Ubg - Die Unternehmensbesteuerung

Ubg - Die Unternehmensbesteuerung

Enthält hochkarätige Beiträge praxiserfahrener Experten zur Unternehmensbesteuerung. Der fachliche Dialog zwischen Unternehmen und ihren Beratern sowie Finanzverwaltung und Rechtsprechung in diesem Spezialgebiet wird hier gebündelt und bereichert. Mit Beiträgen zum Selbststudium nach § 15 FAO.

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Beratermodul Ubg - Die Unternehmensbesteuerung  
Aktionsmodul Steuern plus Wirtschaft

  • Hochkarätige Beiträge praxiserfahrener Experten zur Unternehmensbesteuerung
  • Inklusive Beratermodul Ubg
  • Mit Beiträgen zum Selbststudium und Lernerfolgskontrolle nach § 15 FAO
  • Zeitschriften-App (Otto Schmidt Zeitschriften-App)

ISSN 1865-7222

Jahresbezugspreis 2026: 559€ (inkl. MwSt.)
Versandkosten (jährlich): Inland: 30,80 € (inkl. MwSt), Ausland: 47,70 €

Die Zeitschrift als eJournal erhalten Sie über unseren Kooperationspartner De Gruyter.

12 Print-Ausgaben im Jahr und Zugang zum Beratermodul Ubg - Die Unternehmensbesteuerung und zur Zeitschriften-App. Die Vertragslaufzeit für ein Zeitschriften-Abonnement beträgt zwölf Monate. Zeitschriften-Abonnements können jeweils bis vier Wochen vor Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. Zur Kündigung genügt eine E-Mail an kundenservice@otto-schmidt.de.

Beschreibung

Die Unternehmensbesteuerung (Ubg) ist eine Fachzeitschrift, die den gesamten Bereich der Unternehmensbesteuerung in hochkarätigen Beiträgen praxiserfahrener Experten behandelt. Der fachliche Dialog zwischen Unternehmen und ihren Beratern sowie Finanzverwaltung und Rechtsprechung in diesem Spezialgebiet wird hier gebündelt und bereichert. In ihrer praxisnahen Darstellung und sachlichen Konzentration ist die Ubg damit unverzichtbar für alle im Bereich der Unternehmensteuern Tätigen. Die Herausgeber stehen für den sehr hohen inhaltlichen Anspruch der Beiträge. Sie werden von etwa 20 Wissenschaftlichen Fachbeiräten unterstützt. 

Deckt alle praxisrelevanten Themenschwerpunkte des Unternehmensteuerrechts ab: Bilanzsteuerrecht, Körperschaftsteuer, Besteuerung von Personengesellschaften, Internationales Steuerrecht, Umsatzsteuer, Umwandlungssteuerrecht, Unternehmensnachfolge, Besteuerung von Non-Profit Organisationen. 

Sonderrubriken der Ubg:

  • SteuerPrisma: Unternehmensteuerlich bedeutende Gerichtsentscheidungen oder Verwaltungsanweisungen werden aus den 3 Perspektiven der Beratung, Rechtsprechung, Finanzverwaltung kommentiert. Die Anmerkungen werden von einem Team aus etwa 40 Unternehmensteuer-Praktikern verfasst.

  • Steuerrechtsschutz: Durch das Unternehmensteuerrecht motivierte Kurzdarstellung von Rechtsschutzfragen

Im Print-Abonnement enthalten ist die Online-Datenbank zur Zeitschrift
Beziehern der Ubg steht im Rahmen ihres Abonnements das Beratermodul Ubg mit folgenden Inhalten zur Verfügung.

  • Archiv der Ubg seit 2008

  • Hüttemann/Schön, Unternehmenssteuerrecht

  • Braun/Günther, Steuer ABC online

  • Carlé, StEK Online - Strukturierte Darstellung aller Erlasse und Verfügungen der Finanzverwaltung

  • Gesetze, Entscheidungen und Verwaltungserlasse im Volltext

  • Inklusive Selbststudium nach § 15 FAO mit Lernerfolgskontrolle und Fortbildungszertifikat

Nach Abschluss Ihrer Bestellung erhalten Sie neben der Bestellbestätigung eine weitere E-Mail mit Ihren persönlichen Zugangsdaten zu Ihrem Beratermodul in Otto Schmidt online und einen Freischaltcode, mit dem Sie bei Bedarf zwei weitere Nutzer für das Beratermodul freischalten können.

Bestandskunde und Code nicht mehr zur Hand? Dann wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice unter Telefon (0221) 93738-997, E-Mail kundenservice@otto-schmidt.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Ihre Otto Schmidt Zeitschriften-App – jetzt inkl. Selbststudium nach § 15 FAO
Lesen Sie Ihre Zeitschrift via App mobil auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Sammeln Sie dabei auch Fortbildungspunkte: mit der integrierten Lernerfolgskontrolle im Selbststudium gem. § 15 FAO. Exklusiv für Abonnenten der Zeitschriften und Beratermodule. Laden Sie die App „Otto Schmidt Zeitschriften“ im App-Store oder bei Google play. Anmeldung mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort aus der Datenbank Otto Schmidt online. Eine ausführliche Erläuterung zu allen Funktionen der App erhalten Sie hier im Erklärvideo!

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Erscheinungsweise:
1 x monatlich am 15.

Aktuelles Heft

Heft 4/2026

Beiträge

Thor, Helena / Trenovska-Blanc, Lia, BMF-Entwurf zum Begriff und zur Begründung von Betriebsstätten, Ubg 2026, 185-192

Am 13.2.2026 hat das BMF den Entwurf eines Anwendungsschreibens zum Begriff und zur Begründung von Betriebsstätten veröffentlicht (vgl. Entwurf eines BMF-Schreibens zu den Grundsätzen der Verwaltung für den Betriebsstättenbegriff und die -begründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht v. 13.2.2026 – IV B 2 - S 301/01410/007/240, nachfolgend auch “BMF-Entwurf“). Auf 51 Seiten äußert sich das BMF sowohl zum nationalen Betriebsstättenbegriff als auch zur abkommensrechtlichen Definition der Betriebsstätte und greift dabei die aktuelle Rechtsprechung des BFH auf. Mit dem neuen Schreiben soll das bislang maßgebliche BMF-Schreiben vom 24.12.1999 (BMF v. 24.12.1999 – IV B 4 - S 1300 - 111/99, BStBl. I 1999, 1076 – Grundsätze der Verwaltung für die Prüfung der Aufteilung der Einkünfte bei Betriebsstätten international tätiger Unternehmen – Betriebsstätten-Verwaltungsgrundsätze, im Folgenden: Betriebsstätten-VWG; zuletzt geändert durch BMF v. 22.12.2016 – IV B 5 - S 1341/12/10001-03, BStBl. I 2017, 182 – Verwaltungsgrundsätze Betriebsstättengewinnaufteilung) hinsichtlich der Ausführungen zum Betriebsstättenbegriff und der Begründung von Betriebsstätten in allen offenen Fällen abgelöst werden. Der nachfolgende Beitrag gibt einen systematischen Überblick über die geplanten Neuerungen zum nationalen und abkommensrechtlichen Recht.

Freidank, Carl-Christian, Konzept für ein Steuercontrolling, Ubg 2026, 192-202

Das Steuercontrolling hat sich in unterschiedlichen Ausprägungen zwischenzeitlich auf allen Wissenschafts- und Praxisebenen der Betriebswirtschaft etabliert. Somit besteht ein einheitliches Meinungsbild über die Begriffe, die Funktionen und die Instrumente der Disziplin. Darüber hinaus wurden Ansätze für eine theoretische Fundierung entwickelt, wodurch als Folge dieser wissenschaftlichen Positionierung einerseits ein durchaus trennscharfes Konzept zu anderen betriebswirtschaftlichen Fachgebieten vorliegt. Andererseits muss das Steuercontrolling zur Erfüllung seiner Aufgaben die gesamte Wirkungsbreite der Betriebswirtschaftslehre und darüber hinaus vor allem Erkenntnisse der Wissenschaftsgebiete des Rechts, der Mathematik und der Wirtschaftsinformatik nutzen. Auf dieser Grundlage wird im Folgenden ein vom Verfasser entworfenes interdisziplinäres Konzept für ein Steuercontrolling vorgestellt, das neben aktuellen rechtlichen Neuerungen auch Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und der Nutzung von Systemen der Künstlichen Intelligenz (KI) berücksichtigt.

Hübner, Hendrik / Ertmer, Julius, Zusammenballung von Einkünften durch Corona-Finanzhilfen, Ubg 2026, 202-210

Der BFH hat sich im NV-Beschluss vom 28.11.2025 – X B 27/25 mit der Frage der Zusammenballung von Einkünften im Kontext der Corona-Finanzhilfen befasst. Der Beitrag ordnet diesen im Anschluss an einige grundlegende Ausführungen ein und wirft einen genaueren Blick auf die Kernaussagen und die Bedeutung des Beschlusses sowie möglichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf in diesem Zusammenhang.

Brühl, Manuel / Zintl, Vera, Rechtsfragen in Zusammenhang mit der Verletzung der Sperrfrist des § 22 Abs. 1 UmwStG im ersten Jahr nach einer Einbringung, Ubg 2026, 210-216

Die Einhaltung der Sperrfrist des § 22 Abs. 1 UmwStG ist eine der zentralen Anforderungen an die nachhaltige Steuerneutralität von Einbringungsvorgängen nach § 20 Abs. 1 UmwStG und § 25 Satz 1 i.V.m. § 20 Abs. 1 UmwStG. Die Rechtsfolgen eines Sperrfristverstoßes regelt das Gesetz in §§ 22 und 23 UmwStG. Bei genauer Betrachtung erscheinen die dort vorgesehenen Rechtsfolgen allerdings zu einem der Einbringung mit kurzem Abstand von weniger als einem Jahr folgenden Sperrfristverstoß unpassend. Das Niedersächsische FG hatte jüngst in diesem Zusammenhang zu entscheiden. Das ist Anlass genug, sich der Problematik im Allgemeinen und dem FG-Urteil im Besonderen näher zuzuwenden.

Eymann, Stefan / Grafmüller, Andreas, Recht zur Selektion, Pflicht zur Organisation – Das Erstqualifikationsrecht im digitalen Datenzugriff nach §§ 147, 200 AO – Teil I, Ubg 2026, 216-223

Der vorliegende Beitrag untersucht das Erstqualifikationsrecht des Steuerpflichtigen im digitalen Datenzugriff, das durch den Beschluss des BFH vom 30.4.2025 – XI R 15/23 (BStBl. II 2025, 763 = Ubg 2025, 655 m. Anm. Schmidt/Wargowske/Rasch) erstmals höchstrichterlich konturiert wurde. Der Beitrag arbeitet heraus, dass das Erstqualifikationsrecht ein im Normgefüge der §§ 90, 147, 200 AO angelegtes, verfassungsrechtlich abgesichertes doppelfunktionales Institut darstellt, das dem Steuerpflichtigen das Recht zur Selektion und zugleich die Pflicht zur Organisation seiner Datenbestände auferlegt – und ohne das weitgefasste Vorlageverlangen verfassungswidrig wären. Die Analyse zeigt eine strukturelle Verschiebung von Verantwortung und Risiko zum Steuerpflichtigen, während der Finanzverwaltung mit dem Gesamtjournal das einzige Kontrollinstrument genommen wurde, ohne dass eine Alternative aufgezeigt wird. Kritisch arbeiten die Autoren heraus, dass das Erstqualifikationsrecht als dogmatisches Konzept überzeugt, als praktisches Instrument jedoch dringend der Konkretisierung bedarf – durch BMF-Leitlinien, eine gesetzliche Verankerung mit Safe-Harbour-Regelungen und eine klärende Entscheidung zur Zulässigkeit eines auf steuererhebliche Unterlagen beschränkten Journals. Teil I legt die dogmatischen Grundlagen, indem der normative Rahmen aus dem Zusammenspiel von Mitwirkungs-, Aufbewahrungs- und Vorlagepflichten hergeleitet wird. Teil II wendet sich den Governance-Anforderungen an die Unternehmenspraxis sowie den Reform- und Entwicklungslinien zu.

SteuerPrisma

Körperschaftsteuer

BFH v. 19.11.2025 - I R 40/23, Einkommensminderung i.S.v. § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG, Ubg 2026, 223-231

Rechtsentwicklung

Kurpiers, Julian / Schönhöffer, Stefan, Die Anrechnung US-amerikanischer Quellensteuer auf Kapitalerträge auf die Gewerbesteuer, Ubg 2026, 231-239

Das FG Berlin-Brandenburg hat mit seinem Urteil vom 14.1.2026 einem Steuerpflichtigen mit US-amerikanischen Kapitalerträgen in der Frage recht gegeben, dass seine Quellensteuer – ungeachtet des Fehlens einer Anrechnungsvorschrift im Gewerbesteuerrecht – auf die Gewerbesteuer anzurechnen ist. Es erkennt eine offene Regelungslücke im Gewerbesteuerrecht an, die durch eine Fortentwicklung der Systematik des Gewerbesteuerrechts auszufüllen ist. Die nachfolgenden Anmerkungen greifen diese Regelungslücke auf und beleuchten, dass sich diese Lücke nur praeter legem entwickelt haben kann. Es wird eine mögliche Fortentwicklung des Gewerbesteuerrechts diskutiert. Abschließend werden aktuelle Anwendungsfälle einer Anrechnung auf die Gewerbesteuer dargelegt.
Mit seinem Urteil reiht sich das FG Berlin-Brandenburg folglich in die einer Anrechnung befürwortende Auffassungen ein, die von der Expertenkommission “Vereinfachte Unternehmensteuer“ in ihrem Abschlussbericht vom 12.6.2024, vom Hessischen FG in seinem Urteil vom 26.8.2020 sowie von der herrschenden Literaturmeinung vertreten werden. Nun wird der BFH im Rahmen der Revision die Rechtsunsicherheit für Steuerpflichtige abschließend beseitigen können.

Autoren und Redaktion

Herausgeber: WP/StB Prof. Dr. Thomas Rödder, RA/StB Prof. Dr. Florian Haase, M.I.Tax

in Verbindung mit RiBFH Dr. Christian Levedag, LL.M. Tax, VRiBFH a.D. Prof. Dr. Roland Wacker, RA/StB/VRiBFH a.D. Michael Wendt, MR Dr. Stefan Greil, LL.M., MDir. a.D. Dr. Rolf Möhlenbrock, Prof. Dr. Rainer Hüttemann, Prof. Dr. Christoph Spengel, Prof. Dr. Christian Dorenkamp, Deutsche Telekom, Mathias Gerner, Dr. Oetker KG.

Redaktion: Sabine Himmelberg M.A. (verantwortlich), Anschrift des Verlags.

Redaktionssekretariat: Tel. 02 21/9 37 38-152, Fax 02 21/9 37 38-9 02, ubg@ottoschmidt.de

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