WM - Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

WM - Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

Die WM informiert wöchentlich aktuell und umfassend im Rechtsprechungsteil über Urteile und Beschlüsse des Europäischen Gerichtshofs, des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Im Beitragsteil erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen.

ISSN 0342-6971

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Beschreibung

Die WM informiert wöchentlich aktuell und vollständig über Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, der übrigen obersten Bundesgerichte sowie der Instanzgerichte zum Wirtschaftsrecht und Bankrecht. Sämtliche für die Kreditwirtschaft bedeutsamen Entscheidungen werden in vollem Wortlaut veröffentlicht.

Im Beitragsteil und in Sonderbeilagen erscheinen Aufsätze renommierter Autoren über aktuelle Themen des Wirtschafts- und Bankrechts sowie Rechtsprechungsübersichten. Rezensionen informieren über Neuerscheinungen im Bankrecht und Wirtschaftsrecht. 

Aktuell und ungekürzt

  • Rechtsprechung
    Veröffentlichung aller wichtigen Entscheidungen aus dem Wirtschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht

Praxisrelevant und fundiert

  • Beiträge
    Abhandlungen, Diskussionsbeiträge und Sichtweisen namhafter Autoren zu aktuellen Problemstellungen

Ausführlich und informativ

  • Rechtsprechungsübersichten

  • Dokumentationen

  • Rezensionen relevanter Literatur

  • Deutsche Rechtspolitik aktuell

  • Brüssel aktuell

Auch Online erhältlich

• Komfortable Online-Recherche

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Erscheinungsweise:
Die WM erscheint wöchentlich samstags.

Aktuelles Heft

Heft 41/2026

Beiträge

Nietsch, Michael, Grundsatzfragen der Ad-hoc-Publizität vor dem EuGH, WM 2026, 1877-1887

Die Ad-hoc-Publizität steht seit langem wie kaum eine andere Regelung im Mittelpunkt der kapitalmarktrechtlichen Diskussion. Neben den Änderungen des Listing Act verdient aktuell vor allem der Vorlagebeschluss des BGH in Sachen Porsche SE Aufmerksamkeit. Dabei geht es zum einen um das Verständnis des Merkmals der unmittelbaren Betroffenheit einer börsennotierten Holding durch Vorgänge in einer gleichfalls gelisteten Tochtergesellschaft. Zum anderen soll nicht weniger geklärt werden als die Frage, ob der Emittent Kenntnis der offenzulegenden Insiderinformation haben muss, dafür ggf. Kennenmüssen genügt, diesbezüglich die Grundsätze der Wissenszurechnung des deutschen Rechts Anwendung finden oder solche durch Art. 6 der Marktmissbrauchs-RL substituiert werden und – last but not least – welche Schranken dafür bestehen. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem zweiten Fragenkomplex. Er stellt die Vorlage des II. Zivilsenats in den Kontext der bisherigen Debatte, zeigt Einflussfaktoren des Vorlageverfahrens auf und beleuchtet die perspektivische Veränderung der Rechtslage nach dem EU Listing Act.

Coners, Max, Rechte und Pflichten der Börsenaufsichtsbehörden in Fällen erheblicher Kursschwankungen, WM 2026, 1888-1899

Der börsenmäßige Wertpapierhandel bildet das Zentrum der Kapitalmärkte. Er vollzieht sich in Deutschland an den Börsen als teilrechtsfähigen Anstalten des öffentlichen Rechts (§ 2 Abs. 1 BörsG). Die Aufsicht über die Börsen und den dort veranstalteten Börsenhandel üben die Börsenaufsichtsbehörden der Länder aus, die im Schatten der Bafin allerdings selten Beachtung finden. Das nimmt der Beitrag zum Anlass, am Beispiel erheblicher Kursschwankungen die Rechte und Pflichten der Börsenaufsichtsbehörden bei der Beaufsichtigung des Börsengeschehens herauszuarbeiten und hieraus verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse für die Börsenaufsicht zu gewinnen. Insbesondere die Voraussetzungen, unter denen die Börsenaufsichtsbehörden den Börsenhandel aussetzen können, sind – soweit ersichtlich – bislang nicht eingehender untersucht worden.

Rechtsprechung

Bankrecht, Kapitalmarktrecht und Finanzdienstleistungsrecht

BGH v. 21.7.2026 - II ZB 21/22, Kapitalanleger-Musterverfahren zum Versuch der Übernahme von Volkswagen durch Porsche: Vorwurf der Marktmanipulation und einer sittenwidrigen Schädigung durch Verbreitung unrichtiger Kapitalmarktinformationen, WM 2026, 1900-1925

Gesellschaftsrecht

BGH v. 15.9.2026 - II ZB 3/25, Zeitnahe Nachreichung einer der Anmeldung einer Umwandlung beizufügenden Schlussbilanz, WM 2026, 1925-1926

Bürgerliches Recht und Handelsrecht

EuGH v. 24.9.2026 - C-381/25, Voraussetzungen für Widerrufsrecht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenem Vertrag, WM 2026, 1926-1928

Sonstiges

BGH v. 22.9.2026 - EnZR 5/25, Entschädigung bei Störungen oder Verzögerung der Anbindung von Offshore-Anlagen und Vorteilsausgleichung aufgrund von Vergütungen durch Einspeisung über eine vom Übertragungsnetzbetreiber zur Verfügung gestellte andere Anbindung, WM 2026, 1928-1932

Autoren und Redaktion

Redaktionsbeirat:

RA Thorsten Höche, Chefsyndikus des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., Berlin (Vorsitzender); Prof. Dr. Jens-Hinrich Binder, LL.M. (London), Eberhard Karls Universität Tübingen; Vizepräsident des BGH a.D. Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Karlsruhe; Prof. Dr. Rafael Harnos, Universität Passau; RAin Dr. Anna Heidelbach, Leiterin der Rechtsabteilung der DZ-Bank AG, Frankfurt a.M.; Prof. Dr. Peter O. Mülbert, Direktor des Instituts für Internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; RA Dr. Heinrich Nemeczek, LL.M. (Harvard), General Counsel bei Scalable Capital, Berlin; PD Dr. Alexander Sajnovits, M.Sc. (Oxford), Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Vors. Richter am BGH Prof. Dr. Heinrich Schoppmeyer, Karlsruhe

Redaktion:

RA Dr. Andreas Lange (verantw. Redakteur), Tel.: 0160/98 77 68 90, E-Mail: a.lange@wmrecht.de
Richter am Bundesgerichtshof Dr. Ole Böger, Karlsruhe
Vors. Richter am Oberlandesgericht Jens Rathmann, Frankfurt/M.
RA Arne Wittig, Frankfurt/M. (sämtlich Anschrift des Verlags)

Lektorat: Sandra Emmerich, Tel. 0221-93738-535, E-Mail: s.emmerich@otto-schmidt.de; Sepideh Mokhtar-Harris, LL.M., Tel. 0221-93738-536, E-Mail: s.mokhtar-harris@otto-schmidt.de

Redaktionsmanagement: Sylvia Mahler, Tel. 0221-93738-534, E-Mail: s.mahler@otto-schmidt.de

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