DER BETRIEB Zeitschrift & Digital (Bundle) Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
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Beschreibung
Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Betriebswirtschaft
Die clevere Verbindung aus vier Fachgebieten liefert Ihnen das notwendige Know-how für weitsichtige Entscheidungen.
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Mit DER BETRIEB sind Sie top-informiert zu den wichtigsten Themen:
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Gestaltungsmöglichkeiten bei Unternehmensbesteuerung
Aktuelle Entwicklungen im internationalen Steuerrecht
Fragestellungen im Gesellschafts- und Insolvenzrecht
Vermeidung von Haftungsrisiken
Arbeitsvertragsrecht und betriebliche Altersversorgung
DER BETRIEB liefert mit aktuellen Beiträgen und Kommentaren renommierter Autoren aus Rechtsprechung, Finanzverwaltung sowie Beratungs- und Unternehmenspraxis das wichtigste Know-how für Ihre Geschäftstätigkeit. Erfahrene Redakteure wählen aus der Informationsflut sorgfältig für Sie aus, worauf es ankommt.
DER BETRIEB richtet sich an Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte sowie Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Steuern, Recht, Finanzen, Controlling und Personal.
Erscheinungsweise:
1 x wöchentlich
Aktuelles Heft
Heft 27-28/2026
Betriebswirtschaft
Maier, Lukas / Hacker, Bernd, Der Komponentenansatz in der Unternehmenspraxis, DB 2026, 1625-1632
Der Beitrag untersucht die handelsrechtliche Zulässigkeit der komponentenweisen Abschreibung (Komponentenansatz) und ergänzt die theoretische Diskussion um eine deskriptiv-empirische Einordnung. Die dogmatische Analyse ergibt, dass der Ansatz in seiner derzeitigen Ausgestaltung nicht mit den Bilanzprinzipien des HGB vereinbar ist. Eine erstmalige empirische Erhebung auf Basis von 618 Unternehmen zeigt: Die Anwendung hat nach dem BilMoG und dem IDW-Hinweis von 2009 massiv an Verbreitung gewonnen. Es sind fast ausschließlich anlagenintensive, große Unternehmen aus den Bereichen Energieversorgung, Industrie und Verkehr, die den Ansatz nutzen – nicht die Breite der HGB-Bilanzierenden.
Steuerrecht
Aksakal, Ali / Bärsch, Sven-Eric / Eberenz, Ralf / Kluge, Sven / Heimburger, Dirk / Weck, Stefan, Internationale Verrechnungspreise – Eine empirische Analyse zur TP-Gestaltung zwischen Management- und Steueranforderungen, DB 2026, 1633-1639
Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurden Konzerngesellschaften im deutschsprachigen Raum nach der Ausgestaltung ihrer Verrechnungspreissysteme und den Erfahrungen mit der steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Relevanz und Nutzung befragt. Die jüngste Untersuchung rückte die Integration von Management- und Steueranforderungen in der TP-Gestaltung in den Fokus.
Greil, Stefan / Heckerodt, David / Schwarz, Christian / Stein, Stefan, Der “richtige“ Fremdvergleichspreis durch Nachdenken mittels betriebswirtschaftlicher Methoden, DB 2026, 1640-1646
Die Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes zur zwischenstaatlichen Abgrenzung von Gewinnen stellt die Anwendenden vor Herausforderungen. Oftmals wird in der Praxis auf Heuristiken oder auf die datenbankbasierte transaktionsbezogene Nettomargenmethode zurückgegriffen, um einen vermeintlich “richtigen“ Fremdvergleichspreis zu bestimmen. Einem betriebswirtschaftlich fundierten Vorgehen wird demgegenüber nicht selten mit Skepsis oder Ablehnung begegnet. Der nachfolgende Beitrag plädiert dafür, ein solches Vorgehen stärker in die Fremdvergleichsanalyse einzubeziehen. Er zeigt auf, dass betriebswirtschaftlich fundierte Überlegungen nicht ohne Weiteres ausgeblendet werden können und dass sich tatsächlicher und hypothetischer Fremdvergleich methodisch sinnvoll ergänzen.
zum Bruch, Julian, Keine Umsatzsteuer auf Verrechnungspreisanpassungen ohne gegenseitige Leistungspflichten, DB 2026, 1647-1648
Der EuGH stellt in seiner Entscheidung Stellantis Portugal klar, dass nachträgliche Verrechnungspreisanpassungen innerhalb von Konzernen grds. nicht der USt unterliegen, sofern sie allein der ertragsteuerlichen Gewinnallokation dienen und kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung besteht. Eine steuerbare Dienstleistung setzt vielmehr ein Rechtsverhältnis mit gegenseitigen Leistungspflichten voraus. Fehlt ein solcher Leistungsbezug, kommt regelmäßig eine Behandlung als Änderung der Bemessungsgrundlage in Betracht. Die Entscheidung bringt praxisrelevante Klarheit, lässt jedoch insbesondere bei komplexeren Anpassungskonstellationen weiterhin Abgrenzungsfragen offen.
Hennigfeld, Michael, EuGH entscheidet zur portugiesischen Grunderwerbsteuer, DB 2026, 1648-1649
Die portugiesischen Regelungen, die eine Sachgründung einer KapGes. unter Beteiligung einer Gesellschaft mit Immobilienbesitz mit GrESt belegen, sind mit der Kapitalansammlungsrichtlinie nicht vereinbar.
BMF v. 18.6.2026 - IV B 2 – S 1301/01410/007/264, Grundsätze der Verwaltung für den Betriebsstättenbegriff und die -begründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht, DB 2026, 1649-1650
BMF v. 8.6.2026 - IV D 2 – S 1450/00014/005/027, Einordnung in Größenklassen gem. § 3 BpO 2000, DB 2026, 1650
BFH v. 11.3.2026 - I R 10/23, Keine Anwendung von § 8b Abs. 3 Satz 8 KStG i.d.F. des JStG 2008 auf Konfusionsgewinne, DB 2026, 1651-1654
BFH v. 26.3.2026 - V R 46/25 (XI R 10/20), Besteuerung von Umsätzen über einen Appstore (Rechtslage bis zum 31.12.2014), DB 2026, 1654-1657
BFH v. 28.1.2026 - X R 3/23, Rückforderung einer auf ein Insolvenzanderkonto eingegangenen Zahlung, DB 2026, 1657-1660
Wirtschaftsrecht
Bochmann, Christian / Heckschen, Heribert / Scheller, Johannes, Das 28. Regime und die EU Inc.: Offene Fragen und Korrekturbedarf, DB 2026, 1661-1668
Ein für alle Interessierten offenes Online-Symposium mit knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Bucerius Law School am 16.06.2026 hat gezeigt: Ungeachtet der weit auseinandergehenden Auffassungen zur Stoßrichtung des 28. Regimes herrscht weitgehende Einigkeit, dass rechtstechnisch erheblicher Korrektur- und Präzisierungsbedarf besteht. Besonders intensiv diskutiert wurden die Kompetenzgrundlage, die Systemkohärenz, der Umfang nationaler Schutzstandards, die Rolle der Präventivkontrolle sowie die Frage, ob eine digitale und schnelle Rechtsform zugleich rechtssicher und praxistauglich ausgestaltet werden kann.
BGH v. 13.1.2026 - EnZR 22/24, Keine Geltendmachung der Nichtigkeit eines Konzessionsvertrages durch im Eilverfahren nach § 47 Abs. 5 EnWG unterlegenen Bewerber, DB 2026, 1669-1674
BGH v. 30.4.2026 - III ZR 164/25, Kein Unterlassungsanspruch des Eigentümers gegen den allein vom Mieter zwecks Suche eines Nachmieters beauftragten Makler, DB 2026, 1674-1676
Arbeitsrecht
Linck, Rüdiger / Salamon, Erwin, Beweislastfragen und Strategien bei Entgeltgleichheitsklagen, DB 2026, 1677-1682
Nicht erst die erwartete Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie (EntgTranspRL), sondern bereits die aktuelle Anwendung des Verbots geschlechtsbezogener Entgeltbenachteiligung hält Arbeitgeber an, Entgelte nach objektivierten Grundsätzen zu bemessen, um Rückschlüsse auf das Geschlecht zu vermeiden. Mit der Etablierung des Paarvergleichs – es braucht nur der Darlegung eines Arbeitnehmers des anderen Geschlechts mit einem höheren Entgelt, der gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichtet – als Grundlage einer indizierten Benachteiligung wegen des Geschlechts beim Entgelt ist der Arbeitgeber unabhängig von konkreten geschlechtsbezogenen Indizien in der Notwendigkeit einer Rechtfertigung. Der nachfolgende Beitrag zeigt Ansätze für den Umgang mit solchen Situationen auf und beleuchtet Fragen der Beweislast in einem möglichen Rechtsstreit.
Oltmanns, Sönke, Betriebsinterne Ausschreibung von Arbeitsplätzen muss bestimmte Mindestinformationen enthalten, DB 2026, 1683
Arbeitgeber können gem. § 93 BetrVG verpflichtet sein, freie Arbeitsplätze zunächst intern auszuschreiben. Soweit nichts Neues. Das BAG hat nun aber klargestellt, dass eine derartige Ausschreibung bestimmte stellen- sowie aufgabenbezogene Mindestinformationen enthalten muss.
Wittek, Wolfgang, Verfall von tariflichem Mehrurlaub während Mutterschutz und Elternzeit, DB 2026, 1684
Der Verfall von Urlaub ist in den letzten Jahren einer der “Dauerbrenner“ arbeitsgerichtlicher Entscheidungen und wird dabei maßgeblich durch die Rechtsprechung des EuGH und BAG, insbesondere zu Mitwirkungspflichten von Arbeitgebern geprägt. Nicht weniger komplex wird die Frage des Zeitpunkts des Verfalls von Urlaub – wie diese Entscheidung zeigt – durch spezialgesetzliche oder tarifvertragliche Regelungen.
BAG v. 3.12.2025 - 7 ABR 36/24, Der Hauptwahlvorstand für die Aufsichtsratswahl muss eine zeitnahe Prüfung von gegen Ende der Frist eingehenden Wahlvorschlägen sicherstellen, DB 2026, 1685-1692
Mantelteil
Boochs, Sebastian, Der Komponentenansatz in der HGB-Bilanz, DB 2026, M1
Lilienthal, Nadine, Legal Context Engineering, DB 2026, M4-M5
KI-Nutzung stellt Juristen in der Personalabteilung vor viele Herausforderungen, aber der intelligente Einsatz von KI bietet auch die Chance, sich als strategischer Berater der Geschäftsführung neu zu positionieren.
Komponentenansatz im HGB: Zulässigkeit und Praxis, DB 2026, M6
Der Beitrag untersucht die Zulässigkeit des Komponentenansatzes im HGB und analysiert empirisch seine Verbreitung in der Unternehmenspraxis.
Transferpreisstudie 2025, DB 2026, M7
Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurden Konzerngesellschaften nach der Ausgestaltung ihrer Verrechnungspreissysteme und den Erfahrungen mit der steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Relevanz und Nutzung befragt.
Wie ermittelt man einen “richtigen“ Fremdvergleichspreis?, DB 2026, M8
Betriebswirtschaftlich fundierte Überlegungen können nicht ausgeblendet werden – tatsächlicher und hypothetischer Fremdvergleich sollten sich methodisch sinnvoll ergänzen.
Was sich beim 28. Regime und der EU Inc. noch ändern muss, DB 2026, M9
Offene Diskussionen zum Vorschlag einer europäischen, digital geprägten Gesellschaftsform und zu zentralen Folgefragen für das deutsche und europäische Gesellschaftsrecht.
Wie Arbeitgeber bei Entgeltgleichheitsklagen argumentieren können, DB 2026, M10
Verhandlungsgeschick zählt nicht mehr: Gleiche Arbeit von Männern und Frauen darf nur noch unter sehr spezifischen Voraussetzungen verschieden vergütet werden.
Autoren und Redaktion
Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Fleischer, Holger; Prof. Dr. Hey, Johanna; Prof. Dr. h.c. Mellinghoff; Rudolf; Prof. Dr. Uffmann, Katharina; Prof. Dr. Weißenberger, Barbara E.; Prof. Dr. Werth, Franceska; Dr. Wünnemann, Monika;
Ass.jur Sixten Abeling, Anschrift: Verlag Dr. Otto Schmidt KG Niederlassung Düsseldorf Neumannstr. 10 40235 Düsseldorf, Tel. 0211 210 911-15, bzw. 0221/93738-997 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), Fax 0221/93738 943 (Vertrieb/Abonnementsverwaltung), E-Mail: s.abeling@fachmedien.de,
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