WM - Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

WM - Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

Die WM informiert wöchentlich aktuell und umfassend im Rechtsprechungsteil über Urteile und Beschlüsse des Europäischen Gerichtshofs, des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Im Beitragsteil erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen.

ISSN 0342-6971

Jahresbezugspreis 2026: 1.590 € (inkl. MwSt.)
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52 Print-Ausgaben im Jahr und Zugang zum Online-Archiv und zur Zeitschriften-App. Die Vertragslaufzeit für ein Zeitschriften-Abonnement beträgt zwölf Monate. Zeitschriften-Abonnements können jeweils bis vier Wochen vor Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Zur Kündigung genügt eine E-Mail an kundenservice@otto-schmidt.de.

Beschreibung

Die WM informiert wöchentlich aktuell und vollständig über Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Sämtliche für die Kreditwirtschaft bedeutsamen Entscheidungen werden in vollem Wortlaut veröffentlicht.

Im Beitragsteil und in Sonderbeilagen erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen des Wirtschafts- und Bankrechts sowie Rechtsprechungsübersichten. Rezensionen informieren über Neuerscheinungen im Bankrecht und Wirtschaftsrecht. 

Aktuell und ungekürzt

  • Rechtsprechung
    Veröffentlichung aller wichtigen Entscheidungen aus dem Wirtschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht

Praxisrelevant und fundiert

  • Beiträge
    Abhandlungen, Diskussionsbeiträge und Sichtweisen namhafter Autoren zu aktuellen Problemstellungen

Ausführlich und informativ

  • Rechtsprechungsübersichten

  • Dokumentationen

  • Rezensionen relevanter Literatur

  • Deutsche Rechtspolitik aktuell

  • Brüssel aktuell

Auch Online erhältlich

• Komfortable Online-Recherche

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Erscheinungsweise:
Die WM erscheint wöchentlich samstags.

Aktuelles Heft

Heft 9/2026

Beiträge

Denga, Michael / Grottke, Julius, Das Standortfördergesetz im Kontext europäischer Wettbewerbspolitik, WM 2026, 417-427

Der vorliegende Beitrag untersucht das Standortfördergesetz (StoFöG) kritisch hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und seiner Rolle im europäischen Kapitalmarkt. Aufbauend auf den Ergebnissen des Draghi-Berichts und den Diskussionen um ein “28. Regime“ wird gezeigt, dass langfristige wirtschaftliche Prosperität nur durch tiefgreifende Reformen im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht erreicht werden kann. Das StoFöG bleibt im Wesentlichen jedoch bei zaghaften Anpassungen und orientiert sich an bestehenden Mindeststandards, anstatt durch originelle und mutige Reformansätze echte Innovationsimpulse zu geben. Anstelle eines echten Paradigmenwechsels werden zudem zusätzliche bürokratische Hürden geschaffen, welche die Attraktivität des Unternehmensstandorts Deutschland weiter mindern. Der Beitrag plädiert daher für einen mutigeren Reformansatz, der einen wirklichen Paradigmenwechsel im deutschen Kapitalmarktrecht schafft.

Meyer, Andreas, Änderungen beim Kapitalmarktzugang für Emittenten – StoFöG und neue BaFin-Praxis zum öffentlichen Angebot, WM 2026, 427-439

Das StoFöG soll Unternehmen die Finanzierung über den Kapitalmarkt erleichtern. Dies erfolgt durch die Umsetzung der europäischen Vorgaben des Listing Act sowie durch Vereinfachungen im nationalen Recht. Zudem werden die Haftungsregelungen für Offenlegungsdokumente ergänzt. Nahezu zeitgleich mit dem Entwurf des StoFöG hat die BaFin ihre Verwaltungspraxis zum Begriff des öffentlichen Angebots konkretisiert. Dieser ist entscheidend dafür, ob vor der Platzierung von Wertpapieren an Anleger ein Prospekt nach der europäischen Prospektverordnung veröffentlicht werden muss. Der Beitrag beschreibt und bewertet die Änderungen zur bisherigen Marktpraxis und erörtert, inwieweit diese den Zugang von Unternehmen zum Kapitalmarkt verbessern.

Rechtsprechung

Bankrecht, Kapitalmarktrecht und Finanzdienstleistungsrecht

BGH v. 3.2.2026 - XI ZR 159/24, Zur Frage, wer das Risiko trägt, wenn die vom Auftraggeber vorgegebene Einreicherbank an der ebenfalls vom Auftraggeber vorgegebenen Anschrift keine Niederlassung unterhält und der Auftrag nicht bei der benannten Inkassobank eingeht, WM 2026, 439-442

OLG Frankfurt v. 21.10.2025 - 31 U 3/25, Bußgeldregress der Gesellschaft gegen das Vorstandsmitglied wegen fehlenden Bilanzeids, WM 2026, 442-448

OLG Stuttgart v. 22.10.2025 - 9 U 141/24, Zum Anspruch auf Löschung eines Negativeintrags hinsichtlich zwischenzeitlich erfüllter Verbindlichkeit sowie Neuberechnung eines Scorewerts, WM 2026, 448-455

LG Hamburg v. 5.3.2025 - 330 O 3/21, Gesamtschuldnerausgleich bei steuerlicher Gesamtschuld aus Cum/Ex-Transaktionen, WM 2026, 455-467

Insolvenzrecht und Zwangsvollstreckung

BGH v. 22.1.2026 - IX ZR 97/23, Zwangsvollstreckung im Rahmen einer Vollstreckungsabwehrklage in Höhe des erfüllten Teilbetrags auch dann für unzulässig zu erklären, wenn der Gläubiger die Vollstreckung nur wegen des noch nicht erfüllten Teilbetrags betreibt, WM 2026, 467-468

Autoren und Redaktion

Redaktionsbeirat:

RA Thorsten Höche, Chefsyndikus des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., Berlin (Vorsitzender); Prof. Dr. Jens-Hinrich Binder, LL.M. (London), Eberhard Karls Universität Tübingen; Vizepräsident des BGH Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Karlsruhe; Prof. Dr. Rafael Harnos, Universität Passau; RAin Dr. Anna Heidelbach, Leiterin der Rechtsabteilung der DZ-Bank AG, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Peter O. Mülbert, Direktor des Instituts für Internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; RA Dr. Heinrich Nemeczek, LL.M. (Harvard), General Counsel bei Scalable Capital, Berlin; PD Dr. Alexander Sajnovits, M.Sc. (Oxford), Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Vors. Richter am BGH Prof. Dr. Heinrich Schoppmeyer, Karlsruhe

Redaktion:

RA Dr. Andreas Lange (verantw. Redakteur), Tel.: 0160/98 77 68 90, E-Mail: a.lange@wmrecht.de
Richter am Oberlandesgericht Dr. Ole Böger, Bremen
Vors. Richter am Oberlandesgericht Jens Rathmann, Frankfurt/M.
RA Arne Wittig, Frankfurt/M. (sämtlich Anschrift des Verlags)

Lektorat: Sandra Emmerich, Tel. 0221-93738-535, E-Mail: s.emmerich@otto-schmidt.de; Sepideh Mokhtar-Harris, LL.M., Tel. 0221-93738-536, E-Mail: s.mokhtar-harris@otto-schmidt.de

Redaktionsmanagement: Sylvia Mahler, Tel. 0221-93738-534, E-Mail: s.mahler@otto-schmidt.de

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