten Höche, Chefsyndikus des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., Berlin (Vorsitzender); Prof. Dr. Jens-Hinrich Binder, LL.M. (London), Eberhard Karls Universität Tübingen; Vizepräsident des BGH Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Karlsruhe; Prof. Dr. Rafael Harnos, Universität Passau; RAin Dr. Anna Heidelbach, Leiterin der Rechtsabteilung der DZ-Bank AG, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Peter O. Mülbert, Direktor des Instituts für Internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; RA Dr. Heinrich Nemeczek, LL.M. (Harvard), General Counsel bei Scalable Capital, Berlin; PD Dr. Alexander Sajnovits, M.Sc. (Oxford), Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Vors. Richter am BGH Prof. Dr. Heinrich Schoppmeyer, Karlsruhe
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